Napoleonische Kriege in Norddeutschland – Die Britische Flotte / Teil 2

Im zweiten Teil meines Berichtes über die Britische Flotte während der Napoleonische Kriege in Norddeutschland, geht es um die Aktivitäten des Jahres 1813 an der deutschen Nordseeküste.

Helgoland im Jahre 1813

Cuxhaven – zweiter Akt

Am 14. März 1813 erhält Lieutenant Francis Banks von der Brigg HMS Blazer die Nachricht, dass russische Truppen unter dem Befehl von Generalmajor Tettenborn in Hamburg eingetroffen sind und die 1.200 Mann starke französische Besatzung in Cuxhaven daraufhin ihre Stellungen verlassen hat. In Anbetracht dieser Ereignisse besteigt Banks sein Schiff, nimmt zusätzlich die HMS Brev Drageren (Lieutenant Thomas Barker Devon) unter sein Kommando und segelt zur Elbemündung, um eventuell fliehenden französische Schiffe abfangen zu können. Am frühen Morgen des 15. März findet er zwei verlassene Kanonenboote, die er zerstören lässt. Die Briten entdecken außerdem, dass die Franzosen ihre restliche Flotte von 18 großen Kanonenbooten bereits selbst durch Verbrennen und Versenken unbrauchbar gemacht haben. Am nächsten Tag landet Lieutenant Banks mit 2 Sergeanten und 30 Soldaten des 8th Royal Veteran Battailon, die er zuvor in Helgoland eingeschifft hatte, an der Küste und nimmt die Batterien von Cuxhaven in Besitz. Fort Napoleon, welches etwas elbaufwärts liegt, lässt er zerstören. Am 17. März beschließt er zusammen mit den zivilen Behörden vor Ort, dass die britische Flagge zusammen mit den Farben von Hamburg gehisst werden soll. Mit den Russen wird außerdem vereinbart, dass alle militärischen Güter, die sie erobert haben, auf die zwei britischen Schiffe verladen werden sollen.

Cuxhaven kurz nach den Napoleonischen Kriegen

Gefecht bei Brunsbüttel

Am Abend des 20. März 1813 nimmt Lieutenant Thomas Barker Devon acht Männer und seinen 12-jährigen Bruder, Midshipman Frederick Devon, mit in das Beiboot der HMS Brev Dragerens. Devon hat sich Freiwillig gemeldet, eine Operation flussaufwärts in die Elbe zu leiten. William Dunbar, von der HMS Blazer, steigt gleichzeitig mit 11 Männer seines Schiffes in einen Kutter. Gemeinsam fahren die beiden Boote auf der Suche nach einem gemeldeten Freibeuter die Elbe hinauf. Im ersten Tageslicht des 21. März sichten die Briten vor dem dänischen Hafen Brunsbüttel zwei vermeintliche Handelsschiffe, die dort vor Anker liegen. Als Devon sich mit seinen zwei Booten den Schiffen nähert, wird klar, dass es sich um bewaffnete Kanonenboote handelt. Das nächstliegen Schiff zieht auch sofort eine dänische Flagge auf und eröffnet das Feuer, glücklicherweise über die Köpfe der Briten hinweg. Lieutenant Devon und seine Männer, die ihr Heil in der Flucht nach vorn sehen, können das feindliche Schiff im Pulverqualm einer zweiten Breitseite entern und die dänische Besatzung gefangen nehmen. Blazers Kutter kommt hinzu und die britischen Seeleute schafften es gemeinsam, die dänische Besatzung unter Deck einzusperren. Das Kanonenboot entpuppt sich als das Schiff „Jonge-Troutman“ (Der junge Trautmann). Sie steht unter dem Kommando von Leutnant Lutkin, hat eine Besatzung von 25 Mann und ist mit zwei 18-Pfünder und drei 12-Pfünder bestückt. Dunbar und die Kutter-Besatzung wenden sich nun dem zweiten Kanonenboot, einem Schiff mit Namen „Die Liebe“ zu. Dieses Schiff hat in dem Moment sein Ankertau gekappt und die Flucht ergriffen, als ihrer Besatzung klar wird, dass das Schicksal der Jonge-Troutman besiegelt ist. „Die Liebe“ hält auf Brunsbüttel zu, wird aber schließlich aufgrund eines leicht wehenden Windes vom britischem Kutter eingeholt und die Besatzung ebenfalls gefangen genommen. Dieses Schiff steht unter dem Kommando von Lieutenant Writt und ist in gleicher Weise, wie die Jonge-Troutman bewaffnet und bemannt. Beide dänischen Schiffe waren vor drei Tagen von Glückstadt aus nach Brunsbüttel gesegelt, um hier Handelsschiffe aus Helgoland anzugreifen. Die Briten verzeichnen bei dem Gefecht keine Verluste, nur die Dänen haben zwei Verwundete zu beklagen. Am 4. Mai 1813 erhält Devon für diese Tat eine Beförderung zum Kommandanten. Die Brev Drageren wird daraufhin als „Sloop-of-War“ neu bewertet, damit er das Kommando weiterführen kann.

