Napoleonische Kriege in Norddeutschland – Stadt und Festung Hamburg / Teil 2

Hamburger Wallanlagen

Der gesamte Wallring der Hamburger Stadtbefestigung war mit insgesamt 22 Bastionen versehen, die nach im 17. Jahrhundert amtierenden Ratsherren benannt worden waren. Von der westlichen Hafeneinfahrt aus waren dies im Uhrzeigersinn die Bastionen Johannis, Albertus, Casparus, Henricus, Eberhardus, Joachimus, Ulricus, Rudolphus, Petrus,Diedericus, David, Ferdinandus, Vincent, Hieronymus, Sebastian, Bartholdus, Ericus, Nicolaus, Gerhardus, Ditmarus, Hermannus und Georgius. Die Bastionen waren in Abständen von rund 170 Metern angeordnet, wobei die Bastionen selbst eine Höhe von 10 Metern und eine Breite von 100 bis 115 aufwiesen. Hinzu kamen 11 Ravelins, welche die Grabenabschnitte zwischen den Bastionen schützen sollten.

Die Gegend am Deichtor (mitte), links oben das Brocktor. Heute stehen hier die alten Markthallen und die neue Hafencity.

Zwischen 1679 und 1682 kamen als Erweiterungen das sogenannte „Neue Werk“ zum Schutz der östlichen Vorstadt St. Georg sowie die im Nordwesten vorgelagerte Sternschanze hinzu. Im Westen hatte man auch den Geestrücken, als Hamburger Berg bekannt, mit in die Wallanlage einbezogen und so einen evtl. feindlicher Beschuss von diesem Höhenzug auf die tiefergelegene Stadt unterbunden. An dieser Stelle wurde aus diesem Grund ein Hornwerk am Elbufer errichtet. Diese vorgeschobene Befestigungsanlage sollte gegnerische Truppen auf Distanz von der eigentlichen Festung halten und zudem den Hafen sichern. Im Nordosten hatte man einen Damm aufgeschüttet, der den bereits seit langem aufgestaute Alsterlauf in Außen- und Binnenalster trennte und nur durch die Lombardsbrücke unterbrochen wurde.

Das Dammtor im Jahre 1800 von der Stadtseite aus gesehen. Die Bürgergarde zieht gerade vom Stadtwall ab.

Im Ganzen gab es 6 große Stadttore, die in Form von gemauerten Durchgängen in den Kurtinen der Wallanlagen integriert waren. Im Osten lag das Millerntor und im Norden das Dammtor. Zwischen diesen beiden Toren führte eine schmale Pforte über das 5. Ravelins zu einem gedeckten, 1.200 Meter langem Weg, der zur Sternschanze, dem schon erwähntem Vorwerk auf einer kleinen Anhöhe nördlich der Stadt, die Verbindung herstellte. Im Osten gab es das Steintor und das Deichtor, an der Südseite waren es das Brook- und das Sandtor. Alle Tore waren mit Zugbrücken versehen worden, die über den 70 Meter breiten Wassergraben führten.

Das Millerntor im Jahr 1800 von außen gesehen. Über dem Wall, der zu diesem Zeitpunkt bereits mit Promenadenbäumen bepflanzt wurde, ragt der Turm der St. Michaelis Kirche empor. Man sieht, dass die Zugbrücke durch einen Dammweg mit Schlagbaum ersetzt wurde. Das links sichtbare Wachhaus wurde 1820 erneuert und ist noch bis heute erhalten.

Das Millertor vor dem Rückbau.

Vor dem Wassergraben erstreckte sich das Glacis und am äußeren Rand des Grabens ein gedeckter Weg. Vor den Bastionen und dem Damm an der Alster lagen hölzerne Sperren, der Alsterbaum, im Wasser, die nur einen schmalen, verschließbaren Durchgang besaßen und so einen Angriff auf Booten verhindern sollte.

Der Alsterbaum am südlichen Rand der Außenalster.

Die Stadtbefestigung im Osten mit dem Steintor und dem Alsterdamm. Unten / mittig sieht man die Vorstadt St. Georg.

