Omaha Beach – Landungsboote (1)

LCVP

Wer kennt es nicht, das ikonische „Higgins Boat“ der US-Streitkräfte mit der offiziellen Bezeichnung LCVP, was für „Landing-Craft Vehicle Personell“ stand, also ein Landungsboot welches entweder Soldaten oder ein kleines Fahrzeug, wie einen Jeep befördern konnte.

Das Foto zeigt ein LCVP mit Männern der 1. Division. Links am Bug steht ein Platoon-Commander, rechts ist ein Besatzungsmitglied des Bootes mit Schwimmweste zu sehen

Als das Boot 1938 von der Navy und dem Marine Corps getestet wurde, übertraf das sogenannte Eureka-Boot von Andrew Higgins, welches er speziell für den Einsatz in den flachen Sümpfen rund um New Orleans konstruiert hatte, die Leistung eines von der Navy entworfenen Bootes. Zu Beginn mussten die Männer bei den ersten Tests noch über die Seiten ausgeschifft werden, wodurch sie in Kampfsituationen feindlichen Feuer ausgesetzt und das Entladen zu zeitaufwändig und komplex geworden wären. Doch schon bald wurde dieses Problem durch die Konstruktion einer Rampe am Bug behoben. Das LCVP war geboren und Higgins ließ bis zum Ende des Krieges 23.398 dieser Boote produzieren.

Landungsboote bringen am D-Day Truppen am Strand von Omaha Beach zwischen WN 62 und WN 64 (das Gebiet, wo heute der amerikanische Friedhof liegt) an Land. Die LCVP‘s stammen von der USS Samuel Chase (APA-26). Zu sehen sind PA26-18 und PA26-19, dessen Soldaten der 16th RCT bereits durch das hüfthohe Wasser an den Strand waten.

Mit einer Länge von etwas mehr als 11 m und einer Breite von knapp 3,4 m war das LCVP ein sehr kleines Boot. Angetrieben von einem 225-PS-Dieselmotor und eine Geschwindigkeit von 12 Knoten, schwankte es in unruhiger See und verursachte häufig Seekrankheit. Ein voll aufgetanktes Boot konnte rund 100 Seemeilen zurücklegen. Das Boot hatte einen flachen Bug mit kaum Tiefgang und konnte durch diese Bauweise problemlos an einem Strand anlanden. Im Heck war die Schraube in einem Halbtunnel versenkt und mit einer Schiene und einem Steg von unten abgeschirmt. So waren der Propeller und auch das Ruder vor Sand, Steinen und Trümmern geschützt, lagen aber immer noch tief genug im flachen Wasser, um Antrieb und Steuerung zu gewährleisten.

Das berühmte Foto “The Jaws of Death“ von CPHOM Robert F. Sargent, USCG. Das Bild zeigt ein von der Küstenwache bemannte LCVP der USS Samuel Chase (APA-26), welches am Morgen des 6. Juni 1944 Truppen der 1. Division in Omaha Beach transportiert. Im Wasser sind Männer der Kompanien E/16th und E/116th. Am Strand ist undeutlich der Sherman Nr. 9 des 741st Tank Battailon zu sehen

Da die Seiten und das Heck aus Sperrholz bestanden, bot das LCVP nur begrenzten Schutz vor feindlichem Feuer, reduzierte aber auch die Baukosten und sparte wertvollen Stahl. Bei späteren Modellen wurden jedoch Stahlplatten an den Seiten des Bootes angebracht, um zumindest einen gewissen Schutz zu gewährleisten. Unter dem Laderaum befand sich eine große Bilge, in der auch das Geschirr zum Auf- und Abfieren des LVCP gelagert wurde. An den Innenwänden der Ladebereichs konnten Schwimmwesten verstaut werden. Im Heckbereich lagen der Motor, das offene Steuerhaus mit Kompassanlage sowie zwei MG-Ringstände, die im Rücken mit einem Spritzschutz gegen Seewasser geschützt werden konnten. Das Steuer des Bootes, dem eines Autos nicht unähnlich, konnte nach oben ausgefahren werden, um so bessere Sicht bei hoher Ladung zu haben. Hier im Heck war auch die Winde zum Absenken und Anheben der Rampe angebracht. Es gab neben elektrischen Bilge-Pumpe zwei weitere Handpumpe, da das Boot selbst bei leichtem Seegang schon viel Wasser aufnahm. Am D-Day sanken viele der Boote, obwohl neben den Pumpen auch noch alle Männer an Bord Wasser mit ihren Helmen schöpften. Jedes der Boote hatte folgende Ausrüstung an Bord:

