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Napoleonische Kriege in Norddeutschland – Hanseatische Legion – Teil 2

Nach der Schilderung der Gründung des Hanseatischen Korps, der Organisation sowie der Beschreibung der Uniform und Ausrüstung, soll im Folgenden die Erlebnisse der Legion in den Jahren 1813 bis 1815 geschildert werden.

DER FRÜHJAHRSFELDZUG 1813

MÄRZ 1813

31.03.1813: Eine erste Vorausabteilung der Lübecker, 120 Infanteristen und 59 Jäger, marschieren unter dem Kommando des Rittmeisters von Dobeneck um 5 Uhr früh vom Paradeplatz in Lübeck nach Hamburg.

APRIL 1813

02.04.1813: Das Lübecker Detachement wird nun unter dem Befehl von Leutnant Jahn gestellt und marschiert von Hamburg über Bergedorf zum Zollenspieker an der Elbe. Hier werden in der Nacht Patrouillen über den Fluss geschickt.

Während die Franzosen unter dem Befehl des Generals Morand bei Lüneburg gegen die Streifkorps der Generäle Dörnberg und Tschernitschef kämpfen, marschieren von Braunschweig kommend weitere französische Truppen unter Marschall Davout und von Bremen General Vandamme in Richtung Hamburg.

03.04.1813: Die Patrouille kehrt zurück und berichtet von Kämpfen und dem Sieg der Alliierten bei Lüneburg sowie der erneuten Einnahme der Stadt durch die Franzosen.

04.04.1813: Das hanseatische Detachement des Leutnants Jahn stellt Posten an lang der Elbe von Riepenburg bis Warwisch auf.

05.04.1813: Die Franzosen erreichen die Elbe bei Hoopte gegenüber vom Zollenspieker, wo auch die Hanseaten postiert sind.

Infanterist des Bremer Kontingents in der Uniform von 1813.

06.04.1813: Das erste Gefecht zwischen Hanseaten und Franzosen findet statt, als 20 Lübecker Jäger und 10 Reiter zu Fuß auf dem linken Elbufer auf rund 80 Franzosen treffen. Die Hanseatischen Jäger Schwärzel und Behrens werden dabei verwundet.

Unterdessen hatte Tettenborn die 1. und 3. Eskadron der Hanseatischen Kavallerie und einen großen Teil seiner Kosaken über die Elbe beordert und dort in Richtung Hannover und in Bremen vorgehen lassen. Die Reiter kommen im Süden bis Neustadt kurz vor Hannover und im Westen bis in die Vorstadt von Bremen.

07.04.1813: Das 1. Hamburger Bataillon wird nach Bergedorf gesandt und besetzt Nettelburg und Billwerder.

08.04.1813: Hauptmann von Kauffmann übernimmt das Kommando der Lübecker Hanseaten an der Elbe.

Das 1. Hamburger Bataillon wird auf den Kaiser von Russland vereidigt.

09.04.1813: Unter Befehl des Hauptmanns von Kauffmann gehen 120 Lübecker Infanteristen und 60 russische Kosaken über die Elbe und rücken nach Winsen vor. Dort treffen sie schon bald auf Franzosen und können einige Gefangene machen.

10.04.1813: Der Erkundungstrupp des Hauptmanns von Kauffmann geht bis Lüneburg vor.

11.04.1813: Der Erkundungstrupp des Hauptmanns von Kauffmann kehrt nach Winsen zurück.

12.04.1813: Hauptmann von Kauffmann und seine Männer bleiben bis zum 15. April in Winsen und stellen ihre Vorposten in Ashausen, Scharnebeck, Rehdorf, Luhdorf und Borstel auf.

13.04.1813: Das 1. Hamburger Bataillon marschiert von Bergedorf zurück nach Hamburg.

14.04.1813: Weitere Truppen des Lübecker Kontingents marschieren mit der Fahne und Standarte von Lübeck nach Hamburg.

Das 1. Hamburger Bataillon überquert die Elbe und besetzt Harburg. Das 2. Hamburger Bataillon verbleibt zur Ausbildung in der Stadt.

16.04.1813: Die Lübecker am Zollenspieker erhalten Verstärkung durch rund 180 preußische Soldaten aus unterschiedlichen Regimentern des Korps York unter der Führung des Hauptmanns Lucadou, der jetzt den Oberbefehl über die Lübecker Infanterie übernimmt. Diese Männer waren auf Bitte von Tettenborn an den König von Preußen geschickt worden, um als Stamm und Ausbilder für die jungen Freiwilligen zu dienen. Die Lübecker werden nun offiziell zum 3. Infanterie – Bataillon der Hanseatischen Legion. Leutnant Jahn wird Adjutant.

Die Lübecker Jäger werden nun in Winsen stationiert, die 1. und 4. Füsilier-Kompanie in Zollenspieker, die 2. und. 3. Kompanie in Hamburg.