Die Befestigungswerke im Süden waren deutlich kleiner und die Abstände zwischen den Bastionen größer, da hier die Elbe und die Überflutungsgebiete einen direkten Angriff verhinderten. Die Hafeneinfahrt wurde durch stärkere Bastionen, einer dichten Reihe von Pfählen im Wasser, sowie Baumsperren gesichert. Bei dieser Sperre handelte es sich um einen Verbund von vertäuten Stämmen, die nachts oder bei Kriegsgefahr quer zur Fahrrinne gelegt einen Baumwall bildeten. Nach Osten zur Bille und Elbe oberhalb der Stadt sicherte nach dem gleichen Prinzip der Oberbaum die östliche Hafeneinfahrt, etwa auf der Höhe des heutigen Messbergs.

Der sogeannte Niederhafen, er teilte sich in Jonas- und Rummelhafen, im Süden der Stadt mit den Duckdalben sowie den Baumsperren Niederbaum und Oberbaum zum Binnenhafen (rechts).

Der Binnenhafen mit den kleineren Bastionen und dem Sandtor (rechts).

Instandsetzung

Die rund 8 Kilometer umfassenden Befestigungsanlagen von Hamburg waren allerdings im Jahr 1813 in einem sehr schlechten Zustand, da vieles zurückgebaut und teilweise in Parkanlagen umgewandelt und mit Bäumen bepflanzt worden war. So hatte man im Jahr 1801 auch das Millern- und das Steintor abgerissen und aus Kostengründen die Zugbrücken am Millern-, Damm und Deichtor durch breite Dammwege ersetzt. Fast sämtliche Ravelins vor den Kurtinen waren verschwunden und natürlich hatte man auch sämtliche Geschütze demontiert. Die Kanonen wurden im Herbst des Jahres 1804 von den Wällen geholt, zerschlagen und schließlich das Metall verkauft.

Diese Karte zeigt den Zustand der Wallanlagen im Jahr 1810.

Die Wälle, das Glacis sowie der Bereich vor den Festungswerken hatte man zudem teilweise mit Gebäuden und Windmühlen bebaut, auf der Bastion Casparus gab es sogar eine „Erfrischungsbude“. Neben den geschleiften Befestigungsanlagen fehlten mittlerweile auch sämtliche Gebäude einer militärischen Infrastruktur wie Kommandantur, Kasernen, Arsenale, Depots, Bäckereien, Schlachtereien, Gefängnisse und Hospitäler.

Die Wallanlagen sind in Parks und Flaniermeilen umgewandelt. Dieses Bild zeigt den Zustand nach 1814.

Unter dem Kommando des französischen Marschall Davout, der am 30. Mai 1813 die Stadt nach dem Aufstand im Frühjahr wieder zurückerobert hatte, begannen im Sommer 1813 unter der Leitung des Ingenieurgenerals François Nicolas Benoît Haxo die Arbeiten zur erneuten Befestigung der Stadt. Am 4. Juli übernahm Genie-Oberst Ponthon die Funktion des Chef-Ingenieurs von General Haxo. Ihm zur Seite standen der Artilleriegeneral Jouffroy und der Ingenieur en Chef es ponts et chaussées Jousselin.

General Haxo

Die damaligen Bauabschnitte lassen sich in vier Bereiche unterteilen. Es handelte sich um die Front im Nordwesten und Westen, die Befestigungen an der Alster, der Abschnitt im Osten und die Elblinie im Süden. Napoleon hatte in einem Schreiben angeordnet, dass Hamburg wiederbewaffnet, Zugbrücken vor den Toren angelegt, die Wälle instandgesetzt und mit Geschützen versehen sowie eine Zitadelle an der Südfront errichtet werden sollte. Die Zitadelle im Süden sollte ein Rückzugsort für die Besatzungstruppen bei inneren Unruhen sein, ihr Bau wurde allerdings aufgrund des schlechten Baugrundes und strategischer Überlegungen aufgegeben.