  • 1 Ankertau
  • 1 Anker
  • 1 Enterhaken mit Leine
  • 1 Kurbel für die Winde
  • 2 Bootshaken
  • 4 Fender
  • 1 Bug- und Heck-Tau
  • 1 Schlepptau
  • 2 Flaschenzüge mit Seilen
  • 2 Eimer
  • 1 Werkzeugtasche
  • 1 Signallampe
  • 1 Paar Signalflaggen
  • 1 Satz Signalwimpel
  • 1 Feuerlöscher
  • 1 Treibstoff-Messstab
  • 2 Rettungsringe
  • 1 Kanister Öl
  • 1 Kanister Wasser
  • 2 Fässer mit Trinkwasser
  • 1 Notruder-Pinne

Dieses Holzfass für Trinkwasser und der Kanister sind Teil der Ausstattung eines LCVP und wurden am Utah Beach gefunden. Ausgestellt sind die Objekte im Utah Beach Museum

Das Higgins-Boot konnte entweder einen 36-Mann-Zug, einen Jeep und einen 12-Mann-Trupp, einen kleinen LKW oder 3,6 t Fracht aufnehmen. Die Anordnung und Zusammensetzung der Boot – Teams war genau festgelegt. Beispielsweise bestand ein „Assault Boat Team“ aus:

  • 1 Boot Team Leader (1 Offizier)
  • 1 Rifle Team (5 Mann)
  • 1 Wire cutting Team (4 Mann)
  • 1 BAR Team (4 Mann)
  • 1 Mortar Team (4 Mann)
  • 1 Bazooka Team (4 Mann)
  • 1 Flametrower Team (2 Mann)
  • 1 Demolition Team (5 Mann)

Ein vollbesetztes LVCP das von der USS Darke (APA-159) ausgeschifft wurde. Vermutlich sind die Männer zwischen dem 4. und 14. April 1945 unterwegs als Verstärkung für Okinawa.

Die Stahlrampe an der Front konnte in nur wenigen Sekunden abgesenkt und in ein paar Augenblicken wieder hochgezogen werden. So war es dem Higgins-Boot möglich, Männer und Vorräte schnell von Bord zu lassen, sich vom Strand zurückzuziehen, und innerhalb von drei bis vier Minuten zurück zum Versorgungsschiff zu fahren, um eine weitere Ladung zu holen.

Die komplette Besatzung eines LCVP

Die Besatzung bestand meist aus 4 Mann, wozu ein Steuermann, ein Ingenieur, ein Heck- und ein Bugmann gehörten. Heckmann und Ingenieur dienten auch als Bordschützen, die sowohl die 2 × .30 cal. (7.62 mm) Browning Maschinengewehre sowie die Winde für die Laderampe bedienten. Der vierte Mann stand am Bug, öffnete und schloss dort die Sicherungen der Rampe und hielt nach Hindernissen im Wasser Ausschau.

Dieser Steuermann eines LCVP (Utah Beach Museum), trägt zum Schutz gegen Seewasser eine gummierten Segeltusch Jacke und Hose. Wie in letzter Minute für das Personal der Navy vorgeschrieben, hat er die Buchstaben „USN“ auf seinen Helm gemalt. Außerdem ist der graue Streifen am Helm erkennbar, der ihn sofort als Seemann kenntlich machen sollte.