18.04.1813: Die Hanseatische Kavallerie steht als Vorposten bei Welle, auf der Straße nach Bremen.

20.04.1813: An diesem Tag trifft der junge Friedrich von Coulon aus Stade in Hamburg ein. Von ihm ist ein Tagebuch erhalten, dass seinen Erlebnisse in der Hanseatischen Legion schildert: „Heute kam ich in Hamburg an, erfuhr meine Erhöhung zum Sergeanten bei der 6ten Companie und erhielt Quartier bei einem Fabrikanten Pinth auf dem Honigsmarkt. Hier hatte ich es gut.“ Am 1. Mai  wechselt er als Fähnrich zur 4. Kompanie.

22.04.1813 Die hanseatische Kavallerie muss sich bei Ottersberg / Bremen vor anrückenden Franzosen, der Vorhut des General Vandamme, zurückziehen. Die Truppen des General Vandamme bestehen aus 3.000 Mann französischer und sächsischer Infanterie sowie 6 Geschützen. Die Hanseatischen Reiter greifen den Feind jedoch bei Rotenburg an und treiben die Franzosen in Richtung Bremen zurück, wobei einige hundert Feinde gefangen genommen werden können. Die Hanseatische Kavallerie hat ihre Feuertaufe erlebt.

HL 02

Kavallerie der Hanseaten von 1813. Auffällig ist die weiße Schirmmütze des Offiziers.

23.04.1813: 50 Sachsen wechseln die Seiten und laufen zu den Alliierten über, werden nach Hamburg geschickt und treten dort dem 2. Hamburger Bataillon bei.

24.03.1913: Die 1. Kompanie des 1. Hamburger Bataillons wird von Harburg nach Wilhelmsburg zurückgezogen, um die dort stehenden Kosaken abzulösen.

26.04.1813: Lüneburg ist wieder vollständig durch die Franzosen besetzt und diese rücken bis Winsen vor. Daraufhin ziehen sich die Lübecker Jäger aus Winsen zurück und gehen zum Zollenspieker über die Elbe.

Die restlichen Kompanien des 1. Hamburger Bataillons folgen der 1. Kompanie auf die Wilhelmsburg.

28.04.1813: Am frühen Morgen setzt eine Abteilung aus hanseatischen Jägern, Füsilieren und Kavalleristen unter dem Kommando von Leutnant Dorfmeier über die Elbe und kann in Winsen die Franzosen überrumpeln. Die Hanseaten nehmen 11 Franzosen gefangen und können 11 Pferde erbeuten.

29.04.1813: Alle Hanseatischen Truppen werden wieder auf das nördliche Ufer der Elbe zurückgezogen. Der französische General Vandamme erreicht mit seinen Korps von 7.000 Mann um 10 Uhr morgens Harburg, das fast ohne Widerstand genommen werden kann. Nur einige Kielmannsegger Jäger leisten im Harburger Schloss Gegenwehr, müssen sich aber schließlich ebenfalls zurückziehen.

Das 1. Hamburger Bataillon bezieht Stellung hinter den Elbdeichen gegen Harburg auf der Wilhelmsburg. Die Hannoverschen Jäger übernehmen die Bewachung der Deiche, während die Hamburger in 2 Linien dahinter postiert werden.

Das 2. Hamburger Bataillon, das bisher in Hamburg zur Ausbildung zurückbehalten worden war, besetzt den Ochsenwerder und Eichbaum im Anschluss an das Lübecker Bataillon. Auch ein Teil der Artillerie wird hier postiert.

Das Lübecker Bataillon am Zollenspieker erhält als Verstärkung die 2 Haubitzen der hanseatischen reitenden Batterie und einige Lauenburger Jäger.

Die Hanseatische Kavallerie wird nach Eimsbüttel und Eppendorf verlegt, weil sie auf den Elbinseln nicht sinnvoll eingesetzt werden kann. Zwei der Eskadrons, die zur Beobachtung des Feindes bis Soltau vorgeschoben worden waren, erhalten den Befehl zum Rückzug zu spät und können nur knapp den Franzosen über die Elbe entkommen, wo sie sich mit dem restlichen Regiment vereinen.

Die Hamburger Bürgergarde bildet die Reserve in Hamburg.

30.04.1813: Bis auf die von den Hanseaten besetzte Eßlinger Schanze bei Hoopte, gegenüber dem Zollenspieker, ist das gesamte linke Ufer der Elbe wider durch die Franzosen besetzt.

Ein Erkundungstrupp von 60 Mann, 40 Kavalleristen und 20 Infanteristen, des Lübecker Bataillons unter dem Kommando des Wachtmeister Lipschay geht über die Elbe. Dort erfährt er, dass einige Schwadronen polnischer Lanciers seinen Standort passieren sollen. Er legt mit seinen Männern einen Hinterhalt und kann die feindliche Kavallerie zurückwerfen sowie 6 Wagen erbeuten.

