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Omaha Beach – Die Spielplatte (Teil 5)

Im wahrsten Sinne des Wortes wurden jetzt weitere Hindernisse auf dem Weg zur fertigen Spielplatte zur Seite geräumt. Die Strandhindernisse für unsere Omaha Beach Präsentation sind nun auch endlich fertig. Auf dem Vorstrand stehen jetzt Holzpfähle mit Minen, Hemmbalken und Tschechenigel in drei Reihen hintereinander. Rund um die Kasematten wurde außerdem jede Menge Stacheldraht verbaut. Zusätzlich habe ich an einige Stelle auch noch Betonhindernisse, also „Drachenzähne“ und Beton-Tetraeder aufgestellt. Es gibt sogar zwei Stahl- Tetraeder, nur Cointet-Gitter habe ich nicht verwendet, da diese unmittelbar vor dem WN72 nicht eingesetzt wurden.

Holzpfähle / Hemmbalken

Diese beiden Arten der Küstenvorfeldsperren sind komplett selbst gebaut. Das Baumaterial für das Grundgerüst sind einfache Schaschlikspieße. Die Einzelteile bei den Hemmbalken wurden mit Heißkleber verbunden. Die Holzpfähle habe ich mit Heißkleber auf kleinen Basen aus Plastikc-Card gesetzt und diese dann besandet. Die Hemmbalken haben keine Base erhalten, allerdings wurden hier die unteren Enden in kleine „Weiß-Leimpfützen“ gestellt und dann besandet. So fügen sich die Gestelle besser in den flachen Vorstrand ein. Schließlich bekamen die Hemmbalken und Holzpfähle noch kleine „Minen“ aufgeklebt, welche ich mit einem selbstgebauten Stempel aus Greenstuff „gedruckt“ habe. Die Hemmbalken wurden außerdem noch mit einem kleinen Sägezahn-Streifen (aus Plastic-Card gefeilt) bestückt. Nach der Bemalung habe ich die unteren Enden noch ein wenig mit braunem Wash und Green-Effekt (Slimy Grime Dark) gealtert.

Tschechenigel

Ein Großteil der Tschechenigel besteht tatsächlich aus 3-D gedruckten Modellen. Der Rest ist aus unterschiedlichen Bausätzen von Italeri, Dragon und Heller entnommen. Bemalt wurden alle Tschechenigel mit einer rotbraunen Farbe, die dann mit Rosteffekten und Moss-Effekten „verwittert“ wurde. Aufgestellt waren diese Küstenvorfeldsperren meist in Gruppen von 10 bis 25 Hindernissen und nicht in durchgehenden Linien. So sollten gegnerische Panzerfahrzeuge in die Schussbereiche der Panzerabwehrwaffen gelenkt werden.

Stacheldraht

Die Drahtrollen sind aus Plomben-Draht herstellt. Der Draht wird dazu einfach um einen Rundstab gewickelt und dann mit rotbrauner Farbe und Rost-Effekt bemalt. Da sich der Plomben-Draht gern bei loser Aufbewahrung verhakt, habe ich kleine Abschnitte auf Basen montiert. Als Halterung dienen hier kleine Holzpfähle aus unterschiedlichen Bausätzen (z.B. Italeri Battlefield Accessories WWII). Dort wo hohes Gras auf der Platte aufgebracht ist, habe ich mich aber trotzdem für „lose“ Drahtrollen entschieden, da die Basen sonst optisch über dem Gras schweben würden.

Minenfelder

Die Minenfelder werden im Spiel durch einfache Holzschilder dargestellt. Die Schilder stammen aus einem Zubehör-Set von Italeri. OK, meine Freehand – Schrift ist sicher nicht perfekt, aber erfüllt ihren Zweck. Wenn noch Zeit ist, werde ich da vielleicht eine Verbesserung vornehmen und nach passenden Decals Ausschau halten.

Testspiele

Neben dem Bemalen und Basteln gab es auch einige Testspiele, in denen Sven, Björn, Stefan, Gunnar und ich verschiedene Szenarien entwickelt haben. Es wird wohl insgesamt drei Szenarien geben, die thematisch ineinandergreifen. Das erste Szenario (Arbeitstitel: Bloody Spray) beinhaltet die Landung der ersten Wellen, also die Assault und GAP Teams, deren Aufgabe darin besteht, Schneisen durch die Strandhindernisse zu sprengen. Im zweiten Szenario (Bunker Busters) müssen die beiden großen Kasematten mit Hilfe der Assault Teams und einiger DD-Shermans ausgeschaltet werden. Im dritten Szenario (Blow Up) folgt in einem kombinierten Angriff die Sprengung der Panzermauer und der Sturm auf die Bresche. Hier werden die Assault und GAP Teams in DUKW’S durch Assault Support Teams und Priest–Tanks unterstützt. Natürlich haben auch die deutschen Verteidiger (gespielt von den Präsentatoren Sven und Björn) einige Überraschungen vorbereitet.