Am D-Day wurden insgesamt 1.089 LCVPs eingesetzt. Im Sektor DOG Green am Omaha Beach, war die Landung von insgesamt 18 dieser Landungsboote geplant (die erste Nummer ist die „Landing-Table Index No.“ gefolgt von dem Namen der Einheit, Anzahl der Männer, dem Landabschnitt, dem Zeitpunkt der Landung (H = Beginn der Landung) sowie der Bezeichnung des Transportschiffes):

  • 1060 – 397th AAAw Prov Btry (14 Mann) – DOG GREEN H+30 (LST 408)
  • 1087 – Co. D, 1st Bn, 116th Inf. (23 Mann) – DOG GREEN H+40 (LSI(L) 2)
  • 1088 – Co. D, 1st Bn, 116th Inf. (23 Mann) – DOG GREEN H+40 (LSI(L) 2)
  • 1089 – Co. D, 1st Bn, 116th Inf. (23 Mann) – DOG GREEN H+40 (LSI(L) 2)
  • 1090 – Co. D, 1st Bn, 116th Inf. (23 Mann) – DOG GREEN H+40 (LSI(L) 2)
  • 1091 – Co. D, 1st Bn, 116th Inf. (24 Mann) – DOG GREEN H+40 (LSI(L) 2)
  • 1092 – Co. D, 1st Bn, 116th Inf. (24 Mann) – DOG GREEN H+40 (LSI(L) 2)
  • 1106 – Co. C, 1st Bn., 116th Inf. (30 Mann) – DOG GREEN H+50 (LSI(L) 2)
  • 1107 – Co. C, 1st Bn., 116th Inf. (30 Mann) – DOG GREEN H+50 (LSI(L) 2)
  • 1108 – Co. C, 1st Bn., 116th Inf. (30 Mann) – DOG GREEN H+50 (LSI(L) 2)
  • 1109  – Hq, Co. C, 1st Bn., 116th Inf. (12 Mann) – DOG GREEN H+50 (LSI(L) 2)
  • 1110 – Co. C, 1st Bn., 116th Inf. (30 Mann) – DOG GREEN H+50 (LSI(L) 2)
  • 1111 – Co. C, 1st Bn., 116th Inf. (30 Mann) – DOG GREEN H+50 (LSI(L) 2)
  • 1112 – Co. C, 1st Bn., 116th Inf. (30 Mann) – DOG GREEN H+50 (LSI(L) 2)
  • 1134 – Co. B, 81st Cml Wpns Bn. (22 Mann + 4 Handwagen) – DOG GREEN H+57 (LSI(L) 2)
  • 1135 – Co. B, 81st Cml Wpns Bn. (23 Mann + 4 Handwagen) – DOG GREEN H+57 (LSI(L) 2)
  • 1136 – Co. B, 81st Cml Wpns Bn. (22 Mann + 4 Handwagen) – DOG GREEN H+57 (LSI(L) 2)
  • 1137 – Co. B, 81st Cml Wpns Bn. (23 Mann + 4 Handwagen) – DOG GREEN H+57 (LSI(L) 2)

Die 16 LCVP der USS Samuel Chase (APA-26) nähern sich dem „Omaha“ Beach am „D-Day“, 6. Juni 1944. PA26-17 raucht von einem Feuer, das entstand, als eine deutsche Maschinengewehrkugel eine Handgranate im Boot traf. Nachdem er seine Truppen entladen hatte, löschte der Steuermann des Bootes, Küstenwachmann Delba L. Nivens aus Amarillo, Texas, mit Unterstützung seine Crew das Feuer und kehrte zu seinem Transportschiff zurück.

LCM

Das LCM (Landing Craft Mechanized), auch bekannt als „Mike“-Boote, für den alphanumerischen Code M, war quasi der große Bruder des LCVP. Im Gegensatz zum LCVP war das Boot nicht aus Holz, sondern als ein Ganzstahldesign konstruiert worden. Es gab verschiedene Versionen, wobei am D-Day meist das Modell LCM (3) zum Einsatz kam. Die Besatzung bestand aus einem Steuermann, einem Ingenieur und zwei weiteren Männern, welche auch die zwei .50-cal M2 Browning Maschinengewehre bedienten. Typische Erkennungsmerkmale waren das offene Gitter am oberen Rand der Rampe und das hohe Steuerhaus am Heck. Die LCMs operierten in Einheiten, die Flottillen genannt wurden und schafften die Überfahrt meist aus eigener Kraft. Einige wenige Boote wurden geschleppt oder an Bord von Truppentransportern transportiert. Mit zwei Motoren ausgestattet konnte ein LCM eine Geschwindigkeit von 10 Knoten erreichen und hatte eine Reichweite von rund 200 Kilometern. Ein LCM konnte einen 30-Tonnen-Panzer oder 60 Mann voll beladen mit Ausrüstung transportieren. Eine schwere Stahlrampe ermöglichte es Panzern, direkt auf einen Strand zu gelangen. Das Design wurde während des Krieges modifiziert, wobei die Boote größer wurden, um den sich ändernden Bedürfnissen der US-Armee und des Marine Corps gerecht zu werden. Am D-Day wurden 481 LCM eingesetzt. Im Sektor DOG Green am Omaha Beach waren dies folgende LCM:

