Kampf um Paris, 1814

Letztes Wochenende habe ich mal wieder ein langes Wochenende in Nottingham verbracht und war unter anderem bei den Perrys (Perry Miniatures) zu einem napoleonischen TableTop eingeladen. Alan hatte Truppen und ein Szenario vorbereitet. Gespielt wurde in Michael‘s „Gentlemen room“. Mit von der Partie waren außerdem Paul Thompson aka Gingerman (von Early War Miniatures) und „the one and only“ Aly Morrison (von Great War Miniatures, Shiny Toy Soldiers und Games Workshop). Ebenfalls am Start waren meine Reisgefährten Johannes und Oliver. Schon am Abend zuvor hatten wir uns mit reichlich Bier im Trip-to-Jerusalem und einer reichlich langen Call-of-Duty LAN Party in Kampfstimmung gebracht.

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Hintere Reihe von links nach rechts: Aly, Alan, Johannes und Oliver. Hintere Reihe: Paul, Michael und Frank

Gespielt wurde die Schlacht bei Paris, auch unter dem Namen Schlacht auf dem Montmartre bekannt. Diese letzte Schlacht des Jahres 1814 fand am 30. März östlich von Paris statt. Hier hatten sich die französischen Marschälle Marmont und Mortier mit ihren Truppen eingegraben und erwarteten die alliierten Streitkräfte.

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Die alliierte Kavallerie wartet auf ihren Einsatz.

Aly, Paul, Oliver und ich hatten die Führung der alliierten Truppen übernommen. Aly hatte zwei russische Infanterie Divisionen und eine schwere Kavallerie Brigade unter seinem Kommando. Oliver befehligte zwei preußische Divisionen, die von einiger Landwehr-Kavallerie unterstützt wurden. Im Zentrum teilte ich mir mit Paul die österreichischen Truppen, die aus 3 Infanterie-Divisionen und zwei wahrhaft riesigen Einheiten leichter Kavallerie bestanden. Unserem Aufmarschgebiet gegenüber, auf dem Hügel von Montmartre, waren französische Infanterie und die Junge Garde in Stellung gegangen. Die französischen Truppen wurden von Johannes und Michael geführt, während Alan im Hintergrund den Posten des Spielleiters übernahm. Gespielt wurde übrigens nach den Black Powder Regeln.

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Michael und Johannes glauben noch nicht an einen Sieg.

Gleich am Anfang der Schlacht versuchte eine Division zurückweichende französische National-Garde die Hügelstellung zu erreichen, um den Verteidigung zu verstärken. Natürlich hatten die Franzosen auch noch einige Einheiten als Reserve hinter dem Hügel stehen.

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Die Franzosen erwarten den Angriff.

Der Angriff der Alliierten begann recht stockend, während die Österreicher im Zentrum schnell vorstießen, kamen die preußischen und russischen Truppen auf den Flügeln nur langsam voran. So konnte sich ein französisches Regiment der National-Garde in einem Gebäudekomplex auf unserer linken Flanke festsetzen und diese bedrohen.

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Die Russen gehen geschlossen auf den rechten Flügel der Franzosen vor.

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Der russische Nachschub rollt.

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Aly’s russische Truppenparade…leider zu spät.

Im Zentrum konnten meine Österreicher die Junge Garde nach einigen harten Kämpfen zurückwerfen und sogar über die Barrikaden klettern. Die Junge Garde stand kurz vor dem Zusammenbruch!

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Die rechte Flanke der Franzosen.

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Pauls fesche Österreicher

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Englische Brotzeit! 😉

Leider waren die Kämpfe auf den Flügeln nicht so erfolgreich. Die Preußen verloren durch Artillerie-Beschuss eine halbe Division. Zwar gelang es ihnen anschließend durch einen Kavallerie-Angriff die gegnerische Infanterie ins Karree zu zwingen, doch ein Gegenstoß französischer Reiter drängte diesen Vorstoß wieder zurück.

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Olivers preußische 1. Division im Vormarsch.

Auf unserem linken Flügel tobte unterdessen ein gigantisches Kavallerie-Duell. Leider waren die Würfel nicht auf unserer Seite und eine Einheit nach der nächsten musste dem Feind weichen.

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Schließlich hatten sich auch die Österreicher im Zentrum aufgerieben und das Spiel endete mit einem knappen Sieg der Franzosen.

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Trotz Niederlage hatten wir natürlich jede Menge Spaß:-)

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3 Kommentare zu “Kampf um Paris, 1814”

  1. Sehr schick,aber das haben wir in Berlin von der Größe auch einmal im Monat 🙂

    Hatten eigentlich die Monsterkavallerieeinheiten auch mehr Würfel oder sollten die nur richtig gut und nach Masse aussehen?

    Grüße Dirk

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