Gettysburg-Tour / Teil 10

Spangler’s Spring ist eine natürliche Quelle, die südlich und unterhalb des Culp’s Hill liegt. Rund um die Quelle, deren Wasser in den nahegelegenen Rock Creek fließt, erstreckt sich eine offene Wiese, Spangler’s Meadow, deren teilweise sumpfiger Boden sich zwischen dem Culp’s Hill und den weiter südöstlich liegenden McAllister’s Woods erstreckt. Die Quelle war nach der Spangler Farm benannt, die am Baltimore Pike lag und damals von Henry Spangler, seiner Frau Sarah und ihren drei Kindern bewohnt wurde. Der Wald gehörte zur Farm von James McAllister, wo er mit seiner Frau Agnes und sieben Kindern lebte. Für die Verteidiger des Culp’s Hill, war die Quelle eine der wenigen zugänglichen Trinkwasserstellen in der Region. Sie wurde häufig von Truppen des XII. Korps der Union benutzt, insbesondere von der Division von Generalmajor George S. Greene. Während der Schlacht wurde dieser Ort aber von beiden Seiten besetzt und lag eine Zeitlang zwischen den Fronten. Es gibt Berichte, die erzählen, dass in der Nacht zum 2. Juli inoffizielle, lokale Waffenstillstände ausgerufen wurden, bei denen beide Seiten sich gegenseitig sicher zur Quelle passieren ließen, um ihre Wasserflaschen füllen zu können. Vermutlich sind dies aber Legenden und in Wirklichkeit gingen sich die gegnerischen Soldaten aus dem Weg. Hier an der Quelle wurde allerdings nicht nur Wasser getrunken, sondern auch erbittert gekämpft.

Zur Zeit der Schlacht war die Spangler’s Spring ein einfaches, schlammiges Loch im Boden. Im Jahr 1895 errichtete das Kriegsministerium eine dauerhafte Abdeckung aus Stein und Beton über der Quelle, da sie durch die starke Beanspruchung durch die Parkbesucher beschädigt worden war. Die Besucher konnten mit Hilfe einer Metallschopfkelle und einer kleinen Falltür aus der Quelle trinken. Nachdem der National Park Service die Verwaltung des Schlachtfeldes übernommen hatte, wurde beschlossen, dies aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Grundwasserverschmutzung zu stoppen.

Spangler’s Spring

Bis zum späten Abend des 2. Juli blieb das gesamte Gebiet von Spangler’s Spring unter der Kontrolle der Union, da Brigadegeneral Alpheus Williams Division des XII. Korps den Lower Culp’s Hill besetzt hielt. Dann schickte Meade Williams gesamte Division und den Großteil von Brigadegeneral John W. Gearys Division von Slocums XII. Korps zur Unterstützung der linken Flanke der Union gegen Longstreets Hauptangriff. Als Generalmajor Edward Johnsons konföderierte Division am späten Abend des 2. Juli Culp’s Hill angriff, rückte die linke Hälfte der Brigade von General Steuart in dieses Gebiet vor. Steuarts 23. Virginia Regiment marschierte ungehindert in dieses offene Gelände und schwenkte hier in Richtung Baumgrenze des Culp’s Hill ein. Die Männer des Regiments erstiegen den Höhenrücken und umgingen so das 137. New Yorker Regiment der Brigade von Brigadegeneral George S. Greene, das den unteren Teil des Culp’s Hill verteidigte. Als die Kämpfe endeten, positionierten sich Steuarts Männer hinter einer Steinmauer auf der Anhöhe. Kurzzeitig fiel Spangler’s Spring damit unter die Kontrolle der Konföderierten.

Auf der Karte des Gettysburg National Parks ist der Ort dieses Berichts durch einen farbigen Kreis und roten Pfeil markiert.

Noch bevor die Kämpfe in der Nacht des 2. Juli vollständig abgeklungen waren, begann der Rest des XII. Korps der Union, zum Culp’s Hill zurückzukehren, mit der Absicht, ihre früheren Stellungen wieder einzunehmen. Als die 3. Brigade der 1. Division unter Colonel Colgrove, vom Baltimore Pike kommend, den McAllister’s Wood durchquert hatte und um ca. 23 Uhr die Wiese von Spangler’s Spring erreichte, schickte sie zunächst die F-Kompanie des 2. Massachusetts zur Erkundung in Richtung Lower Culp’s Hill. Als die Männer den gegenüberliegenden Waldrand erreichten, nahmen sie dort einen Rebellenoffizier und 22 Soldaten gefangen, die anscheinend auf der Suche nach Wasser umherirrten. Die Gefangenen berichteten, dass die Stellungen auf dem unteren Hügel von Truppen der Brigade von Brigadegeneral George Steuart eingenommen und besetzt worden seien, aber Colgrove wollte weitere Beweise für diese Behauptung.