Cuxhaven – dritter Akt

Auch Captain M’Kerlie, seit April 1813 Kommandeur der britischen Seestreitkräfte auf Helgoland, ist mittlerweile mit seiner Brigg HMS Calliope vor Cuxhaven eingetroffen. Er erhält von Alexander Cockburn, dem britischen Minister in Hamburg die Nachricht, dass die Franzosen bereits wieder auf dem Vormarsch sind und sich Cuxhaven von Bremen aus nähern. Er lässt daraufhin weitere 70 Männer des Royal Veteran Battailons unter dem Kommando von Major Kentzinger an Land gehen, um im Falle eines Angriffs die Küstenbatterie zerstören und die Geschütze in den Fluss rollen zu können. Er beordert außerdem die Briggs HMS Drake, HMS Hearty und die HMS Thrasher von der Ems nach Cuxhaven, wodurch die englische Schwadron auf insgesamt 6 Briggs anwächst und somit eine ausreichende Deckung für einen eventuellen Rückzug vorhanden ist. Neben Minister Cockburn führt M‘Kerlie auch mit Admiral Young einen regen Nachrichtenaustausch.

Soldat des Royal Veteran Battailon

Am 9. Mai berichtet Captain M’Kerlie in einer Depesche, dass die Franzosen sich erneut in den Besitz von Cuxhaven gebracht haben. Folgendes hatte sich ereignet… Am 7. Mai hatten die Briten eine Aufklärungseinheit von 60 leichten französischen Kavalleristen vor ihren Stellungen gesichtet, welche sich nach den ersten Schüssen in Richtung Ritzebüttel zurückzogen. Am 8. Mai um 6 Uhr früh kam dieselbe Einheit erneut in Sicht und von der Spitze des Leuchtturmes aus erblicke Captain M’Kerlie um 9 Uhr 1.000 bis 1.200 französische Infanteristen, begleitet von Artillerie, die in die Stadt marschierten. Schon kurze Zeit später wurde eine zweite Kolonne von gleichem Umfang gesichtet. Während die erste Kolonne durch die Stadt marschierte, bog die zweite nach rechts ab und hielt auf die Brücke vor den britischen Stellungen zu, so dass sich beide Truppenkörper unmittelbar vor der britischen Front wieder vereinten. Es herrschte außerdem Ebbe, was es den Franzosen ermöglicht hätte, auch von der Seeseite anzugreifen. Es war den Briten klar, dass sie die Stellung nicht würden halten können und so begaben sie sich in ihre Boote. In dem Moment, in dem Captain M’Kerlie mit seinen Männern in die Fahrzeuge stieg, drangen die Franzosen in das Fort ein. Zurück an Bord seiner Brigg gab M’Kerlie das Signal zum Feuern. Viele der zunächst ungedeckten Franzosen wurden durch diese erste Salve getroffen. Da es jedoch unmöglich war, die Franzosen zu vertreiben, weil das Fort so tief lag und sämtliche weitere Schüsse darüber hinweggingen, gab M’Kerlie nach einem fast zweistündigen Feuergefecht das Signal, die Aktion zu beenden. Am nächsten Morgen sah man 20 Wagen mit französischen Verwundeten durch die Stadt fahren, ein Beweis dafür, dass die erste Salve ihre Wirkung nicht verfehlt hatte. Die britische Flottille blieb zunächst in Warteposition vor Cuxhaven, doch schon bald erhielten die Briten die Nachricht, dass die russischen Truppen Hamburg wieder verlassen hatten.

Zu dieser Zeit erreichen viele dänische Seeleute Bremen und so wird von der Admiralität vermutet, dass Kanonenboote im oberen Teil der Weser ausgerüstet werden sollen, wo ihre Vorbereitungen und Bewegungen nicht beobachtet werden können. Aufgrund dieser Nachrichtenlage lässt Admiral Young Captain M’Kerlie mitteilen, dass der Schutz von Helgoland oberste Priorität hat, woraufhin dieser auf die Nordseeinsel zurückkehrt. M’Kerlie bleibt bis zur Ankunft von Captain Arthur Farquhar im Oktober des Jahres 1813 Kommandeur der Helgoländer Schwadron.

Aufstand an der Weser

Auch an der Weser hört man von den russischen Truppen in Hamburg und so erhebt sich ein Teil der Bevölkerung gegen die französischen Besatzer vor Ort. Als am 15. März 1813 die Briten von Helgoland Truppen in Cuxhaven ausschiffen, ist dies das Signal für die Kanoniere der Forts, die aus Mannschaften (westphälisch-ostfriesischen Landwehr) der dortigen Gegend bestehen, das Blexer Fort der Franzosen zu erobern. An diesem Ort, links und rechts der Wesermündung, bei Blexen und Carlsburg (Bremerlehe), kontrollieren zwei französische Forts die Einfahrt in den Fluss. In Folge der geschilderten Ereignisse kommt es zu Unruhen, da die Anwohner der Gegend der Zusammenarbeit mit den Franzosen beschuldigt werden. Erst eine vom Blexer Pastor initiierte Bürgerwehr kann die Ordnung wiederherstellen. Nach den ersten Unruhen vom 15. März 1813 verhängt am 20. März der Divions-General Jean Francois Saint-Cyr über Bremen den Belagerungszustand. Die Generäle Dominique Joseph Vandamme als oberster Kommandeur sowie Saint-Cyr und Joseph Morand befehligen im Raum Bremen vier Divisionen. In der Stadt liegen 1.500 und in der Umgebung 2.000 französische Soldaten.

