HKB Azeville – Normandie 1944

Rund 4 Kilometer vom Strand des Landabschnittes UTAH entfernt befand sich die HKB Azeville (Stützpunkt 133), die im Wesentlichen in den Jahren 1942 und 1943 an dieser Stelle gebaut worden war.

Die Anlage liegt 6 Kilometer nördlich von Ste. Mere Eglise und in 2 Kilometer Entfernung zur benachbarten MKB Marcouf / Crisbecq. In Azeville war die 2. Batterie des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 1261 unter dem Kommando von Hauptmann Hugo Treiber stationiert.

Die 4 Kasematten der Batterie Azeville, in denen sich die Geschütze befanden

Funktion

Es gab zwei unterschiedliche Arten von Geschützbatterien, die im deutschen Atlantikwall verwendet wurden. Die Heeresküstenbatterie (HKB) und die Marineküstenbatterie (MKB) . Die dem Heer unterstellte HKB sollte feindliche Verbände in Strandnähe bekämpfen und war deshalb meist einige Kilometer landeinwärts errichtet worden. Sie hatten oft keinen direkten Sichtkontakt zu ihren Zielen und wurde deshalb auch als „blinde“ Batterien bezeichnet. Die HKB benötigten aus diesem Grund auch vorgeschoben Beobachtungsposten (Feuerleitstand), welche die Ziele über sogenannte Telemeter sichteten und die Koordinaten an die Batterie übermittelten. Im Gegensatz dazu standen die Küstenbatterien der Marine, die mit ihren Langrohrgeschützen Ziele auf offener See beschießen sollten. Sie benötigten eine direkte Sichtlinie, was dem Feind natürlich auch einen direkten Beschuss gestattete. Die Bunker hatten deshalb nicht die scharfen Kanten der Heeres-Kasematten, sondern abgerundete Formen. Zusätzlichen wurde die Bunker mit Erdaufschüttungen und Grasbewuchs ausgestattet um die scharfe Silhouette der Kasematte zu brechen und dem Feind die Sichterkennung zu erschweren. Neben den unterschiedlichen Kasematten-Typen verwendeten Heer und Marine auch unterschiedliche Geschützarten. Die Langrohrgeschütze der Marine, waren auf Reichweite, Durchschlagskraft und eine niedrige Flugbahn ausgerichtet, die Geschütze des Heeres verwendeten häufig Haubitzen mit steiler Flugbahn, welche die Ziele von oben trafen.

Aufbau

Die gesamte Anlage im Überblick. Hier sind auch die 4 Ringstellungen eingezeichnet, die später durch die Kasematten ersetzt wurden. Die noch vorhanden Ringstellung neben Kasematte 4 wurde als Flak-Stellung genutzt