Entlang dieser Mauer, die an der Straße vom Baltimore Pike zum McAllister Wood liegt, marschierte Colgrove mit seinen Männern.
Das Denkmal für das 13. New Jersey Infantry Regiment befindet sich im McAllister Wood an der Carman Avenue. Der Bundesstaat New Jersey weihte das Denkmal 1887 ein.
Das 3. Wisconsin wurde in der Schlacht von Gettysburg von Colonel William Hawley, einem Möbelmacher aus Madison und Veteran des Mexikanischen Krieges, kommandiert. Das Denkmal ist von einem fünfzackiger Stern gekrönt, dem Symbol des Zwölften Armeekorps der Union, das dazu führte, dass General Gearys 2. Division als „White Star Division“ bekannt wurde.
Marker der 3. Brigade, 1 Division des XII. Korps, welche von Colonel Silas Colgrove kommandiert wurde.

So wurde der Kompanie K von Captain Thomas B. Fox befohlen, weiter den Hügel hinaufzugehen. Zwei Plänkler der Kompanie K bestätigten schließlich die Präsenz der konföderierten Truppen. Die beiden Männer gerieten in eine Gruppe von Soldaten des 23. Virginia Regiments, und nach einem kurzen Schlagabtausch riefen die Männer aus Virginia: „Ach, das sind Yanks!“ Ein Soldat wurde sofort gefangengenommen, der andere sprintete den Hügel hinunter. Daraufhin trat Captain Fox vor und forderte die Konföderierten auf, sich zu ergeben. Die Frage wurde mit Musketen-Beschuss beantwortet, das den Hang erleuchtete. Glücklicherweise zielten das Feuer zu hoch und so wurden nur 2 Mann leicht verwundet, bevor sich die Kompanie K zurückziehen konnte.

Während sich auch die Verteidiger auf dem Culp’s Hill, die Unions-Truppen von Geary, auf den Upper Culp’s Hill zurückzogen, wurde den Unions-Kommandeuren bewusst, dass die konföderierten Truppen nun die alten Stellungen auf dem Lower Culp’s Hill hielten. Es waren die Regimenter von Steuarts und Walkers Brigade von Johnsons Division sowie die Brigade Smith von Jubal Early Division, die man zur Verstärkung herangezogen hatte. Rund um den Culp’s Hill lagen nun ganze 5 statt der 3 Brigaden vom Vortag, insgesamt 24 Regimenter mit rund 9.000 Mann. Allerdings gab es kaum Artillerie, die ihren Angriff hätte unterstützen können.

II. Konföderiertes Korps / General Ewell

Johnson’s Division

Steuart’s Brigade / Brigade-General Steuart

  • 1st Maryland Battalion: Ltc. Herbert
  • 3rd North Carolina: Maj. Parsley
  • 10th Virginia: Col. Warren
  • 23rd Virginia: Ltc. Walton
  • 37th Virginia: Maj. Wood

Stonewall Brigade / Brigade-General Walker

  • 2nd Virginia: Col. Nadenbousch
  • 4th Virginia: Maj. Terry
  • 5th Virginia: Ltc. Williams
  • 27th Virginia: Ltc. Shriver
  • 33rd Virginia: Cpt. Golladay

Nicholls‘ Brigade / Colonel Williams

  • 1st Louisiana: Cpt. Willett
  • 2nd Louisiana: Ltc. Burke
  • 10th Louisiana: Maj. Powell
  • 14th Louisiana: Ltc. Zable
  • 15th Louisiana: Maj. Brady

Jones‘ Brigade / Brigade-General Jones

  • 21st Virginia: Cpt. Moseley
  • 25th Virginia: Maj. Lilley
  • 42nd Virginia: Cpt- Saunders
  • 44th Virginia: Cpt. Buckner
  • 48th Virginia: Maj. Oscar White
  • 50th Virginia: Maj. Perkins

Early’s Division

Smith’s Brigade / General „Extra Billy“ Smith

  • 31st Virginia: Col. Hoffman
  • 49th Virginia: Ltc. Gibson
  • 52nd Virginia: Ltc. Skinner

Well, it is murder, but it’s the order

Im Morgengrauen des 3. Juli war das 2. Virginia Regiment der Stonewall Brigade hinter einer Felsmauer postiert, und die Männer hatten freie Sicht auf die offenen Felder von Spangler’s Spring. Steuarts Brigade verlängerte die Linie des 2. Virginia Regiments bis auf die Anhöhe des Lower Culp’s Hill. Später rückten das 49th und 52nd Virginia Regiment von Smiths Brigade an den Rand der Spangler’s Meadow und sicherten so die linke Flanke der Konföderierten. Bei Tagesanbruch des 3. Juli, es war ungefähr 4.30 Uhr, eröffneten fünf Unionsbatterien auf dem Powers Hill und in der Nähe des Baltimore Pike für kurze Zeit das Feuer auf dieses gesamte Gebiet. Einige der Geschosse landeten auch in den eigenen Reihen und verursachten sogar Verwundungen. Erst als Colonel Selfrigde mit gezogener Pistole den Batterie Kommandeur bedrohte, konnte dieses „friendly fire“ unterbunden werden. Als unmittelbare Reaktion auf diesen Beschuss befolgte Ewell nun Lees ursprünglichen Befehl und erneuerte die Offensive gegen die rechte Flanke der Potomac-Armee.

