Napoleonische Kriege in Norddeutschland – Das Gefecht bei Groß Boden

Auf die Offensive der französischen und dänischen Truppen unter dem Kommando von Marschall Davout im Spätsommer des Jahres 1813, bei welcher das französische XIII. Armeekorps und das dänische Hilfskorps von ihren Stellungen hinter der sogenannten Stecknitz-Linie tief nach Mecklenburg vorgedrungen waren, folgte im Herbst ein erneuter Rückzug auf die Linie hinter der Stecknitz. Als Napoleon in der Völkerschlacht bei Leipzig eine Niederlage hinnehmen musste und sich anschließend zum Rückzug nach Frankreich gezwungen sah, beschloss Marschall Davout, sich in der Stadt und Festung Hamburg zu verschanzen und die Dänen sich mehr oder weniger selbst zu überlassen. Die Dänen entschieden sich daraufhin für einen Rückzug über Oldesloe und Kiel bis in die Festung Rendsburg. Verfolgt wurden die Dänen dabei vom schwedischen Korps und dem Korps Wallmoden der Nordarmee der Alliierten.

Bewegungen der dänischen Truppen

Am 2. Dezember 1813 hielt die dänische Avantgarde noch Lübeck besetzt, während die 1. Brigade sich am Morgen desselben Tages hinter die Trave hatte zurückfallen lassen und nun südöstlich von Reinfeld mit dem Hauptquartier in Hamberge stand. Die 2. Brigade hatte sich nach dem Rückzug im Raum um Siebenbaumen südlich der Trave konzentriert, wobei ihre Außenposten an einer Linie von Grinau über Steinhorst bis Eichede standen. Kaum hatte die 2. Brigade ihre Stellungen eingenommen, erschien eine Schar gegnerischer Reiter vor der Front und rückte vor. Die Dänen mussten nun erkennen, dass Wallmoden weit mehr Kräfte an dieser Front eingesetzt hatte als zuvor und dass die Verbindung zu den französischen Streitkräften vermutlich verloren gegangen war. Da Generalmajor Lasson, Kommandeur der 2. Brigade, gleichzeitig auf seiner linken Flanke feindliche Angriffe gegen die 1. Brigade zu erkennen glaubte, fühlte er sich in der derzeitigen Position isoliert und bedroht. Aus diesem Grund zog sich seine Brigade noch am selben Tag auf das Gelände südlich von Oldesloe zurück, wo sie gegen Abend eintraf. Dies kam für die dänische Korpsführung überraschend und Lassons Rückzug wurde nicht sehr wohlwollend aufgenommen. Der 2. Brigade wurde daher am frühen Morgen des 3. Dezember befohlen, sich sofort wieder zu sammeln und 10 km südöstlich des Ortes Groß Boden zu konzentrieren, um so eine Wiederverbindung mit Davouts Truppen zu suchen. Zur Unterstützung dieser Aktion wurden von der 1. Brigade 1 Bataillon Infanterie und 40 Husaren nach Oldesloe gesandt. Am selben Tag, um ca. 13.30 Uhr rückte die 2. Brigade vor und nahm ihre Stellungen in Groß Boden ein. Kurz darauf erhielt der dänische Generalstab von Marschall Davout die Information, dass die Straße zwischen Oldesloe und Hamburg vom Feind besetzt sei, wodurch die Verbindung zwischen den französischen und dänischen Truppen als faktisch unterbrochen angesehen werden müsse. Am folgenden Tag, den 4. Dezember hatte zwei Aufklärungskommandos die Absicht, weiter vorzudringen und zu versuchen, den Kontakt zu den Franzosen wiederherzustellen. Aber auch der Gegner hatte Pläne für diesen 4. Dezember.

