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Star Wars – Podrace / Teil 2

Das Star Wars – Podrace Projekt geht in die zweite Runde. Zunächst sind die Mirco Machines Podracer Modelle auf meinem Maltisch gelandet. Die Rennfahrzeuge sind zwar prepainted, aber da kann man durch eigene Bemalung noch einiges an Details rauskitzeln. Natürlich geht es auch darum, den berühmten Used-Look des Star Wars Universums nachzuahmen. Vor der Bemalung habe ich auch noch einmal die vielfältigen Podracer aus der Episode 1 studiert. Unglaubliche 18 unterschiedliche Modelle werden uns da geboten.

In den Rennspiel-Regeln die ich verwende, kann man sogar zwischen 23 unterschiedlichen Kapselrennern bzw. Piloten wählen.

Ich bin nicht mal ganz sicher wie viele unterschiedliche Modelle von Mirco Machines erschienen sind. Es gibt zunächst 4 Packs mit je zwei Fahrzeugen, je zwei weitere Podracer (teilweise mit den Einzelsets identisch) kommen mit den Set der Rennstrecke, der Boonta Eve Challenge, den Ausbausets Podracer Launchers, Beggar Canyon Challenge und Arch Canyon Challenge sowie einem Rennfahrzeug mit der Podracer Arena. Mit dem Sets BUILD-YOUR-OWN Podracer, das auch noch in verschiedenen Farben erhältlich ist, bieten sich weitere zahllose Möglichkeiten Varianten zu kreieren. Außerdem gibt es in der Mirco Machines Serie „Episode I“ ebenfalls einzelne Podracer zu ergattern. Insgesamt kommt man so auf 25 bis 30 unterschiedliche Fahrzeuge, die man erwerben kann.

In der Jedipedia werden die Rennfahrzeuge wie folgt beschrieben: „Ein Podrenner war ein leichtes, schnelles Gefährt, das im Rennsport zum Einsatz kam. Er bestand aus einer Pilotenkapsel, welche über Schläuche mit zwei oder mehr Triebwerken verbunden war, die wiederum durch Energiekupplungen miteinander verbunden waren. Die Kapsel wurde sozusagen hinter den Triebwerken hergezogen. Podrenner konnten eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 947 km/h erreichen“.

Interessant sind natürlich auch die Geschichten und vor allem die sehr abenteuerliche Optik der Podrenner Piloten im Film. Kurz genannt seien hier Clegg Holdfast, der Nosaurianer vom Planeten Neu-Plympto, der Vulptereen Dud Bolt mit einem Podracer 327-Modell und natürlich der legendäre Ben Quadinaros, der sein Fahrzeug gleich beim Start abwürgte. In der neuen Blue-Ray Fassung des Films werden ja auch fast alle Rennfahrer kurz vorgestellt. Diese Szene muss man natürlich vor jedem Rennen noch mal schnell schauen.

Nun aber die ersten Bilder meiner bemalten Podracer…

Hier der Vergleich vom Podracer Sebulbas (noch unbemalt) und dem Anakin…

Und auch weitere Geländeteile und Fahrzeuge sind in Arbeit…

An dieser Stelle möchte ich außerdem eine Buchempfehlung aussprechen. Es handelt sich um „Wie Star Wars das Universum eroberte“ von Chris Taylor. Dieser Wälzer von 768 Seiten!!! Ist bereits im November 2015 erschienen, hat aber erst kürzlich den Weg in meine Bibliothek gefunden. Gleich vorweg, es handelt sich um ein sensationelles Buch. Erzählt wird die Entstehungsgeschichte der Star Wars Filme, also dem frühen Schaffen von George Lucas und die Einflüsse, die letztendlich zu den Filmen führten. Dabei wird Vergangenheit, Gegenwart und auch die Zukunft unter die Lupe, besser gesagt unters Elektronenraster-Mikroskop genommen. Ich hätte nie vermutet, dass das Ganze einen derart komplexen Hintergrund hat. Gewürzt wird die eigentliche Story mit Episoden aus dem Star Wars Universum, die immer wieder am Rande eingestreut werden. Wer schon immer etwas über Star-Wars-Virgins, die Darstellergruppe der 501. Legion, die traurige Geschichte vom Star Wars Kid Video, dem Plan vom Bau des Todessterns, die Geschichte der Fan-Filme und, und, und… wissen wollte, der wird reichlich beschenkt. Eine Geschichte ist schöner als die andere. Ein toller Schmöker für den verregneten Sommerurlaub. Lesen du musst!!!

Wie Star Wars das Universum eroberte von Chris Taylor