XII. Unions-Korps / General Slocum

1. Division / Brigade-General Williams

3. Brigade / Colonel Colgrove

  • 27th Indiana: Lt. Col Fesler
  • 2nd Massachusetts: Lieutenant Colonel Charles Mudge
  • 13th New Jersy: Col. Carman
  • 107th New York: Col. Crane
  • 3rd Wisconsin: Col. Hawley
Die 27. Indiana wurde in der Schlacht von Gettysburg von Colonel Silas Colgrove kommandiert. Am 2. Juli übernahm er das Kommando über die gesamte Brigade, und Oberstleutnant John R. Fesler musste stattdessen sein Regiment führen
Lieutenant-Colonel Charles R. Mudge kommandierte das 2. Massachusetts in der Schlacht von Gettysburg, wo er bei einem Angriff an der Spitze des Regiments getötet wurde. Dieses Denkmal ist das allererste, dass nach der Schlacht von Gettysburg aufgestellt wurde. Die Veteranen des Regiments errichteten es auf diesem Felsen, hinter dem Männer beim Angriff über die offene Wiese bei Spangler’s Spring Deckung gesucht hatten.
Lieutenant-Colonel Charles R. Mudge

Im McAllister’s Wood, wartete die Unions-Brigade von Colonel Colgrove auf Befehle. Schließlich traf Leutnant Snow aus dem Stab von General Thomas Ruger (da Kommandeur Slocum des XII. Korps zum Oberbefehlshaber des rechten Flügels der Union-Armee für die Schlacht von Gettysburg ernannt worden war, rückten jeweils andere, rangniedere Kommandeure aus ihrer Befehlskette um eine Position auf. So wurde General Williams, der Kommandeur der 1. Division zum Befehlshaber des XII. Korps, während General Ruger, Kommandeur des 3. Brigade zum Befehlshaber der 1. Division wurde. Die 3. Brigade wurde dadurch durch den Kommandeur des 27. Indiana Regiments, Colonel Colgrove besetzt, dessen Position wiederum von Lt.-Col. Fesler eingenommen wurde) mit dieser Nachricht ein: „Der General weist sie an, sofort in Linie vorrücken.“ Colgrove gefiel der Befehl überhaupt nicht, denn das offene Feld vor seiner Position war so schmal, dass es unmöglich war, mit mehr als zwei Regimentern gleichzeitig in einer Linie vorzurücken. Zwischen dem Feind und seiner Linie lag die offene, 100 Meter breite Wiese bei Spangler’s Spring. Der Feind war zudem vollständig durch Brustwehren geschützt und auf einem Hügel postiert. Die Vorteile des Feindes waren so groß, dass eine Reihe von Plänklern niedergemäht wurde, bevor sie das dazwischenliegende offene Gelände erreichte. Die einzige Möglichkeit, vorzurücken, bestand darin, die Position durch einen Sturmlauf einzunehmen.

Für diese Mission wählte Colgrove sein eigenes 27. Indiana-Infanterieregiment und Oberstleutnant Mudges 2. Massachusetts-Regiment, das bereits in einer Linie mit Blick auf das offene Feld aufgestellt war. Er plante, dass Mudges Regiment bei dem Angriff auf die Felsen zusteuern, während die Truppen aus Indiana über die offene Wiese und auf die Steinmauer vorrücken sollten. Als auch Mudge von dem Befehl hörte, antwortete er “Well, it is murder, but it’s the order.”