Die HKB Azeville bestand aus 2 Kasematten des Typs H-671 (eine neue Variante des Typs H-650, mit abgerundeten Kanten), von denen die Nr. 1 auf dem Dach eine feldmäßige Stellung für eine 3,7 cm Flak besaß. Die Kasematte Nr. 2 vom Typ H-671 beherbergte außerdem den Hauptgefechtsstand. Bei den Kasematten Nr. 3 und 4 handelte es sich um Regelbauten des Typs H-650. Auch die Kasematte Nr. 4 war mit einer FLAK-Stellung versehen worden. Die Bunker hatten jeweils einen Abstand von 40 Metern zueinander. Um die Umrisse der Kasematten zu verschleiern, gab es Erdaufschüttungen, die Kasematten 1 und 2 waren sogar durch diese Aufschüttung miteinander verbunden. Trotz des unterschiedlichen Regelbau-Typs waren alle 4 Bunker identisch aufgebaut. Jede Kasematte hatte 4 Nahverteidigungsanlagen. Eine MG Ringstellung links neben dem Eingang, die ein Sprachrohr zur Kommunikation mit der Kasematte besaß, eine MG Stellung auf der linken Seite und je eine stählerne Schartenplatte gegenüber den beiden Eingängen. Der Eingangsbereich auf der rechten Seite war durch eine Gasschleuse gesichert. Hinter der Schleuse gelangte man in einen Bereitschaftsraum für 12 Mann. An den Wänden und Decken waren Feldbetten an Ketten aufgehängt, in der Mitte des Raumes standen ein Tisch und Stühle. Über den Kasematten-Eingang an der linken Seite erreichte man den Kartuschenraum und den danebenliegenden Granatenraum, beide konnten je 300 Schuss aufnehmen. Die zwei Eingänge führten (nach den Räumen) schließlich in den Kampfraum, in dem sich die Geschütze, 10,5 cm Feldgeschütze vom Typ Schneider K331(f) (das f in Klammern Stand für Französisch, also ein Beutegeschütz) von 1913, befanden. Die offene Scharte des Kampfraumes gestattete ein Feuern von 120 Grad zu den Seiten und eine Höheneinstellung bis 35 Grad. Die französischen Beutegeschütze hatte eine maximale Reichweite von 12 Kilometern. Links und rechts neben dem Geschütz gab es Löcher im Boden, durch welche die Geschützbedienung die leeren Geschosshülsen in die darunter liegende Hülsengrube werfen konnte. Unmittelbar hinter dem Geschütz befand sich eine Bodenluke, über die man in die Hülsengrube gelangte. Über dem Geschütz war ein großer Filter installiert, der mit Hilfe einer elektrischen Absauganlage das Schussgas ableitete. Die geschlossenen Räume der Kasematte konnten außerdem über eine eigene Filteranlage mit Luft versorgt werden. Wie allgemein üblich, wurden die Bunker durch einen Anstrich als Wohnhäuser mit Feldsteinstruktur getarnt. Der Feuerleitstand für diese „blinde“ Batterie befand sich in der benachbarten MKB Crisbecq. Die beiden Batterien und die HKB St. Martin-de-Varreville waren durch ein „gepanzertes“ Telefonkabel miteinander verbunden.

Der Aufbau einer Kasematte ist im Museum als Diorama ausgestellt

Kasematte Nr. 4 von der Rückseite gesehen. Auf dem Bunker ist die betonierte Flak-Stellung zu erkennen. Auch die Reste der Tarnbemalung sind noch sichtbar

Hier ist die Kasematte Nr. 4 von vorn zu sehen. Man erkennt die kantige Form des alten H-650 Regelbau Typs

Dieses Foto zeigt Kasematte Nr. 2 und man sieht deutlich die abgerundete Form des H-671 Regelbaus. Auch die Tarnbemalung ist noch teilweise erhalten

Die selbe Kasematte Nr. 2 im Jahr 1994, nach der Eroberung der Batterie durch die US-Truppen

Die Nahverteidigungsanlage neben dem rechten Eingang der Kasematte Nr. 1

Hier ist die Holzverkleidung der Scharte noch gut erhalten. Sie diente als Splitterschutz und sollte Querschläger verhindern

Ein Blick in den Aufgang zur MG-Ringstellung der Kasematte N. 4

Der Blick von oben auf die MG-Ringstellung der Kasematte Nr. 2

Diese Fotos zeigt die Gasschleuse und dahinter den MG-Kampfraum neben dem rechten Eingangsbereich

Ein Blick aus Kampfraum durch die Schartenoffung. An dieser Stelle standen ursprünglich die Geschütze

Die elektrische Schussgas-Absauganlage

Der große Filter der Absauganlage, der direkt über den Geschützen installiert war