Die Kirche von Stubben

Bewegung der alliierten Truppen

Das Korps Wallmoden hatte unterdessen den Befehl erhalten die Stecknitz zu überschreiten und auf Oldesloe vorzurücken, um dort die rechte Flanke der Dänen zu attackieren, während das schwedische Korps Lübeck einnehmen sollte. Die Avantgarde des Korps Wallmoden, welche die Stecknitz am 2. Dezember an der Donnerschleuse überquert hatte, bildete bei diesem Unternehmen das 1. Husaren-Regiment der Russisch-Deutschen-Legion (RDL), die 3. KGL-Husaren, die Bremen-Verden Husaren, die 2. Reitenden Batterie der RDL und die leichte Brigade Martin (die Bataillone Lüneburg, Bremen-Verden, Dessau). Die Einheiten hatten sich zuvor zwischen der Stecknitz und dem Ratzeburger See gesammelt. Das Korps Wallmoden wartete 1 bis 2 Meilen vor den dänischen Linien auf die schwedische Brigade Vegesack. Das 1. Husaren-Regiment der RDL sowie die Bremen-Verden Husaren bildeten dabei die Vorposten an der Trave. Das 2. Husaren-Regiment der RDL befand sich bei Klempau. Die 2. Reitenden Batterie der RDL in Rondeshagen, die Infanterie der RDL war entlang der Stecknitz zwischen Berkenthin und Anker positioniert. General Dörnberg beabsichtigte am Abend des 3. Dezember sein Quartier im Amtshaus bei Steinhorst an der Straße nach Oldesloe zu beziehen, aber als er dort mit der 4. Schwadron des 1. Husaren-Regiments der RDL eintraf, stießen sie auf einen Trupp dänische Dragoner, die hinter einer Brücke Aufstellung genommen hatten. Die Dänen wichen zurück und so überquerte ein Zug der Husaren die Brücke über den kleinen Bach. Plötzlich wurden die Reiter durch verborgende dänische Infanterie unter Feuer genommen. Ein Husar wurde dabei getötet und ein Pferd verwundet. Die Husaren saßen ab und rückten mit dem Karabiner in der Hand vor, bis der Feind sich zurückgezogen hatte.

Die Mühle in Groß Boden

Beteiligte Truppen

Avantgarde des Korps Wallmoden – Generalmajor v. Dörnberg.

Kavallerie-Division

  • Husaren-Regiment RDL (5 Schwadronen) – Oberstleutnant v. Goltz
  • Husaren-Regiment KGL (5 Schwadronen) – Major Küper
  • Husaren-Regiment Bremen-Verden (1 Schwadron) – Oberstleutnant v. d. Busche

Leichte Infanterie Brigade – Oberstleutnant Martin

  • Bataillon Dessau (-Anhalt) (534) / Major Krohne
  • Leichtes Bataillon Bremen-Verden (8 Kompanien) / Major de Vaux
  • Leichtes Bataillon Lüneburg / Oberstleutnant von Klenke

Artillerie

  • 2. reitende Batterie. KGL (6 Geschütze) – Capitain Kuhlmann

2. Brigade des dänischen Hilfs-Korps – Generalmajor Lasson

Infanterie

  • Schleswiger Infanterieregiment / I. Bat. / Oberstleutnant Schaumberg
  • Fünisches Infanterieregiment, I. Bat. / Oberstleutnant Rieck
  • Fünisches Infanterieregiment, II. Bat. / Major Castonier
  • Jäger-Kompanie Regiment Königin
  • Jäger-Kompanie Oldenburg

Kavallerie

  • Fünisches leichtes Dragoner-Regiment, 3 Eskdr.
  • 1 Schwadron des Husarenregiments

Artillerie

  • Mobile Batterie / Kapitän V. C. Gönner / 6 x 3pf. Kanonen, 2 x 20pf. Haubitzen
Denkmal in Groß Boden