MAI 1813

01.05.1813: Das 3. Hanseatische Bataillon ist am Zollspieker einquartiert, hat seine Vorposten an lang der Elbe von Borghorst bis Warwisch aufgestellt und mit einem gemischten Kommando aus Jäger und Füsilieren die Eßlinger Schanze bei Hoopte besetzt.

Die Schanze bei Hoopte.

02.05.1813 Die Franzosen haben in der Nacht Geschütze in Hoopte aufgestellt und beschießen bei Tagesanbruch von dort aus die Eßlinger Schanze und das davor liegende Wachschiff, wobei dieses in Brand gerät. Die Hanseaten flüchten aus der Schanze sowie vom Schiff und gehen über die Elbe zum Zollenspieker zurück. Zur gleichen Zeit greifen die Franzosen von Over aus den Ochsenwerder an, wo sie jedoch zurückgeschlagen werden.

03.05.1813: Zunächst planen die Hanseaten die Wiedereroberung der Eßlinger Schanze, brechen die Aktion jedoch wieder ab.

04.05.1813: Unterhalb und oberhalb des Fähranlegers am Zollenspieker werden unter der Leitung des Hauptmanns Spooremann je eine Haubitze der Hanseatischen Artillerie positioniert. Zusätzlich stellt man ein 24pfünder Geschütz auf. Außerdem wird der Elbübergang mit einem Hamburger Kutter unter russischer Flagge mit 6 Kanonen besetzt.

Mittlerweile hat Tettenborn in den ersten Maitagen an der Südspitze von Wilhelmsburg, gegenüber des Harburger Schlosses eine Schanze mit einem 24pfünder, zwei 8pfünder Geschützen und einer Haubitze einrichten lassen. Die Geschütze werden von den Artilleristen der Bürgergarde bedient. Die Schanze, der Grüne Deich, der Haulander sowie der Finkenrieder Deich sind hauptsächlich mit Hamburgern und Mecklenburgern besetzt. Im Fluss liegt außerdem ein Schiff mit 6 Kanonen, welches aber noch am Tag der Einnahme von Harburg auf eine Sandbank läuft und schließlich sogar von den Franzosen erbeutet und nach Harburg gebracht werden kann. Dies bemerken allerdings die Wachen in der Wilhelmsburger Schanze und können das Schiff mit Hilfe des 24pfünders versenken. Auch das Harburger Schloss wird beschossen, aber es gelingt nicht, dieses in Brand zu setzen.

Die Franzosen beginnen in Harburg damit, Flösse zu zimmern und Boote aus alle Regionen heranzuführen. Sie planen die Süderelbe zu überqueren und durch ein großes Landeunternehmen die besetzte Elbinsel Wilhelmsburg einzunehmen.

05.05.1813: Eine kleine Abteilung Franzosen versucht auf der Wilhelmsburg zu landen, wird jedoch rechtzeitig von den Hannoverschen Jäger entdeckt und muss nach Harburg zurückkehren.

06.05.1813: Der Mecklenburger Garde unter dem Befehl des Oberst von Both gelingt es in einer Nacht- und Nebelaktion, den Franzosen 26 ihrer Boote zu entreißen.

Eine Abteilung des 2. Hamburger Bataillons setzt von Ochsenwerder in Kähnen über die Elbe und liefert sich dort ein Feuergefecht mit den Franzosen. Zwei Mann werden dabei getötet und 10 verwundet.