  • 1047      – Special Engineer Task Force (40 Mann) – DOG GREEN H+03 (LCT(A) 5)
  • 1048      – Special Engineer Task Force (39 Mann) – DOG GREEN H+03 (LSI(H) 3)
  • 1048      – Special Engineer Task Force (39 Mann) – DOG GREEN H+03 (LCT(A) 6)
  • 1093      – 121st Engineer Combat Battalion (54 Mann) – DOG GREEN H+40 (APA 3)
  • 1113      – 121st Engineer Combat Battalion (83 Mann) – DOG GREEN H+50 (APA 3)
  • 1179      – Hq. & Hq. Co., 116th Regiment, 29th Division (41 Mann) – DOG GREEN H+70 (APA 3)

Diese LCM und LCVP in einem britischen Hafen zeigen gut die Größenunterschiede zwischen den beiden Landungsboot-Varianten.

APA

Da die LCVP zu klein waren, um allein den Kanal überqueren zu können, wurden die Boote an Bord größerer Transportschiffe den sogenannten „Auxiliary Personnel, Attack“ (APA) transportiert. Die Angriffs-Transportschiffe wurden nach amerikanischen Präsidenten, Unterzeichnern der Unabhängigkeitserklärung, verdienstvollen Generälen und Admiralen, berühmten Frauen sowie historischen Orten in den USA benannt. Meist handelte es sich bei den APA’s um umgebaute Armee-Transporter, die neben einem Bataillon Infanterie bis zu 28 LCVP`s und bis zu 4 LCM’s an Bord befördern konnten.

Truppen verlassen ein APA an Netzen und steigen in ihre Landungsboote.

Markierungen

Die Landungsboote, die von den APA`s transportiert wurden, trugen die Signatur des Mutterschiffes gefolgt von ihrer Bootsnummer. Die Transportschiffe waren als APA-1 und dann fortlaufend durchnummeriert. Die Landungsboote trugen am Bug die Signatur PA-1 usw. des Transportschiffes, wobei die Zahl größer als die Buchstaben PA waren, gefolgt von den Nummern 1 bis 28. Die an Bord transportierten LCM’s waren wurde mit Buchstaben anstatt der Zahlen nummeriert.

Als Beispiel sei das Transportschiff APA-28 USS Charles Carroll genannt. Das Schiff war nach dem ehemaligen US-Senator Charles Carroll benannt, der 1737 in Maryland geboren worden war und 1832 als letzter überlebender Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung der USA starb. Das Schiff mit Spitznamen Lucky Chuck brachte am D-Day das 3. Bataillon des 116. Infanterie-Regimentes, also die Kompanien I, K und L, insgesamt 1.402 Männer an den Omaha Beach. Die USS Charles Carroll hatte 28 LCVP’s und 4 LCM’s an Bord. Die Landungsboote waren also mit den Signaturen PA28-1 bis 28 für die LCVPs and PA28-A bis D für die LCM’s versehen.

Da es nicht ausreichend Transportschiffe gab, wurden Landungsboote auch durch den Kanal geschleppt. Diese Boote ohne Mutterschiff erhielten eine Nummer, die aus der Bezeichnung des Landungsbootes (also LCM, LCVP oder LCA), der Typenbezeichnung in römischen Zahlen sowie einer Identifizierungsnummer in arabischen Zahlen bestand (z.B. LCMIII-15 oder LVCPII-12). Die Buchstaben wurden in zwei Größen aufgemalt, wobei LC in kleineren Buchstaben und das A und M bei den LCAs und LCMs in größeren Lettern dargestellt wurde. Beim LCVP waren die Buchstaben LCV kleiner und das P größer. Die Typennummer in römischen Zahlen war generell kleiner gehalten und manchmal in Klammern gesetzt. Einige der geschleppten Boote hatte zusätzlich die Markierung US in großen Lettern.