Profil des Hauptwalls nach der Entfestigung bis 1810 und nach der Instandsetzung 1813. Die Brustwehr hatte man völlig abgetragen und die Erde zum Auffüllen des Niederwalls verwendet. Der gedeckte Weg war verschwunden und das Glacis mit Bäumen und Gärten bepflanzt.

Die Arbeiten begannen zunächst im Westen der Stadt. Hier wurden Geschützbänke auf den Bastionen und Stellungen für Batterien auf dem Niederwall installiert. Zudem wurden die Hohlgänge und die gedeckten Wege wiederhergerichtet. Man schüttete das Glacis auf, erneuerte das sogenannte Hornwerk am Elbufer und errichtete eine Holzpalisade zwischen Wall und Graben. Das eingerissene Millerntor wurde durch ein einfaches, gemauertes Kriegstor ersetzt und der Zugang hier sowie am Dammtor wurden erneut durch eine Zugbrücke gesichert. Um ein freies Schussfeld und eine Sturmfreiheit zu erlangen, wurden alle Gebäude in einem Abstand von 500 Metern zu den Wallanlagen in Brand gesteckt und abgerissen. Man fällte außerdem alle Bäume auf und vor den Wällen.

Die Abbildung zeigt die Außenalster mit der französischen Flottille vom Vorfeld des Dammtores in Richtung St. Georg gesehen. Im Vordergrund erkennt man die bereits abgeholzten Bäume im Sommer 1813. Auf den Bastionen und Kurtinen sind die Bäume noch nicht umgelegt worden.

An ausgewählten Stellen errichte man Lünetten vor den Wallanlagen, um von hier aus Nahangriffe flankieren zu können. Ähnlich aufwendige Arbeiten mussten auch im Osten durchgeführt werde. Nur die Alster- und die Elblinie blieben zunächst im derzeitigen Zustand. Später erhielt die Lombardsbrücke eine Verschanzung aus Bohlenwänden, man richtete Unterkunftsräume für die Besatzung, bombensicher Pulver- und Munitionsmagazine sowie Lagerräume für Lebensmittel ein.

Das Dammtor, so wie es nach dem Bau der Stadtbefestigung ausgesehen hat. Man erkennt gut den Weg und die Zugbrücken, die über das Ravelin führten.

Noch einmal die Dammtor-Region im 17. Jahrhundert.

Bei dieser Karte von 1810 erkennt man, dass die Ravelins am Dammtor verschwunden sind.

Die Karte von 1813 zeigt die Befestigungsanlage am Dammtor nach den Instandsetzungsarbeiten. Neu sind auch die Lünetten rechts und links vor dem Dammtor.

Erneut die Region am Dammtor. In grauer Farbe ist die heutige Bebauung dargestellt, die rote Farbe zeigt die Befestigung von 1810.

An den Uferbereichen der Alster und Elbe sowie in den Hafeneinfahrten und am nördlichen Ende der Binnenalster wurden dichte Reihen von Pfählen geschlagen und nur kleine Durchlässe für den Schiffsverehr gelassen. Einige Fläche, vor allem das sumpfige Marschland des Hammerbrooks wurden nun ständig überflutet gehalten.

Die Schanzarbeiten am Wall neben dem Brocktor mit Aussicht auf die Elbbrücke und Fähranlage sowie ihren Blockhäusern. Unter dem Kommando eines Artilleristen fahren ein Bürger mit Zylinder und eine Frau die Erde mit Schubkarren für die Brustwehr heran.

Der 13. Januar 1813, als die Franzosen den Hamburgerberg abbrannten. Gesehen vom Wall über dem Millerntor. In den Flammen ist auch der Pesthof erkennbar. Die nunmehr baumlose Brustwehr mit Schützenauftritt ist vollständig wiederhergestellt. Zu sehen sind außerdem Hamburger Bürger, die zu Schanzarbeiten herangezogen wurden.

Das Abbrennen der Gegend vor dem Dammtor durch die Franzosen am 27. Dezember 1813. Gesehen vom Jungfernstieg an der Binnenalster.