Auf den Befehl „Vorwärts, im Eilmarsch!'“ sprangen die beiden Regimenter unter ohrenbetäubendem Jubel nach vorn. Sie hatten kaum das offene Gelände rund um Ihre Stellung erreicht, als sie mit einem mörderischen Feuer konfrontiert wurden. Zunächst hatten die Konföderierten ihr Feuer zurückgehalten, dann jedoch eröffneten die Überreste von Steuarts Brigade, die hinter Felsen und Steinmauern postiert waren, ihr Feuer auf das 2. Massachusetts. Trotz des heftigen Beschusses erreichten die Unionssoldaten den Wald, wobei jedoch die Reihen des 2. Massachusetts-Regiments förmlich zerrissen wurden. Mudge wurde tödlich verwundet, und sein Regiment erlitt schwere Verluste, bevor es sich über das offene Gelände wieder zurückzog, um sich an einer Felsmauer in der Nähe des Baltimore Pike zu sammeln. Das 27. Indiana-Regiment griff direkt hinter den Männern aus Massachusetts an und rückte in das offene Feld vor. Als sie etwa 100 Meter von ihrer ursprünglichen Position entfernt ankamen, war das gegnerische Feuer so stark, dass sie gezwungen waren, sich zu den eigenen Stellungen zurückfallen zu lassen. Bei den ersten zwei Salven, die das Regiment bei ihrem Vormarsch aus unterschiedlichen Richtungen erhielt, wurden auch 8 von 9 Mann der Fahnenwache niedergemäht. Wie üblich war die Fahnen-Wache die erste, die bei einem Angriff zu leiden hatte. Nach den erwähnten schweren Salven bliebt nur Color-Sergeant Files übrig. Mit feurigem Eifer und Mut schwenkte er die Fahne und drängte vorwärts, die Männer zum Vormarsch herausfordernd. Schließlich wurde aber auch er schwer verwundet und danach wechselte die Fahne innerhalb weniger Minuten so oft den Besitzer, dass später niemand mehr in der Lage war, einen zusammenhängenden Bericht über diese Episode zu geben. In kurzer Zeit schoss man jeden Fahnenträger so schnell nieder, dass seine tapfere Tat nicht einmal bemerkt wurde. Schließlich befahl Colgrove dem Regiment, sich hinter die Brustwehren in den McAllister’s Wood zurückzuziehen. Einige der Virginia-Männern sprangen unter dem Kommando von „Extra“ Billy Smith über die Mauer, um sie zu verfolgen, aber Colgrove und seine Männer waren vorbereitet. Zunächst wurden die Angreifer durch ein Abwehr-Feuer aufgehalten und beim zweiten Angriff brach die Linie zusammen und floh, wobei sie ihre Toten und Verwundeten auf dem Feld zurücklassen mussten.

Die 27. Indiana wurde in der Schlacht von Gettysburg von Colonel Silas Colgrove kommandiert. Am 2. Juli übernahm er das Kommando über die gesamte Brigade, und Oberstleutnant John R. Fesler musste stattdessen sein Regiment führen.
Das Monument des Bundesstaates Indiana befindet sich in der Nähe von Spangler’s Spring. Es liegt an der Stelle, an der das 27. Indiana Infanterie Regiment am 3. Juli 1863 angriff.
William „Extra Billy“ Smith wurde 1797 in King George County, Virginia, geboren. Unzufrieden mit seiner Karriere als Anwalt gründete Smith eine Postkutschenlinie. Im Jahr 1831 wurde Smith von Präsident Andrew Jackson beauftragt, eine Route von Washington, D.C. nach Milledgeville, Georgia, der damaligen Hauptstadt des Staates, zu betreiben. Smith sah dies als Gelegenheit, zusätzliches Geld zu verdienen und richtete kleine Strecken ein, die von der Hauptstrecke abzweigten. Diese verzweigten Routen generierten zusätzliche Gebühren, die direkt an Smith zurückgingen, und er war dafür landesweit als „Extra Billy“ Smith bekannt. Er war übrigens damals auch der älteste General auf dem Schlachtfeld von Gettysburg.

Culp‘s Hill

In meinem vorletzten Gettysburg-Bericht (Teil 8) hatten wir die Kämpfer vom Culp’s Hill in der Nacht vom 2. auf den 3. April begleitet, bis sich beide Seiten erschöpft und unfähig weiter in der Dunkelheit zu kämpfen, zur „Nachtruhe“ begeben hatten. Doch kaum dämmerte der Morgen, wurden die erbitterten Kämpfe um den Hügel fortgesetzt.

Der 3. Juli 1863 war der letzte und entscheidende Tag der Schlacht von Gettysburg, und während sich die meisten Erinnerungen an diesen Tag um Pickett’s Charge auf dem Cemetery Ridge drehen, fanden an Culp’s Hill ebenfalls heftige Kämpfe statt. Diese Gefechte waren der Höhepunkt tagelanger Auseinandersetzungen um diese strategisch wichtige Position und hatten erhebliche Auswirkungen auf den Ausgang der Schlacht.