Auf dem Gelände gab es keine Unterkünfte für die Garnison. Die 170 Männer der Batterie waren in den umliegenden Häusern der Ortschaft untergebracht gewesen. Im Gefechtsfall war jedes Geschütz mit 25 Mann und die Flak Stellungen mit je 5 Mann besetzt. Die restlichen Männer sollten dann für die Nahverteidigung eingesetzt werden. Der Bereich der Batterie wurde im Westen durch einen betonierten, unterirdischen Gang gesichert. Das Gelände war an dieser Stelle leicht abschüssig und so befanden sich in der Westseite des Tunnels an einigen Stellen Schießscharten. Auf halber Strecke und am Ende des 112 Meter langen Ganges, lag je ein Unterstand des Typs VF 2b (verstärkter-feldmäßiger Unterstand), der eigentlich als Munitionslager vorgesehen war, jedoch als Büroraum genutzt wurde. Zwischen diesen beiden Räumen befand sich ein Gruppenunterstand für 10 Personen vom Typ R621. Dieser Unterstand war mit einem Periskop ausgestattet und es konnte, wie bei den meisten Bunkeranlagen, durch einen künstlichen Überdruck das Eindringen von Kampfgas verhindern werden. Des Weiteren gab es zwei Brunnen zur Wasserversorgung und an den Enden des Tunnels je einen MG Bunker. Vom betonierten Tunnel führten zwei improvisierte, mit Wellblech überdachte Gänge zu den Kasematten. Zwischen einer Ringstellung, die mit einer FLAK bestückt war, und Kasematte Nr. 4 lag außerdem ein unterirdischer Unterstand vom Typ R 134 SK (das SK steht für Sonderkonstruktion). In den 2 Räumen des Unterstandes waren eine Apotheke und Sanitätsstelle, sowie ein Stromaggregat zu finden. Im Norden und Süden führten schnurgerade Laufgräben zu weiteren betonierten MG Stellungen. Neben der Kasematte Nr. 3 lagen zwei kleine Munitionsbunker für Handwaffen und neben Kasematte Nr. 2 ein Wasserbecken. Nicht mehr erhalten ist das hölzerne Casino der Batterie, das sich im Süden der Anlage, gleich neben der Straße befunden hatte.

Die Schießscharten in der Tunnelanlage
 

Der Gruppenraum des R621 Unterstandes. An den Wänden sind noch Spuren der aufgehängten Betten zu sehen
 

Dieser Loch in der Decke war die Öffung für das Periskop
 

Hier ist die betonierte MG-Stellung, am Südende des Tunnels zu sehen
 

Einer der improviesierten, mit Wellblech deckten Tunnel, die zu den Kasematten führten
 

Dieses alte Foto zeigt den Innenraum und die Bühne des alten Casinos

Ereignisse

Der Kampf der HKW Azeville begann mit dem Fliegeralarm am 6. Juni 1944 um 1.30 Uhr. Schon kurze Zeit später kam es an der Westseite der Anlage zu einem heftigen Feuergefecht mit 20 US-Fallschirmjägern des 508. PIR, die versuchten die Batterie zu stürmen. Die Angreifer wurden jedoch schnell abgewehrt. Es folgte die Bombardierung der Anlage durch die alliierten Luftstreitkräfte, die der Landung der Truppen an den Stränden voraus ging. Der größte Teil der Bomben verfehlte jedoch die Batterie, da der Ort St. Marcouf mit der HKB verwechselt wurde. Im Morgengrauen begab sich Hauptmann Treiber zur B-Stelle in Marcouf und so übernahm der Oberleutnant Kattnig das Kommando über die Batterie. Ab 5.50 Uhr begann nun auch der schwere Beschuss durch die Schiffe der Landungsflotte. Das Schlachtschiff Nevada, bestückt mit zehn 35.6 cm Kanonen und zwölf 12,7 cm Kanonen, erhielt die Feuerleit-Koordinaten für ihren Beschuss, durch die im Umland von Azeville verstecken Fallschirmspringern. Schon bald hatte sich die Nevada auf die Bunker eingeschossen und in kurze Folge wurde die Kasematte Nr. 4 mehrfach seitlich getroffen. Doch auch die HKB Azeville eröffnete nun das Feuer mit ihren Geschützen und decke die Landestrände des Abschnitts UTAH mit Granaten ein. Im Verlauf des Tages gelang es den Amerikanern nicht, die Batterie einzunehmen oder ihre Geschütze durch Beschuss auszuschalten.

Am nächsten Morgen, am 07. Juni 1944, konnten die ersten amerikanischen Landungstruppen, das 22. US-Infanterieregiment der 4. Infanterie Division, bis in den Ort Azeville vordringen und die Batterie von Süden und Westen bedrohen. Alle Angriffe der US Infanterie wurde jedoch zurückgeschlagen.