HL 13

08.05.1813: Gefecht auf der Wilhelmsburg – In der Nacht vom 08. auf den 09, Mai, gerade nach Mitternacht, setzten 1.200 Franzosen in 60 Booten bei Ebbe von der Harburger Schleuse kommende über die Elbe und landen auf der Hamburger Schweineweide, welche damals nur mit einem Sommerdeich versehen ist und aus diesem Grund nicht durch Hamburger Truppe gesichert wurde. Die Franzosen waten durch das seichte Wasser des Vorlandes und können die Wachen der Lauenburger Jäger in der Schanze überrumpeln und diese zum Rückzug zwingen, wobei auch 2 Geschütze der Hanseaten den Franzosen in die Hände fallen, die jedoch noch rechtzeitig vernagelt werden können. Von diesen und den folgenden Ereignissen berichtet der Jäger von Düring (Kielmannsegger Jäger): „Die Anordnungen zur Verteidigung der Wilhelmsburg waren höchst mangelhaft. Am 8. Mai lagerten die Jäger bei einem einzelnen Hause hinter dem Hauptdeich, während die Hauptwache bis ans Ufer hinter einem Sommerdeich vorgeschoben war, wo auch zwei russische Geschütze standen. In der Nacht vom 8. zum 9. Mai kamen die Franzosen über die Elbe, die Russen gingen zurück. Graf Kielmannsegge hatte nur zwei Kompanien Jäger. Es dunkelte noch, und ich erbot mich, freiwillig vorzugehen, um zu ermitteln, welchen Weg die Franzosen genommen hatten. Auf meinen Zuruf sprangen viele Jäger vor, von denen ich aber nur zwölf mitnahm und rechts auf dem Deiche (also wohl über Reiherstieg) hineilte, während Kielmannsegge den Rückzug links über das Amt Wilhelmsburg nach der Veddel antrat. Bald gewahrte ich dunkle Menschenmassen vor mir auf und am Deich, und da ich nicht wußte, ob es Freund oder Feind war, mußte ich nahe hinan und erhielt auf 36 Schritt Entfernung feindliches Feuer, das aber über unsere Köpfe hinwegging, während meine Jäger besseren Erfolg hatten. Ich führte eine Büchsenflinte mit und hatte glücklicherweise noch nicht geschossen, als mich von drei mit dem Bajonett auf mich eindringenden Franzosen umringt sah. Der dritte war im Begriff, mich mit dem Bajonett zu durchbohren, da ward er von einem holsteinischen Jäger mit dem Kolben niedergeschlagen. Wir sprangen nun über einen breiten Wassergraben, kamen glücklich aus dem feindlichen Feuer und erreichten die Nachhut der Jäger. Als Graf Kielmannsegge alles wieder geordnet hatte und durch Mecklemburger Grenadiere verstärkt war, gingen wir zum Angriff vor. Ein Streifschuss an meinem linken Arm beirrte mich nicht, aber eine andere Kugel streifte unter der linken Hüfte den Knochen und drang teilweise splitternd ein. Sie hatte mich umgeworfen, und wenn ich alsbald auch wieder aufsprang, konnte ich doch das Bein nicht ansetzen und mußte mich zurücktragen lassen.“

Zu diesem Zeitpunkt landen weiter französische Truppen aus Altenwerder kommend auf Neuhof und marschieren zum Reiherstieg. Die Alliierten müssen sie immer weiter zurückziehen und im Dorf Wilhelmsburg sammeln sich schließlich die Hamburger und Hannoverschen Truppen. Durch das Gewehrfeuer werden jedoch die Bürger in Hamburg alarmiert und können so weitere Truppen heranführen. Das 2. Bataillon der Hamburger sammelt sich am Hamburger Berg und geht vorn dort zum Grasbrook. Gegen 10 Uhr treffen Verstärkungen von der Veddel in Form 2 Kompanien der Mecklenburger Grenadiere bei der Wilhelmsburger Mühle auf die Franzosen. Auch die 3. und ein Teil der 1. Kompanie des 1. Hamburger Bataillons kämpfen hier und gemeinsam können die Franzosen zurückgeworfen werden. Bei diesen Kämpfen stehen sich die gegnerischen Truppen nur von einem Wassergraben getrennt unmittelbar gegenüber. Die Alliierten stehen dabei in Zügen zu 14 Rotten hintereinander. Vorn sind die Hamburger Scharfschützen postiert, dahinter die Männer vom 1. Bataillon und schließlich die Mecklenburger, sowie eine Kompanie des Bataillon Bremen-Verden und eine Kompanie Lauenburger. Es entbrennt ein heftiges Feuergefecht und schließlich weichen die Franzosen zurück, wobei sie die Mühle und das Haus des Müllers in Brand setzten, um ihren Rückzug zu decken. Der Wiederstand der Alliierten ist nur ein Grund für den misslingenden Durchbruchversuchs der Franzosen. Sie scheitern auch, weil sie sich nur auf den schmalen Deichwegen der Insel bewegen können, durch die Dunkelheit der Nacht und ihre eingeschränkten Ortskenntnisse. Gedeckt durch ihre Geschütze in Harburg besteigen die Franzosen gegen Mittag wieder ihre Boote und ziehen sich nach Harburg zurück.

Wilhelmsburg 01

Die alte Wilhelmsburger Kirche.

Auf dem Ochsenwerder, das zur gleichen Zeit von 1.500 Franzosen angegriffen wird, kommen dem hier postiertem 2. Hamburger Bataillon das Lübecker Bataillon und einige Lauenburger mit einem Angriff in die rechte Flanke der Franzosen zu Hilfe. Nach einem zweistündigen Gefecht, das sich bis nach Fünfhausen ausweitet, ziehen sich auch hier die Franzosen zurück. Bei diesen Kämpfen reiten auch 12 Kavalleristen der 7. Eskadron unter dem Kommando von Premier-Lieutenant Holleben eine Attacke auf rund 80 französische Infanteristen und können so eine Abteilung Lauenburger befreien, die kurz zuvor in Gefangenschaft geraten waren. Am Abend stand das 2. Hansatische Bataillon am Deich bei Fünfhäuser, während rund 50 Mann und einige Mann Reserve auf Vorposten in Moorwerder nach dem Bunthause geschickt wurden.