Aufklärung und erste Gefechte

Kehren wir zu den beiden dänischen Vorausabteilungen zurück. Eines dieser Kommandos, die 5. Kompanie des Fünen-Infanterieregiments, eine Jägerabteilung und 10 Reiter der leichten Dragoner des Fünen-Regiments, rückte 20 km nach Süden vor. Dabei erfuhr man, dass der Feind zwischen den eigenen Streitkräften und den Franzosen stand und die Kommunikation mit ihnen aufgegeben werden musste. Hier bei Steinhorst traf das Kommando auf die schon erwähnten 1. Husaren des RDL. Umzingelt von diesen feindlichen Reitern zogen sich die Dänen zunächst zurück. Am Morgen des 4. Dezembers rückten dänische Jäger erneut gegen den Ort Steinhorst vor und die Husaren der RDL mussten sich zurückfallen lassen. Bei den Angreifern handelte sich die schon erwähnten Einheiten des dänischen Vorauskommandos. Nachdem die Husaren der RDL abgezogen waren, gingen die Dänen weiter auf Kasdorf und Klinkrade vor. In dieser Gegend wurde ein hannoverscher Husar gefangengenommen, der in einer Befragung berichtete, dass sich General Wallmoden mit seinem Korps im Vormarsch befand und schon in Kürze bei Siebenbäumen eintreffen werde. Bei Klinkrade hatte sich gerade die Avantgarde unter dem Kommando von General Dörnberg gesammelt. Die Bremen-Verden Husaren und die 1. Husaren der RDL wurden nun gemeinsam über Steinhorst nach Groß Boden vorgeschickt.

Das zweite dänische Aufklärungskommando unter Oberstleutnant Scriver, welches aus der drei Kompanien des Infanterieregiments Schleswig und 30 Reitern des Husarenregiments bestand, traf einige Kilometer östlich von Groß Boden in der Nähe von Siebenbäumen ein. Zu diesem Zeitpunkt erhielten die dänischen Truppen von Generalmajor Lasson vom Hauptquartier den Befehl zum Rückzug. Natürlich konnten die Aufklärungsabteilungen nicht sofort unterrichtet werden und so setzten diese ihre befohlene Aktion fort. Jetzt geriet auch das zweite Kommando in Kampfhandlungen mit einem feindlichen Bataillon der Russisch-Deutschen Legion. Den Dänen gelang es, sich dem Gegner zu entziehen und sich der Hauptstreitmacht in Groß Boden anzuschließen, wo die zweite Aufklärungstruppe Halt machte und nach Osten und Süden ausgerichtete Stellungen einnahm. Fünf Kompanien des Fünen-Infanterieregiments bezogen als Reserve für Scrivers Kommando Stellung bei Klein Boden.

Gefecht bei Groß Boden

Der dänische Vormarsch hatte das Korps Wallmoden überrascht, welches nun begann seine Truppen für einen Gegenstoß zu sammeln. Es war ein kalter Tag und es herrschte dichter Nebel. Die Gegend war von vielen Knicks (hohen Erdwällen, auf denen Hecken und Büsche waschen) durchzogen, wodurch das Gelände sehr unübersichtlich war. Auf der rechten Seite rückte die Brigade Wardenberg mit den Infanterie-Bataillonen der RDL über Siebenbäumen vor, um so den Feind bei Groß Boden in der Flanke angreifen zu können. Das KGL-Husaren Regiment blieb auf der Straße und ritt auf ihr von Klinkrade an Steinhorst vorbei und über Mühlenbrook in Richtung Groß Boden. Als gegen Mittag das Bataillon Lüneburg den Ort Steinhorst erreichte, wurde es dort mit Musketenbeschuss empfangen. Der Kommandeur der Lüneburger befahl sofort den Angriff auf den Ort. Dieser Angriff wurde dreimal vom 1. Bataillon des Infanterieregiments Schleswig abgewehrt, welches den Gegner mit gezielten Salven empfing. Doch am Ende mussten sich die Dänen durch die engen Dorfstraßen zurückziehen. Am Ortausgang kam es noch einmal zu einem kurzen Feuergefecht, bis die Dänen schließlich in Richtung Groß Boden zurückgingen.