Kosaken ziehen in Bremen ein.

Um die Aufstände an der Wesermündung niederzuschlagen, sendet Vandamme am 23. März sowohl gegen Bremerlehe, als auch gegen Blexen eine fliegende Kolonne von je 1.200 Mann. Am 25. März trifft die erste Kolonne vor Bremerlehe ein. Hier stoßen sie auf eine Ansammlung von 1.500 bis 1.800 Menschen, von denen aber nur 100 Gewehre besitzen, während der Rest mit Heugabeln und anderen Landwirtschaftsgeräten bewaffnet ist. Dieser Mob hat sich um eine Einheit britischer Soldaten, geführt von einem Offizier, gesammelt. Die Briten waren zwischenzeitlich mit einer kleinen Einheit auf Befehl von Major Kentzinger aus Cuxhaven mit einigen Wagen eingetroffen. Hinter einem kleinen Wasserlauf aufgestellt, versuchen die Aufständischen nun, den Franzosen das Eindringen in den Ort zu verwehren. Aber nach einem einstündigen Kampf wird die Menge auseinandergetrieben. 150 Landsturmmänner sind gefallen, 80 von ihnen werden als Rebellen erschossen. Von den Engländern sind 1 Offizier und 19 Mann gefallen sowie 1 Offizier und 14 Mann gefangen genommen worden. Nun dringen die Franzosen in die Stadt ein, in der mehrere Häuser geplündert werden und stürmten gegen die Befestigung der Küsten-Batterie, die schließlich eingenommen und deren Besatzung, bestehend aus einigen Briten und 12 Küsten-Kanonieren, niedergemacht werden. Der Kommandant der deutschen Kanoniere, Lübbe Eylers aus Zetel, wird sofort erschossen, der Rest eingesperrt. Am nächsten Morgen werden auf dem Blexer Kirchhof weitere elf Männer, zum Teil auch Zivilisten, hingerichtet. Die Kampfhandlungen werden später als Gefecht an der Geestebrücke bekannt, woraufhin der Flussübergang auch als Franzosenbrücke bezeichnet wird.

Seegefecht vor Büsum

Anfang September 1813 erreicht Captain Arthur Farquhar Helgoland und übernimmt dort das Kommando über die britischen Seestreitkräfte. Sir Arthur Farquhar (1772 – 2.10.1843) kommandierte von 1809 bis 1814 die britische Fregatte HMS Desiree in der Nordsee, erbeutete zahlreiche Freibeuter, Kanonenboote und bewaffnete Schiffe. Er war 1813 leitender Marineoffizier der Operationen an der Weser, der Ems und der Elbe sowie der Einnahme von Glückstadt am 5. Januar 1814. Für diese bedeutenden Verdienste wurde Farquhar zum Ritter des Schwertes von Schweden und auch des Königlichen Welfenordens gemacht. Im Jahr 1815 wurde er zum „Companion of the Bath“ ernannt und erhielt im September 1817 die „Freedom of Aberdeen“. Sein Schiff, die Fregatte HMS Desirée war einst ein Schiff der Romaine-Klasse der französischen Marine. Sie wurde am 8.7.1800 vor Dünkirchen erbeutet und in die Royal Navy eingegliedert. Sie war mit 40 Geschützen gewaffnet. Dazu gehörten sechsundzwanzig 18-Pfünder, zwei 32-Pfund Karronaden und zwei 9-Pfünder, die sich auf dem oberen Geschützdeck befanden sowie acht 32-Pfund Karronaden und zwei 9-Pfünder auf dem Achterdeck. Die Länge des Geschützdecks betrug 44,88 m und hatte eine Breite von 11,95 m. Das Schiff besaß einen Tiefgang von 3,48 m und war damit für den Kampfeinsatz in der flachen Küstenregion und in den Flüssen nur bedingt geeignet.

Die französische Fregatte HMS Desirée wird von den Engländern erobert.