Der Verlust des 1. Bataillons besteht aus 35 Toten und 68 Verwundeten, darunter 5 Offiziere. Das 2. und 3. Bataillon verlieren 150 Mann, worunter sich 7 Offiziere befinden.

10.05.1813: Tettenborn lässt die Wilhelmburg räumen, da angeblich 7.000 Franzosen in Billwerder stehen. Er fürchtet seine Truppen könnten von Hamburg abgeschnitten werden und so lässt er eine neue Verteidigungslinie auf der Veddel, die nur durch zwei Deiche mit der Wilhelmsburg verbunden ist, errichten. Die Schanze, die hier aufgeschüttet werden soll, kann aber nicht vollständig errichtet werden und am 12. Mai fehlt noch die komplette linke Seite. Hier werden das 1. und später auch das 2. Hamburger Bataillon postiert, Die Besatzung der Veddel wird außerdem durch die Hamburger Bürgergarde verstärkt.

11.05.1813 Die Franzosen können nun ohne Wiederstand auf die Wilhelmsburg übersetzten und dort 2.000 Mann konzentrieren.

12.05.1813: Gefecht auf der Veddel – Nun gehen die alliierten Truppen zum Gegenangriff vor. Von der Veddel aus greifen 1.100 Mann, zu denen das 1. Hanseatische Bataillon, 200 dänische Jäger, 200 Mecklenburger und 150 Freiwillige der Bürgergarde zählen, unter dem Kommando von Oberleutnant Beaulieu die Franzosen in Wilhelmsburg an. Man will sie im Westen der Insel attackieren und gleichzeitig von Georgswerder in die Flanken fallen und ihnen so den Rückzug abschneiden. Der Angriff ist zunächst erfolgreich, doch dann erscheint General Vandamme mit 4 Bataillonen, die sofort das Feuer eröffnen und die Angreifer auf die Veddel zurückwerfen. Der Rückzug wird schließlich zur Flucht, bei der viele getötet und gefangen genommen werden, da man versäumt hatte für diesen Fall ausreichend Boote bereitzustellen. Ein Geschütz, das zur Verteidigung auf der Veddel aufgestellt war, kann außerdem nicht benutzt werden, da sich die eigenen Leute im Schussfeld befinden. Das 1. Hanseatische Bataillon hat 20 Offiziere und 265 Unteroffiziere und Mannschaften an Verlusten. Das 2. Bataillon, allein 300 werden gefangengenommen, wird fast völlig aufgerieben und nur einige wenige können sich über die Elbe nach Hamburg retten. Die Hamburger Bürgergarde vermisst nach dem Gefecht 200 Mann. Die Verluste der Dänen und Mecklenburger sind nur gering. Insgesamt sind wohl rund 1.000 Männer verwundet, getötet oder in Gefangenschaft geraten.

HL 38

Dieses Bild vom Gefecht auf der Wilhelmsburg zeigt die Hamburger Bürgergarde (blau), die Hanseatische Legion (grün mit Mütze), Lüneburger Jäger (grün mit Tschako) und Mecklenburger (grauer Mantel). Auch die brennende Wilhelmsburger Mühle ist zu erkennen.

Am gleichen Tag kann das 3. Hanseatische Bataillon den Franzosen am Zollenspieker drei Flussboote abnehmen und einen Soldaten gefangen nehmen. Die hanseatische Artillerie beschießt außerdem das Gasthaus in Hoopte in dem Augenblick, als dort französische Offiziere speisen und setzt das Gebäude in Brand.

Die 3. Schwadron Kavallerie steht in dieser Zeit am Zollenspieker, die 5. und 6. In Bergedorf, die 1. und 8. in Hamm sowie die 4. und 7. Schwadron in Horn.

13.05.1813: Am frühen Morgen setzen 220 Franzosen unterhalb des Zollenspiekers über die Elbe und landen dort auf einem benachbarten Werder. Sofort gehen die Lübecker Jäger, die 2. und 3. Kompanie der Infanterie sowie eine Abteilung von 200 Mann vom Lauenburger Bataillon über eine improvisierte Schiffbrücke auf den vom Feind besetzten Werder. Unter der Führung von Capitain Winterfeld und Mack kann der Feind zurückgeworfen werden. Da die Franzosen zu diesem Zeitpunkt ihre Boote zum Transport für weitere Verstärkungen zurückgeschickt hatten, kann kaum jemand von ihnen entkommen. Von den 220 Franzosen werden 40 verwundet oder getötet und 165 Mann gefangengenommen. Die Hanseaten und Lauenburger zählen rund 6 Tote und 15 Verwundete.

Die Karte zeigt die Fähre von Hoopte zum Zollenspieker,

Die beiden dezimierten Hamburger Bataillone werden auf den Grasbrook zurückgenommen und dort zum 1. Bataillon zusammengefasst. Hier verbleiben die Männer bis zum 29.05.1813, obwohl sie während dieser Zeit oftmals von französischen Geschützen am jenseitigen Ufer beschossen werden.