Die Ringstellung neben Kasematte Nr. 4, in der eine 3,7 cm Flak aufgestellt war

Ein altes Foto der Kasematte Nr. 1, in der heute die Kasse und der Museumsshop untergebracht sind

Am 8. Juni 1944 wurde der Druck aus Richtung Westen immer größer. Einige Sherman Panzer fuhren bis an den Rand des Batterie-Geländes und beschossen von dort aus die beiden Flak-Stellungen auf den Kasematten Nr. 1 und Nr. 4. Die 3,7 cm Flak-Geschütze hatten durch ihren 360 Grad Schussfeld den Amerikaner bei ihren ersten Angriffsversuchen schwer zugesetzt. Als jedoch ein paar improvisierte Sprengladen neben den Sherman Panzern detonierten, zogen sich die Amerikaner wieder zurück. Man befürchtete in ein Minenfeld geraten zu sein, tatsächlich waren die kurz zuvor angelieferten Minen noch gar nicht ausgelegt worden. Nun begann erneut der Beschuss durch die Seeartillerie und einige Jagdbomber. In der Nacht zum 9. Juni wurde die Batterie nur noch im Stundentakt unter Feuer genommen. Dabei schlug jedoch eine Granate in die linke Seite der Kasematte Nr. 4 ein. Das Geschoss zerstörte dabei die MG Ringstellung und tötete den MG Schützen. Unmittelbar darauf erhielt die Kasematte einen weiteren Treffer. Eine 35, 6 cm Granate der Nevada drang durch die Schartenöffung in den Kampfraum ein und durchschlug dort in Bodennähe, ohne zu detonieren,  die 1,5 Meter dicke Stahlbetonwand. Das Geschoss riss im Gruppenraum dahinter große Teile des Bodens und der Wand heraus, prallte von dort durch die stählerne Schartenluke der Nahverteidigungsanlage und flog noch rund 300 Meter, bis sich die Granate schließlich in den Erdboden rammte. Erst 1994 wurde der Blindgänger entdeckt und vor Ort gesprengt. Das Geschoss hatte bei seinem Flug durch den Bunker alle 12 Insassen durch Splitter, Druck und Hitze getötet.

Die durch eine Granate des Schlachtschiffes Nevada zerstörte MG-Ringstellung der Kasematte Nr. 4

Der zweite Einschlag in Kasematte Nr. 4, im Kampfraum des Bunkers

Diese und das nächste Bild zeigen den Weg der Granate durch den Gruppenraum, die Schartenplatte, sowie den Eingangsbereich der Kasematte Nr. 4

Am Morgen des 9. Juni 1944 erfolgte ein weiterer Vorstoß der Amerikaner. Für den Einsatz waren das 1. und 2. Bataillon des 22. US-Infanterieregiments vorgesehen. Zunächst wurde der Angriff aber durch ein 1-stündiges Bombardement von 10,5 Feldgeschütze und Panzer eingeleitet. Doch auch dieser Beschuss konnte die Verteidigung der Deutschen Batterie nicht vollständig ausschalten. Man beschloss, dass ein „Demolition Team“ die Eingänge der Kasematte Nr. 1 freisprengen sollte. Die vorrückenden Amerikaner wurden jedoch entdeckt und Oberleutnant Kattnig forderte bei einer nahegelegenen deutschen Batterie Beschuss auf die eigene Stellung an. Als die Granaten im Gelände der Batterie niedergingen, zogen sich die US-Soldaten erneut zurück. Nun befahl man einen Soldaten, Ralph Riley,  mit seinem Flammenwerfer vorzurücken. Nachdem er unentdeckt die Kasematte Nr. 1 erreichte,  ließ er zunächst Flammöl aus seinem Tank durch einen Türspalt in das Bunkerinnere laufen. Er musste seinen defekten Flammenwerfer dann mit einem Streichholz entzünden und ließ einen Flammenstoß durch die Munitionsräume der Kasematte jagen. Die Flammen und die detonierende Munition töteten alle Männer in diesen Räumen. Oberleutnant Kattnig, der mittlerweile schwer verletzt im Kampfraum der gleichen Kasematte lag, beschloss nun, nach Rücksprache mit der Befehlsstelle, die Kapitulation. Um 14.30 Uhr kamen die restlichen deutschen Verteidiger mit erhobenen Händen aus ihren Stellungen. Von den 253 Männern (79 Mann aus einer Nachbarbatterie) waren 78 Mann gefallen. Ein kleiner Trupp von 6 Mann konnte entkommen, der Rest geriet in Gefangenschaft.