Von 1784 an verband der unter dem Namen Schleswig-Holsteinischer Kanal bekannte Wasserweg die Ostsee mit der Nordsee. Die Wasserstraße begann in der Kieler Förde und folgte dem Wasserlauf der Grenzflüsse Levensau und Eider über Rendsburg bis Tönning. Anfang August hatten die Dänen 13 Kanonenboote von Kopenhagen und Jütland durch den Schleswig-Holsteinischen Kanal nach Tönning verlegt. Von hier aus sollen die Boote über Büsum nach Glückstadt gebracht werden. Sieben dieser Kanonenboote, sowie eine weitere Schaluppe aus Rendsburg sind bereits unter dem Kommando von Premierleutnant Martin Klaumann in Büsum eingetroffen. Hier warten außerdem zwei dänische Briggs, als der britische Kommandant Farquhar in Helgoland Wind von der Aktion bekommt. Um zu verhindern, dass dieser Verband in die Elbe gelangt, lässt Farquhar die Brigg Calliope und 11 Kanonenboote nach Neufeld in der Elbe laufen. Zusätzlich postiert er die Brigg Brevdrageren und seine Fregatte Desirée vor Cuxhaven, die Brigg Wrangler zwischen Cuxhaven und Neufeld sowie die Brigg Piercer nördlich vor diesem Sperrgürtel.

Dänisches Kanonenboot

Die sieben dänischen Kanonenschaluppen, die in Büsum vor Anker liegen, sind mit insgesamt 14 Kanonen, sieben Offizieren, einem Schiffsarzt sowie 430 Matrosen und Seesoldaten (je 63 Mann Besatzung pro Boot) bestückt. Ihre Aufgabe soll darin bestehen, Schmuggler zu fangen und dänische Küstentransporte zu beschützen. Infolge der britischen Konfiszierung und Zerstörung großer Teile der dänisch-norwegischen Flotte während des Angriffs auf Kopenhagen, hatte die dänisch-norwegische Regierung beschlossen, in großer Zahl Kanonenboote zu bauen, um diesen Verlust auszugleichen. Die Kanonenboote wurden ursprünglich von einem Schweden, Fredrik Henrik af Chapman, entworfen. Der strategische Vorteil von Kanonenbooten lag darin, dass sie schnell und kostengünstig im gesamten Königreich hergestellt werden konnten. Die taktischen Vorteile waren, dass sie besonders in ruhigen und seichten Gewässern sehr manövrierfähig waren und nur kleine Ziele präsentierten. Auf der anderen Seite waren die Boote anfällig und die Wahrscheinlichkeit war hoch, dass ein einziger Treffer sie zum Sinken brachte. Die Boote konnten deshalb nicht auf offener See eingesetzt werden und sie waren weniger wirksam gegen große Kriegsschiffe. Dennoch produzierte die dänisch-norwegische Regierung mehr als 200 Kanonenboote in zwei Modellen. Dazu gehörte das „shallop Kanonboot“, das eine Mannschaft von 76 Männern hatte und mit einem 18- oder 24-pfünder Geschütz im Bug einem im Heck bewaffnet war sowie dem kleineren „Kahn-Typ“, welcher eine Mannschaftsstärke von 24 Männern hatte und nur mit einem einzigen 24-Pfünder bewaffnet war. Nach diesem Bootstyp wurde auch der hier beschriebene Konflikt mit England benannt, der sogenannte Gunboat War von 1807–1814.

Gefecht vor Büsum

Am 3. September 1813 werden von den Dänen um 8 Uhr morgens 10 segelnde englische Kanonenboote und vier rudernde Barkassen von Cuxhaven kommend am Horizont vor Büsum gesichtet. Die Engländer haben zuvor zwei Büsumer Fischer gefangen genommen und Ihnen unter Drohungen den Weg nach Büsum über die Süderpiep, dem Prielsystem vor der Dithmarscher Küste, entlockt. Um 11 Uhr eröffnet die kleine britische Flotte aus einer Entfernung von 400 bis 500 Metern das Feuer. Premierleutnant Ridder Martin C. Klaumann fährt daraufhin mit seinen Kanonenbooten den segelnden Engländern entgegen. Nach viereinhalb Stunden drehen die Engländer aufgrund der eintretenden Ebbe ab.

Trotz britischer Übermacht werden während der Kampfhandlungen nur zwei dänische Jollen versenkt. Die Dänen verzeichnen außerdem sieben Tote und 16 Verwundete. Die Engländer sollen einen größeren Verlust an Männern erlitten haben. Da die Kanonenboote sich nur auf halber Kanonendistanz gegenüberliegen, werden auch Büsumer Häuser von den Kanonen und Karronaden getroffen.

Kanonenkugel eingemauert in der Mole von Büsum.

Mehrere Kugeln sind noch heute im Pesel der „Alten Post“ zu sehen und auch im Sockel des ehemaligen Molenfeuers der Hafeneinfahrt wurde eine eiserne Kanonenkugel eingemauert.

Am Sonntag den 5. September 1813 werden sechs der gefallenen Dänen unter militärischen Ehren bestattet. Die dänischen Matrosen errichteten für sie auf der sogenannten „Horst“ ein Denkmal mit der Inschrift: „Haedersminde för de i Soetraefningen for Büsum d.3.Sept. 1813 faldne Soe-Krigere.“ (Ehrenmal für die in dem Seegefecht vor Büsum am 3. Sept. 1813 gefallenen Marinesoldaten).