Die Kavallerie der Hanseaten wird an der Landstraße von Hamburg nach Bergedorf verteilt. Die 1. und 8. Eskadron steht in St. Georg, später in Hamm, die 4. und 7. Eskadron in Horn, die 2. und 3. beim Zollenspieker und die 5. und 6. Eskadron in Bergedorf.

19.05.1813: Die Dänen verlassen ihre Position in Hamburg, wechseln die Seiten und treten zu den Franzosen über. Es beginnt die Beschießung der Stadt Hamburg von der Veddel aus, wohin General Vandamme von Harburg über Wilhelmsburg 6 Kanonen hat bringen lassen. Durch die aufgeweichten Wege hatte der Transport der Belagerungsgeschütze von Harburg einige Tage gedauert.

Vom Lübecker Bataillon gehen zur Beobachtung 40 Mann Kavallerie und 20 Mann Infanterie über die Elbe. Dort legen sie feindlicher Kavallerie (Polnische Lanciers) einen Hinterhalt und können diese vertreiben (Datum nicht genau zu bestimmen).

20.05.1813: Das Bataillon der Lübecker Hanseaten wird am Zollspieker durch eine Mecklenburger Einheit abgelöst. Die Hanseaten gehen nach Kirchwerder zurück.

21.05.1813: Schwedische Truppen postieren sich auf dem Hamburger Berg, zwischen den Dänen in Altona und den Alliierten in Hamburg. Das Hamburger Bataillon steht in Rothenburgsort.

22.05.1813: Die Franzosen können mit 17 kleinen Booten und 170 Mann in den Hamburger Hafen eindringen, dort das Hamburger Admiralitätsschiff kapern und die Besatzung gefangen nehmen. Dieses mit 8 Kanonen bewaffnete Schiff ist mit 30 Hanseaten bemannt. Bei ihrer Flucht mit dem Schiff stromabwärts geraten sie unter Beschuss durch die Schweden und laufen auf eine Sandbank. Die Franzosen fliehen, 11 von ihnen können jedoch gefangen und die Hanseaten befreit werden.

HL 08

Das Hamburger Admiralitätsschiff Ende des 18. Jahrhunderts.

25.05.1813: Das Lübecker Bataillon geht erneut zum Zollenspieker und besetzt die Vorposten an lang der Elbe.

29.05.1813: Die Franzosen erobern den Ochsenwerder und können oberhalb von Hamburg am rechten Ufer der Elbe Fuß fassen.

30.05.1813: Um 6 Uhr morgens gehen das Lübecker Bataillon mit den Artilleristen der Bürgergarde, die vorher noch ihre Geschütze vernagelt hat, vom Zollenspieker nach Curslack.

Major von Pfuel gibt den Befehl, dass die Hanseatischen Truppen um 12 Uhr die Stadt Hamburg räumen sollten. Die Truppe marschiert über Billwerder und Bergedorf nach Artlenburg aus der Stadt. Einige Männer werden dort an der Elbe postiert, um zu verhindern, dass die Franzosen vom anderen Ufer übersetzen können.

Schon um 11 Uhr rücken dänische Truppe von Altona in Hamburg ein, verfolgen die abziehenden Russen durch das Steintor und nehmen 4 hanseatische Reiter gefangen.

An der Nettlenburger Schleuse werden die Franzosen, welche die Verfolgung der Fliehenden aufgenommen hatten, von Oberst-Lt. Borke und 50 Preußischen Soldaten aufgehalten. Die Franzosen sollen 400 Mann an Toten und Verwundeten in diesem Gefecht haben.

31.05.1813: Um 1 Uhr in der Nacht verbrennen die Lübecker Hanseaten die blaue Brücke bei Curslack und marschieren nach Escheburg und Gessthacht ab, wo schließlich gegen Mittag alle Truppen der Alliierten zusammentreffen. Hier lagert das Lübecker Bataillon an der Poststraße und schlägt sein Hauptquartier im „Ziegenkrug“ auf. Das Hamburger Bataillon hat sein Quartier in der Stadt Lauenburg bezogen. Die Depots der Hanseaten waren zwischenzeitlich unter dem Kommando des Grafen von Hahn über Schönberg nach Ratzeburg gegangen. Die 4. und 7. Eskadron der Hanseaten hat mit einem Teil der Infanterie die Vorposten bei Geesthacht besetzt.

Hamburg wird wieder vollständig von den Franzosen besetzt.

JUNI 1813

01.06.1813: Schon um 3 Uhr früh marschiert das Hamburger Bataillon von Lauenburg über Horst nach Greese, dass um 23 Uhr am Abend erreicht wird. Die Hanseatische Artillerie trifft in Lauenburg ein.

02.06.1813: Die Jäger-Abteilung der Lübecker Bürgergarde erreicht das Lager bei Geesthacht und wird der Jäger-Kompanie der Hanseatischen Legion zugeteilt.