Ein altes Foto der Kasematte Nr. 3 nach den Kampfhandlungen.

Heute

Heute ist die gesamte Anlage ein Museum. Die Kasematte Nr. 1 wurde umgebaut. Im Schartenstand des ehemaligen Kampfraumes befinden sich jetzt die Kasse und der Museumsshop. Im Raum dahinter wird ein Film zum Thema gezeigt und neben dem Eingang führt eine Treppe in die Laufgänge der Anlage. Hier startet auch eine sehr empfehlenswerte Audio-Tour durch den gesamten Komplex. Während der Tour (auch in deutscher Sprache) werden die Ereignisse, Personen und die Funktionsweise der Batterie geschildert. Durch Menüwahl am Audiogerät kann man sich auch spezielle Punkte näher erläutern lassen. Auch wenn die Räume leer sind und die Geschütze verschwunden, lässt der Audiokommentar und einige Fotos die Anlage vor dem geistigen Augen neu entstehen.

Im Museum gibt es auch eine kleine Austellung mit Fundstücken aus den Bunkeranlagen

Bücher

 Der Klassiker zu diesem Thema ist das Buch „Die Kanonen von Saint Marcouf: Deutsche Küsten-Batterien Azeville und Crisbecq“ von Helmut Konrad von Keusgen. In diesem Band, mit zahlreichen Fotos und Diagrammen, wird im Detail die Geschichte der beiden Batterien beschrieben.

4 Kommentare zu “HKB Azeville – Normandie 1944”

  1. Endlich ein korrekter Bericht. Allerdings: in der Nacht vom 5. auf den 6. war um 24.00 Uhr eine Nachübung angesagt gewesen, Scharfschiessen auf eine schwimmende Scheibe. Der Bursche meines Vaters sollte den Wagen warmlaufen lassen gegen 23.00 Uhr. Hierzu kam er nicht mehr, da eine heftige Bombardierung einsetzte, allerdings gingen die meisten Bomben auf die Marinebatterie nieder. Auszug aus dem „Tagebuch“: „“Ein versprengter Kradfahrer unseres Stabes, ein von mir dorthin versetzter Unteroffizier führte mich zuerst und danach Karle [=Bursche] mit meinem Notwendigsten im ‚Affen‘ zur B-Stelle Marcouf, trotzdem links und rechts der Strasse schon Feindtruppen lagen. Unbeschreiblich die Wüste, die ich antraf. Mein Oberwachtmeister war froh, dass ich kam. B-Stelle Behelf zusammengefallen. 8 Flakgeschütze lagen bunt zusammengewürfelt um die B-Stelle herum. Volltreffer in und auf die Bunker.“ D.h. der D-Day hatte für die beiden Batterien schon gegen 23 Uhr durch die Bombardierungen und durch Feindkontakte (Fallschirmjäger) begonnen, infolge der angesetzten Nachtübung war man in gewisser Weise gefechtsbereit gewesen. Bunker 2 war der Gefechtsstand des Batterieoffiziers Kattnig. Mit freundlichen Grüßen H.Treiber

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  2. Vielen Dank für ihren Kommentar und die Korrektur! …Ich hätte nicht gedacht, das mein kleiner Bericht irgendeine Form von Aufmerksamkeit erregt. Der Besuch der beiden Batterien vor ein paar Wochen hatte mich tief beeindruckt, so dass ich mich mit dem Thema etwas näher befasst habe. Trotzdem bin ich natürlich keineswegs ein Experte dieser Thematik und für jede Hilfe dankbar. Es hat mich ungemein gefreut, dass sie sich die Mühe gemacht haben, auf meinen Artikel zu reagieren.

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    1. Es wäre zu ergänzen, dass der späteren Kapitulation bereits ein (aus diversen, belegbaren Gründen) letztlich erfolgloser Versuch zur Kapitulation vorausging, der vom Batteriechef unternommen worden war. H. Treiber

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