Vorbereitung

Ermutigt durch den Erfolg seiner Angriffe auf den Lower Culp’s Hill am Vorabend, verbrachte Ewell einen Großteil der frühen Morgenstunden des 3. Juli damit, sich darauf vorzubereiten, Lees Befehl für eine baldige Wiederaufnahme seines Angriffs gegen die rechte Flanke der Union auszuführen. Die drei Brigaden von Johnsons Division, die am Abend des 2. Juli diese Stellung angegriffen hatten, lagerten noch an der Schlachtlinie vom Vortag. Nicholls Männer hatte dabei eine Linie etwa 100 Meter von den feindlichen Stellungen entfernt erreicht und blieben während der Nacht in dieser Position. Um dem Angriff am Morgen noch mehr Durchschlagskraft zu verleihen, schickte Ewell Verstärkungen zu Johnsons Unterstützung. Die Stonewall-Brigade nahm zunächst Stellung hinter Steuarts Männern ein, mit Blick auf den unteren Culp’s Hill. Von Rodes Division positionierte sich O’Neals Alabama-Brigade vor den Männern aus Louisiana und Daniels North Carolina Regimenter unterstützten die Linie von Jones Virginia-Brigade, die auf den Kamm des oberen Culp’s Hill ausgerichtet war.

Erste Angriffe

Als Ewell den ersten seiner Angriffe starten ließ, hielt Greenes New Yorker Brigade immer noch die Stellung auf dem Hügel. Der erste Vorstoß gegen den Kamm des Culp’s Hill war zum Glück für die Verteidiger der Union, nur halbherzig vorgetragen worden. Jones‘ Brigade machte anscheinend wenig Anstrengungen und Daniels Unterstützung machte da keinen Unterschied. Nachdem Daniel den Hügel erkundet hatte, stellte er fest, dass dieser stark befestigt worden war und deshalb vermutlich nicht frontal eingenommen werden konnte. Er wartete deshalb auf Befehle für einen anderen Einsatz.

Unterdessen waren Greenes erschöpfte New Yorker verstärkt worden, da der Rest ihrer Division unter dem Kommando von Brigadegeneral John W. Geary in der Nacht zurückgekehrt war. Zusätzlich hatten noch am Vorabend die Brigaden von Brigadegeneral Kane und Colonel Candy begonnen, sich auf Greenes rechter Flanke an der „Traverse“ in Stellung zu bringen und die Verteidigungslinie der Union so zu verlängern. Zu guter Letzt erhielt Greene von den drei Regimentern der kleinen Brigade von Brigadegeneral Lockwood Hilfe, die erst kürzlich dem XII. Korps während des Marsches der Potomac-Armee nach Gettysburg zugeteilt worden war. Gegen 8 Uhr trafen noch mehr Verstärkungen der Union ein. Die Brigade des Brigadegenerals Shaler vom VI. Korps nahmen eine geschützte Stellung auf dem Upper Culp’s Hill ein. Die Union hatte auf dem Culp’s Hill jetzt ebenfalls rund 9.000 Mann zusammengezogen.

Die kommandierenden Offiziere der Union entwickelten daraufhin ein Verfahren, um die wachsende Zahl von Truppen auf dem Hügel bestmöglich zu nutzen. Da jetzt ausreichend Verstärkung zur Verfügung stand, wechselte ein Regiment des XII. Korps, das sich hier hinter den Brustwehren befand, einfach die Plätze mit einem von Shalers frischen und gut mit Munition versorgten Regimentern des VI. Korps – oder einem von Lockwoods, Kanes oder Candys Regimentern, die in Deckung warteten. Die dann zurückgezogenen Regimenter wurden erneut mit Munition, Wasser Nahrung versorgt, gingen nach einiger Zeit wieder in die Front und so fort. So war es der Union möglich, durchgängig eine einsatzbereite Feuerlinie aufrechtzuhalten.

XII. Unions-Korps / General Slocum

1. Division / Brigade-General Williams

1. Brigade / Col. McDougall

  • 5th Connecticut: Col. Packer
  • 20th Connecticut: Ltc. Buckingham
  • 3rd Maryland: Ltc. Robinson
  • 123rd New York: Cpt. Tanner
  • 145th New York: Col. Price
  • 46th Pennsylvania: Col Selfridge

2. Division / Brigade-General Geary

1. Brigade / Col. Candy

  • 5th Ohio: Col. Patrick
  • 7th Ohio: Ltc Crane
  • 29th Ohio: Cpt Hayes
  • 66th Ohio: Maj Palmer
  • 28th Pennsylvania: Cpt Flynn
  • 147th Pennsylvania: Ltc. Pardee

2. Brigade / Brigade-General Kane

  • 29th Pennsylvania: Ltc. Samuel M. Zulick
  • 109th Pennsylvania: Cpt. Gimber
  • 111th Pennsylvania: Ltc. Walker

3rd Brigade / Brigade-General Greene

  • 60th New York: Col. Godard
  • 78th New York: Maj Randall
  • 102nd New York: Cpt Stegman
  • 137th New York: Ltc. Voorhees
  • 149th New York: Ltc Randall

Lockwood’s Brigade / Brigade-General Lockwood

  • 1st Maryland, Potomac Home Brigade: Col. Maulsby
  • 1st Maryland, Eastern Shore: Col. Wallace
  • 150th New York: Ltc. Bartlett