03.06.1813: Lübeck wird wieder durch die Franzosen besetzt. Das Hamburger Bataillon marschiert von Greese nach Wittenburg.

05.06.1813: Das Hamburger Bataillon geht in die Gegend um Griwitz, wo es bis zum 12. Juni bleibt.

09.06.1813: Die restlichen Hanseaten verlassen Geesthacht. Die Hanseatischen Jäger bilden die Nachhut und kampieren am Abend bei Lauenburg. Die Hanseaten werden zwar von den Franzosen verfolgt, können diese aber durch einen Teil der Infanterie und die 4. und 7. Schwadron, der ihre Position in Horn verlassen hat und ebenfalls nach Lauenburg marschierte, aufhalten.

Nun verstärkt sich der Druck durch dänische Truppe auf das Gebiet um Lauenburg und die Legion musste sich auf Mecklenburgisches Gebiet zurückfallen lassen. Der Versorgungstrain und das Depot wurden aus diesem Grund über Mölln und Wittenburg nach Bützow verlegt.

DER WAFFENSTILLSTAND IM SOMMER 1813

10.06.1813: Die Hanseaten gehen über die Stecknitz nach Horst zurück. Das Lübecker Bataillon marschiert in Richtung Hagenow ab.

An diesem Tag wird der am 2. Juni vereinbarte Waffenstillstand (er soll erst am 17. August ablaufen) unter den Kriegsparteien verkündet. Da die Versorgung der Hanseatischen Legion äußerst schwierig ist, beschließen die hanseatischen Offiziere Kontakt zu England aufzunehmen und von dort die notwendigen Gelder zu beschaffen. Unterdessen wurde das Streifkorps Tettenborn in eine andere Region verlegt, die russischen Offiziere verlassen also die Hanseaten und die Legion wird dem Korps Wallmoden unterstellt. Die Hanseatische Legion, nun ohne Kommandeur, wird allerdings nicht als geschlossene Brigade integriert, sondern man verteilte die einzelnen Truppengattungen auf das Korps und diese operieren anschließend getrennt voneinander. Diese Aufteilung, die schlechte Versorgung, ein Sold kann auch nicht gezahlt werden, führt nun zu den ersten Desertationen.

11.06.1813: Das Lübecker Bataillon nimmt in Neustadt Quartier.

12.06.813: Das Lübecker Bataillon erreicht um die Mittagszeit Parchim. Die Hamburger gehen nach Goldberg, wo sie Quartier beziehen. Während des Waffenstillstandes wird die Hanseatische Kavallerie in den Dörfern zwischen Kriwitz und Goldberg, die Infanterie und Artillerie in Parchim und Umgebung stationiert. In Borkow richtet man außerdem ein Lazarett ein. Noch immer ist Geld und Versorgung knapp. An Ausrüstung kann lediglich Leder zum Besohlen der Schuhe und Stiefel ausgegeben werden.

27.06.1813: Nach rund 2 Wochen Aufenthalt marschieren die Hamburger von Golberg nach Güstrow

JULI 1813

01.07.1813: Die Kavallerie wird zur Inspektion in Herzberg zusammengezogen.

02.07.1813: General Dörenberg inspiziert das Kavallerie-Regiment und gibt den Befehl von General Wallmoden bekannt, dass die Einheit ab sofort einen neuen Kommandeur, den Oberst-Lieutenant Nostiz statt des Grafen von Westfalen erhält. Die Schwadronsführer widersetzten sich allerdings diesem Befehl und intervenieren zunächst bei Wallmoden und schließlich sogar beim schwedischen Kronprinzen, dem Oberbefehlshaber der Nordarmee. Die Sachlage bleibt zunächst ungeklärt, da der Kronprinz Rücksprache mit Wallmoden halten will. In Folge dessen, bleibt der Graf von Westfalen zunächst Kommandeur der Kavallerie.

06.07.1813: Die Kavallerie wird nach Teterow und Malchin, das 1. Infanterie Bataillon nach Lübs und die Artillerie nach Ivenac verlegt.

17.07.1813: Da eine Inspektion ansteht, marschieren die Hamburger in die Gegend von Goldberg.

18.07.1813: Das 3. Infanterie Bataillon erhält die Bezeichnung Nr. 2, da das 1. und 2. Bataillon wegen hoher Verluste zusammengelegt werden müssen. Die Kavallerie marschiert Malchin nach Goldberg und das 2. Infanterie – Bataillon geht von Parchim nach Woserin.

20.07.1813: Im Dorf Kirchkogel bei Goldberg wird die Legion durch die Generäle Wallmoden, Tettenborn, Dörnberg und Estorf inspiziert. Hier erhält zunächst Major von Herbert das Kommando des 1. Infanterie Bataillons, dieser wird aber ins russisch-preußische Hauptquartier abberufen und übergibt seinen Posten an den Hauptmann von Briesen, welcher aber schon bald durch Hauptmann von Gloeden ersetzt wird.