Kriegszug in die Weser

Nach der Besetzung Bremens durch die russischen Truppen des Generalmajors Tettenborn am 15. Oktober 1813, erhält Captain Farquhar die Nachricht, dass auf einer Werft in Brake zwei französische Kriegsschiffe kurz vor ihrer Fertigstellung stehen. Farquhar sendet daraufhin Lieutenant John M’Kerlie, den Kommandanten der HMS Calliope, mit einem Kanonenboot und einigen bewaffneten Ruderboote die Weser hinauf. Glücklicherweise können die Boote die beiden Forts in der Wesermündung ungesehen passieren. In Brake finden sie dann tatsächlich neben zwei älteren Briggs und mehreren kleinen Boote die beiden Neubauten, welche für eine Bewaffnung mit 20 Kanonen vorgesehen sind. Die britischen Truppen besetzten den Ort und nehmen 3 französische Offiziere und 13 Soldaten gefangen. Am 30. Oktober erreicht Farquhar selbst Brake und gibt Anweisungen, die beiden Beuteschiffe für eine Überführung nach England vorzubereiten. Er bittet für dieses Vorhaben um Hilfe bei den russischen Truppen, da er die französischen Küsten-Batterien fürchtet. Die Russen kommen der Bitte nicht nach, jedoch lässt der russische General Tettenborn seine Kosaken die Gegend durchstreifen und nähert sich mit diesen Bremerlehe. Am 5. November verlassen die 200 Mann der französischen Forts Eckwarden und Telden ihre Batterien an der Mündung der Jade und ziehen sich nach Blexen zurück. Am nächsten Tag marschieren die restlichen Franzosen schließlich aus Bremen in Richtung Holland ab. Nur die Forts von Bremerlehe und Blexen werden jetzt noch von den Franzosen gehalten. Am 20. November versucht ein britischer Unterhändler erfolglos den Kommandeur von Bremerlehe zu überreden, die Batterie aufzugeben. Stattdessen werden die russischen Kosaken aus dem Fort heraus beschossen. Die englischen Boote rücken nun vor und hoffen auf den Gegenschlag der Russen. Da diese jedoch noch auf die Ankunft ihrer Artillerie warten, geschieht zunächst nichts. Erst zu diesem Zeitpunkt erfolgt eine Kontaktaufnahme zwischen dem britischen Captain Farquhar und dem russischen Oberst Alexander Rüdiger. Sie beschließen einige Geschütze an Land zu bringen und eine befestigte Stellung für diese zu errichten. Die abgestellten Matrosen für die Arbeiten zur Errichtung der Batterie stehen unter dem Kommando von Lieutenant Thomas Baker Devon, dem Kommandanten der Brigg Brevdrageren und Lieutenant Haultain, dem Kommandanten des Kanonenbootes Nr. 11. Am 23. November sind die Arbeiten abgeschlossen und am Morgen desselben Tages eröffnen die Kanonen das Feuer auf das Fort von Bremerlehe. Ohne Gegenwehr ergeben sich daraufhin der französische Kommandeur Barotteaux und seine 236 Soldaten. Die Männer wandern in die Kriegsgefangenschaft und dreizehn schwere Geschütze werden erbeutet. Am Tag darauf kapituliert auch das Fort von Blexen. Farquhar schickt anschließend eine Brigg und zwei Kanonenboote um die holländische Festung Delfzijl an der Ems zu blockieren.

Britischer Marine-Soldat

Cuxhaven – letzter Akt

Am 28. November 1813 erreicht die HMS Desirée von Bremerlehe kommend die Elbmündung bei Cuxhaven, wo Farquhar bereits sein restliches Geschwader versammelt hat. Die britischen Schiffe haben sich eingefunden, um erneut die russischen Truppen unter Oberst Alexander Rüdiger zu unterstützen, welcher nun Cuxhaven mit seinen Truppen bedroht. Das Geschwader umfasst die Briggs HMS Hearty, HMS Blazer, HMS Piercer, HMS Shamrock und MHS Redbreast sowie die Kanonenboote Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 10. Die beiden Schlüsselpositionen sind die französischen Forts Napoleon und du Phare.