Unter dem Kommando von Oberst Klenke rückten nun das Bataillon Lüneburg zusammen mit einer Schwadron Husaren der RDL auf der linken Flanke auf Richtung Stubben vor, während die Bataillone Bremen-Verden und Dessau sowie eine weitere Schwadron der Husaren im Zentrum auf Groß Boden zumarschieren. Bereits rund 1.500 Schritt vor dem Dorf empfingen 6 Kompanien des Schleswiger Infanterie Regiments die Angreifer, welche sich aber schon bald auf die schützenden Häuser von Groß Boden zurückziehen mussten, da ihre rechte Flanke von den Dessauern bedroht wurde. Vor allem das Bataillon Bremen-Verden musste sich den Weg Stück für Stück durch den dichten Nebel, Hecken und feindliche Plänkler freikämpfen, bis sie schließlich die ersten Gebäude von Groß Boden erreichten. Auch Oberstleutnant Scriver zog sein Kommando aufgrund des gegnerischen Vormarsches etwas in Richtung Groß Boden zurück.

Es wurde allmählich Abend. Schweigend und gespannt warteten die Dänen darauf, was aus dem Nebel auftauchen würde, der nun so dicht war, dass man trotz Vollmond keine 15 Schritte vor sich sehen konnte. Dann rollte der hannoversche Angriff mit dem Bataillon Bremen-Verden in der ersten Linie und dem Bataillon Anhalt-Dessau in der zweiten Linie vorwärts. Die beiden Bataillone griffen die beiden dänischen Infanterie Bataillone in Groß Boden an, die sie jedoch mit einer Bataillonssalve und anschließendem entschlossenen Bajonettangriff empfingen. In diesem Augenblick griffen die Dänen mit dem Fünischen Dragoner-Regiment auf der Hauptstraße an und trafen auf das unvorbereitet in Kolonne stehende Bataillon Dessau. Die Dessauer lösten sich auf und auch das Bataillon Bremen-Verden musste sich zurückfallen lassen. Die dänischen Dragoner stießen bei ihrem Angriff auf gegnerische Plänkler, die auf dem linken Flügel ihrer Aufstellung zu weit vorgegangen waren. Dabei wurde Major von Burgsdorf, welcher bald darauf an seinen Wunden starb, zwei Leutnants und weiter 30 Mann gefangengenommen.

Glücklicherweise trafen nun das 3. und 4. Bataillon RDL der Brigade Wardenberg ein und diese gingen über den Ort Schürensöhlen gegen die linke Flanke der Dänen vor. Die dänischen Truppen mussten sich daraufhin vollständig nach Klein Boden zurückziehen. Während die Plänkler des 3. Bataillons der RDL die Verfolgung aufnahmen, wartete das restliche Bataillon in Kolonne. Die 1. Kompanie hatte man zur Sicherung der rechten Flanke abkommandiert. Im dichten Nebel trafen die Männer der 1. Kompanie auf eine Gefechtslinie von Infanterie, die mit dem Rücken zu ihnen aufgestellt ist. Sie schossen eine Salve in die Formation, bevor sie feststellen konnten, dass es sich um das 4. Bataillon der RDL handelt. Es folgte noch ein kurzer Schusswechsel mit etlichen Verlusten, bis der Irrtum bemerkt wurde.

Karten-Legende:

  1. Erste Aufstellung der dänischen Truppen
    • a. – 1 Grenadier-Kompanie Schleswig
    • b. – 1 Musketier-Kompanie Schleswig (Plänklerlinie)
    • c. – 3 Musketier-Kompanien Schleswig
    • d. – Jäger-Kompanie Regiment Königin / halbe Jäger-Kompanie Oldenburg

Verbündete Truppen

  • 1./ 2.2.  – 8 Kompanien Hannoveraner
  • 3. – Bataillon Dessau
  • 4.4. – 2 Schwadronen der RDL
  • B. Zweite Aufstellung
  • C. Dritte Aufstellung / aus der dänischen Reserve kamen hinzu:
  • m.  – 1 Abteilung fünische Dragoner
  • n.n.  – 5 Kompanien Infanterie Fünen / Teil der Jäger-Kompanie Regiment Königin