Schließlich erfolgte die erneute artilleristische Armierung der Festungsanlagen. Dafür standen zunächst 323 Geschütze zur Verfügung von denen sich jedoch 112 als unbrauchbar erwiesen. So wurden von Davout weitere 100 Geschütze sowie große Mengen Pulver und Kugeln sowie Bedienungsmannschaften beim Kaiser angefordert, der diese auch unverzüglich aus Groningen in Holland und aus Magdeburg heranführen ließ. Anfang Dezember betrug die Gesamtausrüstung der Festung 76 bespannte Feldgeschütze (12- und 6-Pfünder), 350 Positionsgeschütze, 270.000 kg Pulver und 2 Millionen fertige Patronen. Jede der Bastionen wurde mit 4 Kanonen bestückt.

Die dunkelrot markierten Gebiete bezeichnet von den Franzosen angelegte oder wiederhergestellte Befestigungsanlagen. Die rotgestreiften Gebiete zeigen die niedergelegten oder abgebrannten Gebäude und Gärten.

Hier sind gut das Hornwerk im Osten, die Sternschanze im Norden und die neuen Lünetten vor den Wällen zu erkennen.

Neben den Arbeiten an den Hamburger Befestigungswerken benötigte man vor allem für den Bau des Verbindungsweges nach Süden und die Arbeiten zur Befestigung von Harburg umfangreiche Ressourcen. Für die ersten Bauabschnitte wurden zunächst 600 Zivilarbeiter angeworben. Anfang Juli trafen weitere französische Ingenieuroffiziere und einige Sappeur-Kompanien aus Magdeburg ein. Außerdem wurden Offiziere und Unteroffiziere der Infanterie den Genie-Truppen zugeteilt. Da diese Zahl aber bei weitem nicht für die geplanten Arbeiten reichte, mussten schließlich 4.000 Bürger der Stadt, wohlhabende ausgeschlossen, und 2.000 aus den umliegenden Gebieten zu Schanzarbeiten verpflichtet werden. Doch trotz Verhaftungen und Gewaltanwendung waren meist nur knapp die Hälfte dieser Vorgaben im täglichen Einsatz. So wurden schließlich ersatzweise auch Frauen und Kinder eingesetzt und nur Kranke waren von der Schanzpflicht ausgenommen. Auch die französischen Truppen setzte man nun ein und im Juli 1813 waren meist zwischen 800 und 1.000 Soldaten im Einsatz. Ende Juli trafen zwar zusätzlich zwei Marinehandwerkerkompanien in Hamburg ein, aber auch das reichte noch immer nicht, um die notwendigen Arbeiten durchführen zu können.

Die vier Verteidigungslinien im Osten der Stadt.

Im Herbst, nach der Niederlage bei Leipzig und dem Vorrücken starker alliierten Verbände auf Hamburg, wurde vor allem die gefährdete Ostfront verstärkt. Hier gab es jetzt eine starke Verteidigung von vier hintereinander liegenden Abschnitten. In vorderste Front war dies die Hammer Linie, gefolgt von den Schanzen des Hohen- und Borgfeldes, das Neue Werk und schließlich die Wallanlage der Stadt selbst. Eine Gefahr bot jedoch der jetzt einsetzende Frost, der die Überflutungsgebiete des Hammerbrook und die Alster zufrieren und gangbar werden ließ. So mussten auch dort Annäherungshindernisse, wie spanische Reiter und Palisaden installiert werden.

Zu sehen ist hier der sogenannte Stintfang mit seinem Blockhaus auf der Bastion Albertus, die hier mit einer dichten Reihe von Sturmpfählen versehen wurde. Wie bei starkem Frost üblich, wurde die Böschung mit Wasser übergegossen, um das Ersteigen zu erschweren. Die kleine Nebenpforte war ein Ausfalltor, welche im Französischen Poterne genannt wurde. Diese führte zum Jonashafen, welcher durch den hier sichtbaren Mast eines Schiffes gekennzeichnet wird.