Während die Kanonenboote zusammen mit den Russen die Batterie des Forts Napoleon unter Feuer nehmen, beschießen die restlichen Schiffe das Fort du Phare. Auch am nächsten Tag wird der Kampf in gleicher Aufteilung vorgesetzt. Das Fort du Phare antwortet mit seinen Geschützen, die rotglühenden Kugeln verschießen, wobei ein Magazin und einige Wohnhäuser getroffen werden und in Flammen aufgehen. Die Russen, die die Häuser am Stadtrand besetzt halten, schicken einen Unterhändler zu den Franzosen, der damit droht, die französischen Soldatenfrauen und Kinder im benachbarten Ritzebüttel zu misshandeln, falls man die Häuser weiterhin beschießen würden. Unterdessen bringt Captain Banks mit seinen Männern eine Reihe von Kanonen an Land und errichtet eine Batterie von sechs 18-Pfündern, zwei 32-Pfündern und zwei 6-Pfündern in einer Entfernung von 400 Metern vor den Befestigungen des Forts du Phare. Als sich am Morgen des 30. November der Nebel lichtet, sind die Franzosen von der Stärke des Gegners völlig überrumpelt. Als die britische Batterie um 8 Uhr das Feuer eröffnet, übergeben die französischen Kommandeure Brunnot und Largittin ihre beiden Forts kampflos. Die Franzosen händigen den Briten 26 schwere Geschütze und zwei 13-Zoll-Mörser aus. Die 300 Mannschaften und Offiziere der französischen Festungen wandern schließlich in Kriegsgefangenschaft. Die Russen haben zwei Tote und drei Verwundete, die Franzosen drei Tote und neu Verwundete. Nach der Einnahme von Cuxhaven wurde die Blazer als Flaggschiff der Elb-Flottille im Hafen stationiert und die französischen Gefangenen auf der HMS Redbreast untergebracht und nach England verschifft.

Das Schloss Ritzebüttel

Flaggen-Signale

Vor einiger Zeit, wurde von der Schriftstellerin Catherine Kullmann das Notizbuch des Lieutenants Charles Haultain, dem Kommandanten des Gunboat Nr. 11 entdeckt. Das Buch enthielt unter anderem eine Liste mit speziellen Signale, die Captain Farquhar für seine Elb-Flottille entwickelt hatte. Die Tabelle hatte die Überschrift: „Additional Nums. & Signals” und beinhaltet 16 zusätzliche Flaggen-Signale. Unterzeichnet ist das Schreiben von Captain A, Farquhar und ist mit „No. 11 G. B.“ gekennzeichnet.

Hier die Liste der Signale:

A Naval Attack on the Strong- Forts of the Elbe and Weser 1813

Vessels ordered to perform the undermentioned duty must hoist a pendant, or vane, of any colour at the Masthead, and another at the Gaff and, when Shoaling their water to 5 fathoms here and to hawl down the pendant at a the Masthead, and if they shoal to 4 fathoms, they must hawl down both pendants and if they fall into 31/2 fathoms, they are to fire a gun or, if near enough, a volley of Musquettry and act as may be most proper for their own safety by anchoring, heaving about or otherwise

  • 324 – Withdraw from the present Situation in the best manner you can without waiting for the Command of officer.
  • 325 – Act on the present occasion as your judgment may think best
  • 326 – Take a Situation best calculated to communicate safely and expediciously by boats with the Senior Officer on Ship denoted
  • 327 – Ships denoted to Cannonade and be ready to Storm if required, the Batteries of the Enemy while the rest of the Squadron attack the Ships
  • 328 – There is much risk in attempting this service
  • 329 – Stay by and protect transports or vessels pointing out
  • 330 – Ships having Supernumeraries on board are to send them to Ships or Vessels whose pendants will be shown
  • 331 – Complete your Division of Gun Boats or those pointed out by Signal with Men agreeable to furnished orders
  • *332 – Sound ahead of this Ship or that pointed out for guiding her in the channel she is passing
  • *333 – Do — Do — Starb. Bow
  • *334 – Do — Do — Larb. Bow
  • 335 – Continue in your present station whether at anchor or under weigh until further notice
  • 336 – Get your sweeps out and pull to come up with the Chase, weather a point of Land or other purpose indicated
  • 337 – Desist from pulling but keep under weigh if you can keep your station
  • NB A Bale (?) denotes the negative from the Gun Vessels, the Answering Pendant the affirmative.

A Farquhar Captain / Nr 11 G. B

 

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Löschung von Daten

Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.

Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland, erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 10 Jahre gemäß §§ 147 Abs. 1 AO, 257 Abs. 1 Nr. 1 und 4, Abs. 4 HGB (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handelsbücher, für Besteuerung relevanter Unterlagen, etc.) und 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 Nr. 2 und 3, Abs. 4 HGB (Handelsbriefe).

Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.

Hosting

Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieses Onlineangebotes einsetzen.

Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Kunden, Interessenten und Besuchern dieses Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO (Abschluss Auftragsverarbeitungsvertrag).

Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles

Wir, bzw. unser Hostinganbieter, erhebt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO Daten über jeden Zugriff auf den Server, auf dem sich dieser Dienst befindet (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten gehören Name der abgerufenen Webseite, Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmenge, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite), IP-Adresse und der anfragende Provider.

Logfile-Informationen werden aus Sicherheitsgründen (z.B. zur Aufklärung von Missbrauchs- oder Betrugshandlungen) für die Dauer von maximal 7 Tagen gespeichert und danach gelöscht. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen.