Artillery Brigade / Lt. Muhlenberg

  • 1st New York Light, Battery M: Lt. Winegar
  • Pennsylvania Light, Battery E: Lt. Atwell
  • 4th United States, Battery F: Lt. Rugg
  • 5th United States, Battery K: Lt. Kinzie

VI. Unions-Korps / General

3. Division / Major-General John Newton

1. Brigade / Brigade-General Shaler

  • 65th New York: Col. Hamblin
  • 67th New York: Col. Cross
  • 122nd New York: Col. Titus
  • 23rd Pennsylvania: Ltc. Glenn
  • 82nd Pennsylvania: Col. Bassett
Marker der 1. Brigade der 1. Division des XII. Korps. Oberst Archibald L. McDougall kommandierte die Brigade in Gettysburg. McDougall war Oberst der 123. New Yorker Infanterie und kommandierte die Brigade vorübergehend als Oberst, während Brigadegeneral Joseph F. Knipe auf Erholungsurlaub war. Dahinter steht das Denkmal des 20th Connecticut Regiments. Das 20. Connecticut rückte im Schutz der Artillerie vor und kämpfte 5 Stunden, um den Feind zurückzuschlagen und die Stellungen vom Vortag wieder zu besetzen. Schließlich wurde es vom 123. New York abgelöst. Am Nachmittag wurde das Regiment zur Unterstützung des 2. Korps gegen den Angriff von Longstreet verlegt.
Direkt am Pardee Field liegt das Denkmal des 5th Connecticut Infantry Regiment (1. Brigade, 1. Division, XII. Korps). Das Regiment marschierte am 1. Juli von Littlestown nach Gettysburg und vertrieb dann die Konföderierten von Wolf Hill. Am 2. Juli war es zunächst auf dem Culp’s Hill, wurde aber am Nachmittag zur Unterstützung des 3. Korps verlegt. Als es zurückkehrte, fand es seine frühere Stellung vom Feind besetzt. Bei Tagesanbruch griff es an und eroberte seine Stellungen zurück, bevor es zur Verstärkung des 2. Korps während Picketts Angriff geschickt wurde.
Das Denkmal für das 123. New Yorker Infanterieregiment (1. Brigade, 1. Division, XII. Korps), Es wurde 1888 vom Staat New York gestiftet und zeigt Clio, die Muse der Geschichte, wie sie die Taten des Regiments niederschreibt.
3rd Maryland Infantry Regiment (1. Brigade, 1. Division, XII. Corps). Das Regiment wurde von Colonel Joseph M. Sudsburg befehligt, einem Holzschnitzer und Designer aus Baltimore, der in Bayern geboren wurde und im ungarischen Unabhängigkeitskrieg kämpfte. Es brachte 278 Mann auf das Schlachtfeld.
Auf dem Weg zum Pardee Field kommt man auch an diesem Denkmal des 46th Pennsylvania Infantry Regiment (1. Brigade, 1. Division, XII. Corps) vorbei. Es wurde von Colonel James L. Selfridge kommandiert und bestand aus 262 Mann.
Das 145. New York (1. Brigade, 1. Division, XII. Korps). wurde in der Schlacht von Gettysburg von Colonel Edward L. Price aus New York City kommandiert. Sie bestand aus 245 Mann und hatte 1 Toten und 10 Verwundete bei den Kämpfen auf der Südseite von Culp’s Hill zu beklagen. Die weinigen Verwundeten wurden durch Artilleriebeschuss eigener Batterien verursacht.
Marker der 2. Brigade der 2. Divisions des XII. Korps, welche von Brigade-General Thomas L. Kane kommandiert wurde.
Denkmal des Brigadier-General John Geary, Kommandeur der 2. Division des XII.Corps
Am nördlichen Rand des Pardee Fiield stehen die Denkmäler des 109th Pennsylvania Infantry Regiments und des 111th Pennsylvania Volunteer Infantry Regiments. Beide Einheiten gehörten zur 2. Brigade der 2. Division des XII. Korps
Dieses schöne Denkmal in Form eines Lagerzeltes für das 29. Ohio Regiment (1. Brigade, 2. Division, XII. Korps) stellt eine von Candys Einheiten dar. Die 29. Ohio-Infanterie wurde in der Schlacht von Gettysburg von Captain Wilber F. Stevens kommandiert. Er wurde am 3. Juli leicht verwundet, und Captain Edward Hayes übernahm dann das Kommando. Stevens‘ Name wurde auf dem Denkmal weggelassen. Dies mag daran liegen, dass Adjutant J. B. Storer, der an der Gestaltung des Denkmals mitgewirkt hatte, ihn für einen Feigling hielt, weil er das Schlachtfeld mit einer nur leichten Wunde verließ.
Das 29th Pennsylvania Infantry Regiment (2. Brigade, 2. Division, XII. Korps) wurde in der Schlacht von Gettysburg von Colonel William Rickards aus Philadelphia kommandiert. Es hatte eine Stärke von 485 Mann, wovon in der Schlacht 15 getötet, 43 verwundet und 8 vermisst wurden.
1st Maryland Eastern Shore Infantry (Lockwood’s Brigade, XII. Korps). Auf der Vorderseite des Denkmals ist das Relief eines Soldaten zu sehen, der hinter dem Schutz eines niedrigen Steinhaufens liegt. Sein Gewehr ist schussbereit. Colonel James Wallace kommandierte das Regiment. Er war ein Sklavenhalter, Anwalt und Abgeordneter aus Cambridge. Wallace trat im Dezember 1863 von seinem Amt zurück, als es um die Bewaffnung von Afroamerikanern für die Armee ging. Was auf Culp’s Hill geschah, ist ein „gutes“ Beispiel für einen Staat, der zwischen den beiden Kriegsparteien stand. An diesem Schauplatz der Kämpfe standen sich am 2. Juli das 1. Maryland Eastern Shore der Union dem 1. Maryland-Bataillon der Konföderierten gegenüber. Color Sergeant Robert Ross vom Unionsregiment war ein Cousin von Color Sergeant P.M. Moore vom Konföderierten-Bataillon. Moore wurde mehrfach verwundet und gefangengenommen.
1st Maryland Potomac Home Brigade (Lockwood’s Brigade, XII. Koprs). Colonel William P. Maulsby, ein Anwalt aus Frederick, kommandierte das 1. Maryland Regiment, Potomac Home Brigade in der Schlacht von Gettysburg.
23rd Pennsylvania Infantry Regiment (1. Brigade, 3. Division, 6. Corps) – “Birney’s Zouaves”. Als das Denkmal ursprünglich am 5. August 1886 eingeweiht wurde, wurde es von einer Pyramide aus Kanonenkugeln gekrönt. Im Jahr 1888 wurde es renoviert, auf die andere Seite der Allee verlegt und mit der heutigen Statue eines Zouaven gekrönt.