Der Krankenhof auf dem Hamburger Berg wird niedergebrannt.

Die abgebrannte Gegend zwischen Altona und Hamburg.

Heute

Leider erinnert nur noch wenig an das Hamburg in der Zeit der Napoleonischen Kriege. Was von der Belagerung 183/14 und vom großen Brand im Jahre 1842 verschont blieb, wurde entweder im 2. Weltkrieg zerstört oder in Folge des Wiederaufbaues abgerissen.

Diese Karte zeigt die heutige Bebauung (grau) und die Befestungsanlage sowie die ehemaligen Straßenverläufe (rot).

Die ehemaligen Wallanlagen sind vor allem noch im westlichen Abschnitt als Teile einer großen Parkanlage erhalten. In diesem Park ist auch noch die Rudolphusbastion mit dem vorgelagerten Wassergraben deutlich erkennbar. Hier liegt auch eine Brücke, die nach dem Erbauer der Stadtbefestigung, Johan van Valckenburgh, benannt wurde.

Die letzten Reste der Kurtine. Am Ende dieses Walles lag einst das Dammtor.

Hier ist noch der Wassergraben vor der ehemaligen Rudolphus Bastion vorhanden.

In den Parkanlagen kann man außerdem zwei Denkmäler entdecken, die an die Ereignisse der Belagerung von 1813 / 14 erinnern. Es handelt sich um das Kugeldenkmal am Hamburger Museum und den Gedenkstein für die 1.138 Toten, die starben, nachdem sie von den Franzosen aus der Stadt vertriebenen worden waren. Der östliche Teil der Wallanlagen musste dem Bau der Hamburger Kunsthalle und des Hamburger Hauptbahnhofes weichen. Der einstige Wallring ist aber noch gut an den ringförmig um die Innenstadt verlaufenden Straßenzügen, dem sogenannten Ring 1 erkennbar.

Hamburg von oben. Gut erkennbar sind die heutigen Parkanlagen im Westen und Nordwesten sowie der Ring der ehemaligen Wallanlage. Der letzte Rest des Wassergrabens und die Rudolphusbastion sind ganz oben /mittig zu sehen.

Im Schanzenpark steht heute ein großer Wasserturm auf der Anhöhe der ehemaligen Sternschanze. Auf der Bastion Casparus wurde 1906 das Bismarckdenkmal errichtet. An das Glacis, die feindwärts abfallende Erdaufschüttung rund um die Stadt, erinnern noch die Straßennamen „Alsterglacis“, „Glacischaussee“ und „Holstenglacis“. Weitere Straßen tragen andere Bezeichnungen der Wallanlagen in ihren Namen. Dazu gehören beispielsweise der Holstenwall, Dammtor, Dammtorstraße, Glockengießerwall und Klosterwall. An die Stadttore erinnern die Straßen wie Millerntor, Dammtor, Klostertor und Deichtorplatz.

Der Wasserturm, heute ein Hotel, bezeichnet den Standort der ehemaligen Sternschanze.

Die Silhouette der Stadt wird noch heute durch die Türme der 5 Hauptkirchen geprägt. Andere historische Gebäude aus der Zeit der Napoleonischen Kriege sind allerdings in der Alt- und Neustadt sehr selten. Zu nennen sind hier in erster Linie die Gebäude im Bäckerbreitergang, der Peterstraße, Reimerstwiete sowie Neanderstraße, die Krameramtsstuben und die Deichstraße. Die zu Beginn dieses Berichtes erwähnten engen Twieten waren bis Ende des 19. Jahrhunderts als Gängeviertel bekannt, in denen damals katastrophale hygienischen Zustände herrschten. Der letzte Rest des Gängeviertel wurde in den 1950er Jahren abgerissen und mit ihm verschwand das einst so typische Stadtbild Hamburgs.

Das Gängeviertel im frühen 20. Jahrhundert.

Die Krameramtsstuben am Michel erinnern noch an das Gängeviertel.

Der Bäckerbreitergang in der Neustadt.

Ein TableTop Tagebuch