Registrierfunktion

Nutzer können optional ein Nutzerkonto anlegen. Im Rahmen der Registrierung werden die erforderlichen Pflichtangaben den Nutzern mitgeteilt. Die im Rahmen der Registrierung eingegebenen Daten werden für die Zwecke der Nutzung des Angebotes verwendet. Die Nutzer können über angebots- oder registrierungsrelevante Informationen, wie Änderungen des Angebotsumfangs oder technische Umstände per E-Mail informiert werden. Wenn Nutzer ihr Nutzerkonto gekündigt haben, werden deren Daten im Hinblick auf das Nutzerkonto gelöscht, vorbehaltlich deren Aufbewahrung ist aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen entspr. Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO notwendig. Es obliegt den Nutzern, ihre Daten bei erfolgter Kündigung vor dem Vertragsende zu sichern. Wir sind berechtigt, sämtliche während der Vertragsdauer gespeicherten Daten des Nutzers unwiederbringlich zu löschen.

Im Rahmen der Inanspruchnahme unserer Registrierungs- und Anmeldefunktionen sowie der Nutzung der Nutzerkontos, speichern wird die IP-Adresse und den Zeitpunkt der jeweiligen Nutzerhandlung. Die Speicherung erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, als auch der Nutzer an Schutz vor Missbrauch und sonstiger unbefugter Nutzung. Eine Weitergabe dieser Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht, außer sie ist zur Verfolgung unserer Ansprüche erforderlich oder es besteht hierzu besteht eine gesetzliche Verpflichtung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Die IP-Adressen werden spätestens nach 7 Tagen anonymisiert oder gelöscht.

Kontaktaufnahme

Bei der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder via sozialer Medien) werden die Angaben des Nutzers zur Bearbeitung der Kontaktanfrage und deren Abwicklung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO verarbeitet. Die Angaben der Nutzer können in einem Customer-Relationship-Management System („CRM System“) oder vergleichbarer Anfragenorganisation gespeichert werden.

Wir löschen die Anfragen, sofern diese nicht mehr erforderlich sind. Wir überprüfen die Erforderlichkeit alle zwei Jahre; Ferner gelten die gesetzlichen Archivierungspflichten.

Kommentare und Beiträge

Wenn Nutzer Kommentare oder sonstige Beiträge hinterlassen, können ihre IP-Adressen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO für 7 Tage gespeichert werden. Das erfolgt zu unserer Sicherheit, falls jemand in Kommentaren und Beiträgen widerrechtliche Inhalte hinterlässt (Beleidigungen, verbotene politische Propaganda, etc.). In diesem Fall können wir selbst für den Kommentar oder Beitrag belangt werden und sind daher an der Identität des Verfassers interessiert.

Des Weiteren behalten wir uns vor, auf Grundlage unserer berechtigten Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO, die Angaben der Nutzer zwecks Spamerkennung zu verarbeiten.

Kommentarabonnements

Die Nachfolgekommentare können durch Nutzer mit deren Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO abonniert werden. Die Nutzer erhalten eine Bestätigungsemail, um zu überprüfen, ob sie der Inhaber der eingegebenen Emailadresse sind. Nutzer können laufende Kommentarabonnements jederzeit abbestellen. Die Bestätigungsemail wird Hinweise zu den Widerrufsmöglichkeiten enthalten. Für die Zwecke des Nachweises der Einwilligung der Nutzer, speichern wir den Anmeldezeotpunkt nebst der IP-Adresse der Nutzer und löschen diese Informationen, wenn Nutzer sich von dem Abonnement abmelden.

Sie können den Empfang unseres ABonnemenets jederzeit kündigen, d.h. Ihre Einwilligungen widerrufen. Wir können die ausgetragenen E-Mailadressen bis zu drei Jahren auf Grundlage unserer berechtigten Interessen speichern bevor wir sie löschen, um eine ehemals gegebene Einwilligung nachweisen zu können. Die Verarbeitung dieser Daten wird auf den Zweck einer möglichen Abwehr von Ansprüchen beschränkt. Ein individueller Löschungsantrag ist jederzeit möglich, sofern zugleich das ehemalige Bestehen einer Einwilligung bestätigt wird.

Akismet Anti-Spam-Prüfung

Unser Onlineangebot nutzt den Dienst „Akismet“, der von der Automattic Inc., 60 29th Street #343, San Francisco, CA 94110, USA, angeboten wird. Die Nutzung erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. Mit Hilfe dieses Dienstes werden Kommentare echter Menschen von Spam-Kommentaren unterschieden. Dazu werden alle Kommentarangaben an einen Server in den USA verschickt, wo sie analysiert und für Vergleichszwecke vier Tage lang gespeichert werden. Ist ein Kommentar als Spam eingestuft worden, werden die Daten über diese Zeit hinaus gespeichert. Zu diesen Angaben gehören der eingegebene Name, die Emailadresse, die IP-Adresse, der Kommentarinhalt, der Referrer, Angaben zum verwendeten Browser sowie dem Computersystem und die Zeit des Eintrags.

Nähere Informationen zur Erhebung und Nutzung der Daten durch Akismet finden sich in den Datenschutzhinweisen von Automattic: https://automattic.com/privacy/.