Am Vormittag zogen sich Jones Regimenter und Nicholls Louisiana-Brigade, beide durch Verluste und Erschöpfung stark dezimiert, an den Fuß des Hügels zurück. Notgedrungen übernahmen frischere konföderierte Einheiten die Führung. Die Stonewall-Brigade von Johnsons Division rückte nun nach rechts, um eine Reihe von Angriffen gegen diese Front zu starten. Bei den Angriffen wurden zwei Fahnenträger des 149. New Yorker Regiments niedergeschossen, und ein Oberfeldwebel der Rebellen fiel bei seinem tapferen Versuch, die Fahne zu erobern. Er war bis auf 2 Fuß an das niedergeworfene Banner herangekommen, als er von fünf Kugeln durchbohrt wurde. Die Konföderierten zahlten einen hohen Preis für ihre aggressiven Angriffe. Einige Regimenter waren auf nur knapp 60 Mann zusammengeschrumpft.

Pardee Field

Die beiden Regimenter unter Oberst Candy, die nicht zur Unterstützung von Greenes Linie geschickt worden waren, die 600 Mann des 5. Ohio- und des 147. Pennsylvania, hielten die Linie auf der Anhöhe der Abraham-Spangler-Farm auf der anderen Seite. Dieser Teil des Lower Culp’s Hill ist zu Ehren von Lieutenant Colonel Ario Pardee Jr., dem Kommandeur der 147th Pennsylvania, als „Pardee Field“ bekannt.

Dieser Stein markiert die Mitte des Pardee Fields.

Während Kane und Candy am späten Abend des 2. Juli zu Greenes Unterstützung zurückkehrten, verbrachten Steuarts Männer aus North Carolinia, Maryland und Virginia die Nacht jenseits der Baumgrenze, auf der Anhöhe am oberen Ende des Pardee Field. Von den drei Brigaden, die General Johnson am Vorabend gegen Culp’s Hill in den Kampf geschickt hatte, waren am Vormittag des 3. Juli nur noch Steuarts Einheiten vollständig im Kampf eingesetzt worden. Als sie sich auf den Angriff vorbereiteten, rückten sie bis zu einer Steinmauer an der Baumgrenze am oberen Ende des Pardee-Feldes vor. Das Artilleriefeuer von Powers Hill und dem Baltimore Pike, kombiniert mit Salven der Unionsinfanterie in ihrer Front, stoppten jedoch die Angriffe dieser Regimenter. Nur das 1. Maryland setzte seinen Vormarsch über das Pardee-Feld fort. Während ihres Angriffs erlitten sie jedoch schwere Verluste, und da sie nicht durch andere Einheiten unterstützt wurden, schwankten sie und die ganze Linie musste schließlich zurückweichen.