Das Foto zeigt PA26-28 um ca. 11 Uhr. Panzer und Kettenfahrzeuge stehen am Kiesstreifen der Flutmarke und bekämpfen WN 62 (links im Bild).  

Die Markierungen bei den LCVPs war rechts und links neben dem Bug, am Heck und auf dem Dach des Motorraumes angebracht. Eine große Raute an der Seite stand für Force „O“, also die Boote, die für den Landeabschnitt Omaha eingeteilt waren.

Dieses Foto zeigt Soldaten der H-Kompanie der 116th RCT. Sie steuern mit der 2. Welle um 7.30 Uhr den Sektor Easy Red an und WN 64 an. Rechts im Profil ist Private Robert Siska aus Ohio zu sehen.

Überreste

In den Museen in der Normandie entdeckt man noch einige alte LCVP. Teilweise handelt es sich jedoch um Rekonstruktionen oder Nachkriegsmodelle. Hier einige Beispiele:

Utah Beach Museum

Im Utah Beach Museum ist das LCVP („Higgins Boat“) mit der Markierung PA 33-4 zu sehen, das einzige bekannte Original-LCVP, das an den Landungen am D-Day teilgenommen hat. Es war Nr. 4 von 12 LCVPs, die auf der USS Bayfield (APA 33) transportiert wurden.

Utah Beach

Am 6. Juni 2015 wurde neben dem Utah Beach Museum ein Denkmal in Form eines LCVP und die Statue von Andrew Higgins eingeweiht. Das Denkmal ist ein Geschenk der Bürger der Stadt Columbus in Nebraska, den Geburtsort von Andrew Jackson Higgins.

Hier ein Foto des Original-Bootes PA13-22 kurz vor der Landung am Utah Beach. Nur wenige Minuten nach diesem Foto traf eine Granate einer deutschen 88-mm-FLAK-Kanone den Bug. Das Landungsboot sank 300 Meter vom Strand entfernt. Niemand an Bord überlebte.

D-Day Omaha Museum

Vor einigen Jahren lagen im D-Day Omaha Museum in Vierville-sur-Mer noch zwei alte LCVP’s, bei meinem Besuch 2021 war nur noch ein Boot zu sehen.

Maisy Battery Museum

Auch das relative neue Maisy Battery Museum zeigt ein altes LCVP. Das erst vor kurzem restaurierte Boot sieht bei meinem Besuch 2021 schon wieder sehr mitgenommen aus, trotzdem entdeckt man interessante Details, vor allem durch den Umstand, dass die Rampe geöffnet ist.

Memorial Museum of Omaha Beach

In Saint-Laurent-sur-Mer, im Memorial Museum of Omaha Beach, findet man ebenfalls ein restauriertes LCVP, welches einen Jeep entlädt sowie eine von einer Mine beschädigte stählerne Rampe.

Auch diese durch eine Granate zerstörte Rampe ist im Museum zu finden.

Overlord Museum

Und natürlich befindet sich auch im Overlord Museum in Colleville-sur-mer ein LCVP in der Ausstellung. Die Szene zeigt Sanitäter, die Verwundete bergen.

Auf dem Rückweg zu den Transportschiffen werden Verwundete in einem LCVP transportiert. Zur besseren Navigation ist die Sichtluke in der Rampe geöffnet.

Omaha Beach

Noch heute tauchen am Omaha Beach bei Ebbe die Überreste von LCVP’s und anderer Landungsboote aus dem Meer auf. Sie sind die Reste der Boote, die man nach dem Krieg fünf Jahre lang am Strand verbrannte und verschrottete.

Ein Gedanke zu „Omaha Beach – Landungsboote (1)“

  1. Danke für den ausführlichen Bericht, seht gut gemacht! War viel neues dabei für mich, die Bilder vor kommen mir allerdings bekannt vor! 😉

    Gruss

    Heinz

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