Nutzer können gerne Pseudonyme nutzen, oder auf die Eingabe des Namens oder der Emailadresse verzichten. Sie können die Übertragung der Daten komplett verhindern, indem Sie unser Kommentarsystem nicht nutzen. Das wäre schade, aber leider sehen wir sonst keine Alternativen, die ebenso effektiv arbeiten.

Abruf von Profilbildern bei Gravatar

Wir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes und insbesondere im Blog den Dienst Gravatar der Automattic Inc., 60 29th Street #343, San Francisco, CA 94110, USA, ein.

Gravatar ist ein Dienst, bei dem sich Nutzer anmelden und Profilbilder und ihre E-Mailadressen hinterlegen können. Wenn Nutzer mit der jeweiligen E-Mailadresse auf anderen Onlinepräsenzen (vor allem in Blogs) Beiträge oder Kommentare hinterlassen, können so deren Profilbilder neben den Beiträgen oder Kommentaren dargestellt werden. Hierzu wird die von den Nutzern mitgeteilte E-Mailadresse an Gravatar zwecks Prüfung, ob zu ihr ein Profil gespeichert ist, verschlüsselt übermittelt. Dies ist der einzige Zweck der Übermittlung der E-Mailadresse und sie wird nicht für andere Zwecke verwendet, sondern danach gelöscht.

Die Nutzung von Gravatar erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO, da wir mit Hilfe von Gravatar den Beitrags- und Kommentarverfassern die Möglichkeit bieten ihre Beiträge mit einem Profilbild zu personalisieren.

Durch die Anzeige der Bilder bringt Gravatar die IP-Adresse der Nutzer in Erfahrung, da dies für eine Kommunikation zwischen einem Browser und einem Onlineservice notwendig ist. Nähere Informationen zur Erhebung und Nutzung der Daten durch Gravatar finden sich in den Datenschutzhinweisen von Automattic: https://automattic.com/privacy/.

Wenn Nutzer nicht möchten, dass ein mit Ihrer E-Mail-Adresse bei Gravatar verknüpftes Benutzerbild in den Kommentaren erscheint, sollten Sie zum Kommentieren eine E-Mail-Adresse nutzen, welche nicht bei Gravatar hinterlegt ist. Wir weisen ferner darauf hin, dass es auch möglich ist eine anonyme oder gar keine E-Mailadresse zu verwenden, falls die Nutzer nicht wünschen, dass die eigene E-Mailadresse an Gravatar übersendet wird. Nutzer können die Übertragung der Daten komplett verhindern, indem Sie unser Kommentarsystem nicht nutzen.

Jetpack (WordPress Stats)

Wir nutzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) das Plugin Jetpack (hier die Unterfunktion „Wordpress Stats“), welches ein Tool zur statistischen Auswertung der Besucherzugriffe einbindet und von Automattic Inc., 60 29th Street #343, San Francisco, CA 94110, USA. Jetpack verwendet sog. „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen.

Die durch das Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieses Onlineangebotes werden auf einem Server in den USA gespeichert. Dabei können aus den verarbeiteten Daten Nutzungsprofile der Nutzer erstellt werden, wobei diese nur zu Analyse- und nicht zu Werbezwecken eingesetzt werden. Weitere Informationen erhalten Sie in den Datenschutzerklärungen von Automattic: https://automattic.com/privacy/ und Hinweisen zu Jetpack-Cookies: https://jetpack.com/support/cookies/.

Google Analytics

Wir setzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google LLC („Google“) ein. Google verwendet Cookies. Die durch das Cookie erzeugten Informationen über Benutzung des Onlineangebotes durch die Nutzer werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert.

Google ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active).

Google wird diese Informationen in unserem Auftrag benutzen, um die Nutzung unseres Onlineangebotes durch die Nutzer auszuwerten, um Reports über die Aktivitäten innerhalb dieses Onlineangebotes zusammenzustellen und um weitere, mit der Nutzung dieses Onlineangebotes und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen, uns gegenüber zu erbringen. Dabei können aus den verarbeiteten Daten pseudonyme Nutzungsprofile der Nutzer erstellt werden.

Wir setzen Google Analytics nur mit aktivierter IP-Anonymisierung ein. Das bedeutet, die IP-Adresse der Nutzer wird von Google innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt.

Die von dem Browser des Nutzers übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Die Nutzer können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung ihrer Browser-Software verhindern; die Nutzer können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf ihre Nutzung des Onlineangebotes bezogenen Daten an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem sie das unter folgendem Link verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren: http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de.

Weitere Informationen zur Datennutzung durch Google, Einstellungs- und Widerspruchsmöglichkeiten, erfahren Sie in der Datenschutzerklärung von Google (https://policies.google.com/technologies/ads) sowie in den Einstellungen für die Darstellung von Werbeeinblendungen durch Google (https://adssettings.google.com/authenticated).

Die personenbezogenen Daten der Nutzer werden nach 14 Monaten gelöscht oder anonymisert.

Youtube

Wir binden die Videos der Plattform “YouTube” des Anbieters Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, ein. Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/,  Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated.

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