21.07.1813: Die Hanseatische Legion, die in englischen Sold genommen werden soll, wird durch den englischen General Lord Charles Stewart in Begleitung des Grafen von Kielmannsegge inspiziert.

Die Kavallerie wird in die Gegend zwischen Plauer- und Müritz See verlegt, die Artillerie postiert man in Stuhr und nur die Infanterie behält ihr Quartier bei Parchim und Lübs.

29.07.1813: Die Kavallerie wird über Grobow nach Lübs und die umliegende Gegend verlegt. Das Lazarett wurde schon vorher von Malchin nach Güstrow gebracht. Das 2. Infanterie Bataillon marschiert nach Dambeck. Das 1. Infanterie Bataillon wird nach Lübtheen bei Neuhaus verlegt.

Da aufgrund der ständigen Ortswechsel viele Pferde der Kavallerie zu Grunde gehen, muss man nun die Schwadronen neu organisieren. Die 1. und die 2. Schwadron werden zusammengelegt und die bisher sehr starke 3. Schwadron geteilt. Je vier Eskadrons bilden jetzt ein Bataillon, wobei jede Eskadron aus 5 Offizieren, 2 Wachtmeister, 12 Korporale, 4 Trompeter und 102 Reiter sowie 1 Chirurgen, 1 Tierarzt, 1 Hufschmied, 1 Sattler und 1 Büchsenmacher  bestehen soll. Die 1. Eskadron kommandiert jetzt der Rittmeister Leppien, die 2. Rittmeister von Hobe und die 3. Rittmeister Hanfft.

30.07.1813: Das 2. Infanterie Bataillon erhält einen Gegenbefehl und marschiert wieder nach Parchim zurück. Auf seinem Weg nach Lübtheen nimmt das 1. Bataillon in Ludwigslust Quartier.

31.07.1813: Da das Dorf Lübtheen schon von russischen Truppen belegt ist, marschiert das 1. Bataillon nach Trebs.

AUGUST 1813

01.08.1813: Nach einigen hin und her, wobei sich erneut die Offiziere der Kavallerie als widerspenstig zeigen, wird von allen Seiten eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet und die Hanseaten stehen nun offiziell in englischen Diensten. Die englische Regierung verpflichtet sich für den Unterhalt der Legion aufzukommen. Erst ab diesem Zeitpunkt wird die Bezeichnung „Hanseatische Legion“ verwendet.

02.08.1813: Die Kavallerie erhält mit Major von Arnim einen neuen Kommandeur. An die Truppe wird pro Mann folgende Ausrüstung ausgegeben: 1 Mantel, 1 Leinwandhose, 1 Paar Schuhe, 1 Paar Gamaschen, 4 Bürsten, 2 Kämme, 1 Schraubenzieher mit Krätzer, 1 Räumnadel mit Pfannenbürste sowie neue englische Gewehre für das 2. Füsilier Bataillon und englische Füsilier-Tschakos als Kopfbedeckung. Die Lübecker Offiziere und Jäger verwenden weiterhin die russische Feldmütze. Die Offiziere tragen außerdem russische Feldzeichen. An die Kavallerie wird statt den ursprünglich spanischen, jetzt englische Säbel mit der deutschen Inschrift „Deutschland oder Tod“ ausgegeben. Die englischen Listen führen insgesamt 3.485 Mann, davon 2.662 Hamburger und 823 Lübecker.

09.08.1813: Der englische Regierungs-Kommissar und jetziger Zahlmeister der Legion, der Oberst Sir Hudson-Lowe inspiziert das 2. Infanterie-Bataillon.

12.08.1813: Da auf Befehl des preußischen Königs alle ehemaligen Soldaten seiner Armee zu dieser zurückkehren müssen, verlassen rund 200 Mann die Reihen der Hanseaten, auch die kommandierenden Offiziere müssen ersetzt werden. Major von Mack erhält das Kommando des 2. Infanterie Bataillons. Das 1. Infanterie Bataillon, bisher von Hauptmann Gloeden kommandiert, erhält mit dem Major Delius einen neuen Befehlshaber.

Die Artillerie erhält statt der aus Hamburg mitgeführten kleinen Geschütze, jetzt 8 englische 6-Pfünder Feldgeschütze und 4 5 1/2 Zoll Haubitzen.

HL 62

Napoleonische Kriege in Norddeutschland – Hanseatische Legion – Teil 1

Einleitung

Nach der Niederlage der Großen Armee in Russland im Jahre 1812 fielen die kümmerlichen Reste der Truppen Napoleons bis nach Preußen zurück, dicht gefolgt von der russische Armee und später auch preußischen Verbänden. Napoleonische Kriege in Norddeutschland – Hanseatische Legion – Teil 1 weiterlesen