Daniels Einheiten aus North Carolina sollten nun gemeinsam mit Steuarts Regimentern vorrücken, aber Daniels Männer zögerten. Als sie endlich angriffen, war Steuarts Angriff schon wieder fast vorbei. Ohne andere Kräfte, die die Aufmerksamkeit der Unionsinfanterie auf sich ziehen konnten, mussten die „Tar Heels“ so etliche Salven des Gegners einstecken. Es wird behauptet, dass es den Konföderierten gelang die Unionslinie von einem Teil ihrer Stellungen zu vertreiben, während das 45. North Carolina eine Senke nutzte, um ein mörderisches Feuer zu eröffnen und fünf Minuten lang auf die in großer Verwirrung fliehenden Unionssoldaten schoss. Die Ankunft von Unionsverstärkungen verschob jedoch erneut den Vorteil, und nachdem ein heftiges Feuer von den Regimentern der Brigaden Greene, Candy und Kane auf die Senke gerichtet wurde, konnte man eine Reihe von Konföderierten sehen, die weiße Fahnen, Taschentücher und sogar Papierstücke schwenken, um sich zu ergeben. Major Benjamin Watkins Leigh von Johnsons Stab ritt zu Pferd in diesen wilden Kampf und forderte die sich ergebenden Soldaten auf, dies zu unterlassen, aber eine Kugel traf ihn und er stürzte Tod vom Pferd. Um den Rückzug von Daniels und Steuarts Leuten und den übrigen Einheiten der Division Johnsons zu beschleunigen, drang die Brigade von Oberst McDougall aus ihrer frühmorgendlichen Stellung in der Nähe des Baltimore Pike vor, um ihre Schützengräben am Lower Culp’s Hill zurückzuerobern.

Diese Szene zeigt Unionssoldaten hinter den Brustwehren auf dem Culps Hill am Morgen des 3. Juli 1863. Das Gemälde stammt von Edwin Forbes.

Blick auf vom Culp’s Hill auf den östlichen Hang.

Ein Gemälde des Hanges des Culp’s Hill. Konföderierte Soldaten ziehen den Hügel hinauf und nutzen einige der großen Felsbrocken als Deckung. Durch die Bäume seiht man, wie eine Reihe von Soldaten der Union den Kamm des Hügels säumt. Gemälde von Edwin Forbes der Kämpfe auf Culp’s Hill.
Dieser sogenannte Forbes Rock, der schon auf dem Gemälde von Edwin Forbes (s. oben) zu sehen ist, ist einer der vielen großen Felsen am östlichen Hang des Culp’s Hill, der von den Scharfschützen der Konföderierten als Deckung genutzt wurde.

Ende

Die Kämpfe um Culp’s Hill am 3. Juli endeten schließlich um 11 Uhr am späten Vormittag mit dem Rückzug und mit einer Niederlage für die Konföderierten. Geary vermerkte in seinem Bericht, dass allein seine Division 277.000 Kugeln verschossen hätte. Es wird berichtet, dass nach der Schlacht 900 bis 1.500 tote Konföderierte in Schützengräben am unteren Ende des Hügels begraben wurden. Als die Kämpfe an dieser Front endeten, hatten Ewells Männer fast sieben Stunden lang gegen das XII. Korps und seine Verstärkungen gefochten. Diese heftigen Kämpfe überzeugten Robert E. Lee, seine ursprünglichen Absichten, die Flanken der Union weiter unter Druck zu setzen, aufzugeben. Sein neuer, überarbeiteter Plan ging später als „Pickett’s Charge“ in die Geschichte ein.

Diese Bronzetafel am Denkmal der 1st Long Island Volunteers, einer Einheit der 1. Brigade der 3. Division des XII. Korps, fasst es gut zusammen. IT IS OVER!

Der Sieg der Union am Culp’s Hill am 3. Juli war von immenser Bedeutung für den Ausgang der Schlacht von Gettysburg. Die erfolgreiche Verteidigung des Hügels sicherte die rechte Flanke der Union-Armee und verhinderte, dass die Konföderierten ihre Linie aufrollen und die Hauptversorgungswege der Union abschneiden konnten. Wäre Culp’s Hill an die Konföderierten gefallen, hätte dies eine Zangenbewegung gegen das Zentrum der Union, das durch Pickett’s Charge angegriffen wurde, ermöglicht. Die Union wäre dann von zwei Seiten unter Druck geraten, was die Chancen auf einen Sieg der Konföderierten drastisch erhöht hätte. Doch die schweren Verluste, die die Konföderierten am Culp’s Hill erlitten, schwächten ihre Kampfkraft erheblich und trugen schließlich auch zur Gesamtniederlage in der Schlacht bei. Die Unionstruppen, die Culp’s Hill verteidigten, konnten später, nachdem die Gefahr gebannt war, möglicherweise sogar andere Teile der Linie verstärken, obwohl der Fokus, während Pickett’s Charge natürlich auf Cemetery Ridge lag.

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