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Königliches Dänisches Zeughausmuseum – Teil 2

Die dänische Militärgischte nach dem 2. Schleswig-Holsteinisch Krieg finde ich persönlich nicht ganz so spannend, weshalb ich diesen Teil der Ausstellung hier nur in einigen wenigen ausgesuchten Bildern bzw. Themen vorstellen möchte.

1864 bis 1945

Das Geschütz vom Typ Helgoland, ein 30,5 cm Hinterlader, wurde von 1876 bis 1907 auf Panzerschiffen eingesetzt. 19 Mann bedienten das Geschütz, welches alle 5 Minuten einen Schuss abgegeben konnte.

Teil eines Torpedo-Netzes von 1880. Dieses extrem schwere Metallnetz schütze ein Schiff vor Torpedobeschuss, wenn es  vor Anker lag oder sehr langsam fuhr.

Mit diesen Spitzen auf den Torpedos konnten die Netze durchdrungen werden.

Das erste dänische U-Boot wurde 1909 zu Wasser gelassen.

 

Infanterie Uniform von 1915

Ein voll ausgerüsteter dänischer Soldat aus den Jahren 1923 bis 1938.

Sammlungen des Museums

US-Infanterist / US-Kavallerist

Im 19. Jahrhundert suchte das dänische Militär-Depot stets nach neuen Lösungen und Ideen zur Ausstattung ihren Soldaten. Aus diesem Grund wurden aus unterschiedlichen Ländern komplette Uniformsätze angefordert, die als Inspiration für die Einwicklung der eignen Ausrüstung dienen sollten. Diese Uniformen werden noch heute unter dem Namen „Historische Muster Sammlung“ in Magazinen des Museums verwahrt. Zu diesen Musteruniforme zählt auch eine komplette Ausstattung eines US Infanteristen und Kavalleristen die aus dem Jahr 1858, also kurz vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg stammt.

Militärischer Kopfbedeckungen

Die beiden Sammler Dichmann und Brinckmann vermachten dem Museum ihre Sammlung militärischer Kopfbedeckungen, von denen Rund die Hälfte in der Ausstellung zu sehen ist.

Russische Uniformen

Als Russland 1917 durch die Revolution und den Bürgerkrieg auseinanderfiel, konnte Major-General Paul Goudime-Levkovitch dem Blutbad, das unter den russischen Adligen und Offizieren angerichtet wurde, entgehen. Er begann im französischen Exil damit, russische Uniformen und Uniformbücher zu sammeln. Im Jahr 1942 übergab er die Sammlung dem Königlichen Dänischen Zeughausmuseum.

Japanische Waffen und Rüstungen

Diese Sammlung von Samurai-Waffen und Rüstungen gehörte einst dem General Raaslöff und gelangte am Ende des 19. Jahrhunderts in den Besitz des Museums.

Königliche Uniformen

Der Monarch  gilt in Dänemark auch immer als  Offizier mit dem höchsten Rang, obwohl er keine direkte Befehlsgewalt besitzt. Eine Uniform wird aus diesem Grund bei vielen Anlässen von den männlichen Angehörigen der königlichen Familie getragen. Die älteste noch erhaltene Uniform stammt aus dem Jahre 1820. Nachfolgend sind einige ausgewählte Uniformteile der königlichen Familie zu sehen.

Zeughaus DK 81

Zeughaus DK 84

Zeughaus DK 82

Zeughaus DK 85

Zeughaus DK 83

Kanonenhalle

Die Ausstellung des Museums besteht im Wesentlichen aus zwei Räumen, der 156 Meter langen und 17 Meter breiten Kanonenhalle im Erdgeschoss und dem Waffensaal im 1. Stock. Die Waffen, Uniformen und Rüstungen in der Ausstellung und den Magazinen spiegeln nicht nur die dänische Militärgeschichte, sondern beinhalten auch zahlreiche internationale Objekte, die ursprünglich zu Forschungszwecken gesammelt wurden.

Zeughaus DK 01

Zeughaus DK 02

Die ausgestellten Geschütze der Kanonenhalle seien hier nur kurz erwähnt und in einigen wenigen Bildern vorgestellt.

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Zeughaus DK 06

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Zeughaus DK 11

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Zeughaus DK 10