Verbündete Truppem

  • 5. 5. 5.  – 3 Bataillone der RDL

Das Ende des Tages

Als die Dunkelheit einsetzte, beschränke sich General Dörnberg darauf, das Dorf Groß Boden mit Infanterie zu besetzten, währen die Dänen weiterhin Klein Boden in Besitz hielten. In der Nacht zogen sich die Dänen jedoch vollständig durch den Schulenburger Wald in Richtung Oldesloe zurück, da sie mit dem Eintreffen überlegener feindlicher Kräfte rechneten. Die Infanterie der hannoverschen Brigade hatte starke Verluste zu verzeichnen, was vor allem daran lag, dass durch den Nebel und das unwegsame Gelände keine Artillerie und Kavallerie eingesetzt werden konnte. Insgesamt hatte die Avantgarde des Korps Wallmoden rund 100 Mann an Verlusten zu beklagen. Dem dänischen Infanterie Regiment Schleswig wurde 1938 für die Aktion am 4. Dezember 1813 ein Banner mit der Aufschrift „BODEN 1813“ überreicht. Das Regiment erhielt außerdem ein Banner für spätere Einsätze im Zusammenhang mit der Schlacht von Isted am 24. und 25. Juli 1850. Die Zeremonie fand am 30. Juni 1938 in der Nähe von Bjerning statt.

Bewegung der Dänen

Als die Dänen in Oldesloe Quartier bezogen hatten, stellten sie Vorposten in Blumendorf, Sehmsdorf, Rümpel, an der Rehtwisch-Mühle sowie in Pölitz auf. Am 5. Dezember erreichten auch die dänische 1. Brigade sowie der Generalstab den Ort Oldesloe. Die Stadt Oldesloe, am Fluss der Trave gelegen, lag an den großen Straßen, die Hamburg, Lübeck und Kiel miteinander verbanden. Die sumpfigen Flussufer der Trave konnten damals nur über eine Brücke bei Moisling, Nütschau und Herrenmühle überquert werden und auch das übrige Gelände machten es Wallmoden und seinen Truppen fast unmöglich, Oldesloe direkt angreifen zu können.

Bewegung des Korps Wallmoden und Vegesack

Das restliche Armeekorps Wallmoden ging zeitgleich zum Gefecht bei Groß Boden über die Stecknitz und lagerte bei Siebenbäumen. Am 5. Dezember verblieb das Korps in Siebenbäumen und wartet hier auf die Division Vegesack. Die Avantgarde unter Dörnberg unternahm einen Vorstoß nach Oldesloe. Am nächsten Tag traf von der Division Vegesack lediglich die Hanseatische Legion in Siebenbäumen ein. Wallmoden konnte nicht länger auf die restlichen Truppen warten und brach ohne die schwedischen Truppen der Division Vegesack auf. Durch den Zeitverlust konnte sich das dänische Korps absetzen und in Richtung Kiel zurückziehen. Die Avantgarde des Korps Wallmoden marschierte von Oldesloe nach Segeberg, wobei es ständig zu kleinen Plänkeleien zwischen ihnen und den Dänen kam. Unterdessen rückte das restliche Korps in Richtung Neumünster vor. In Blumendorf, Sülfeld und Niendorf wurde Quartier bezogen. In den nächsten vier Tagen marschierte das Korps Wallmoden bei schlechter Verpflegung, auf schlammigen Wegen sowie bei Schnee und Regen bis zum Eiderkanal. Erst nach Tagen konnte sich das völlig in Unordnung geratene Korps wieder halbwegs an der Eider sammeln. Die Moral der Truppe war auf einem Tiefpunkt und die Männer völlig erschöpft. Am 7. Dezember wurde das von den Dänen verlassene Oldesloe von schwedischen Truppen erreicht, die den Ort besetzen.

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