U 995

Kaum zu glauben, aber erst vor ein paar Tagen, an einem schönen sonnigen Wintertag, habe ich endlich das berühmte U-Boot in Laboe besichtigt. Dieses Boot mit Namen U 995 ist das letzte erhaltende deutsche U-Boot vom Typ VII C/41. Bekannt geworden ist dieser Bootstyp natürlich vor allem durch den Roman und Film „Das Boot“, wobei dort genaugenommen das Vorgängermodell, also den Typ VII C im Mittelpunkt der Handlung steht. Dieses U-Boot gilt zu Recht als das klassische Modell des 2. Weltkrieges. Der Typ VII C war mit 568 Stück das bei weitem meistgebaute U-Boot überhaupt. Vom Typ VII C/41 wurden immerhin noch 91 Exemplare gefertigt. Beim neueren Modell wurde die zweite Hülle verstärkt, um Treffern von kleinkalibrigen Kanonen besser widerstehen zu können. Auch den Druckkörper verstärkte man, was größere Tauchtiefen und besseren Schutz vor Wasserbomben ermöglichte. Zusätzlich wurden die U-Boote nun aus leichteren Materialien gebaut (so wurde das Deck jetzt mit Holz statt Metall verkleidet), was im Endeffekt die Manövrierfähigkeit verbesserte und die Geschwindigkeit erhöhte.

U 995 wurde bei Blohm & Voss in Hamburg gebaut und im September 1943 in Dienst gestellt. Es absolvierte neun Feindfahrten, wobei sein Einsatzgebiet auf die Küste von Norwegen und das Nordmeer begrenzt war. Nach Kriegsende ging es als Test- und Ausbildungsboot Kaura in den Besitz der norwegischen Marine über. 1965 erfolgte die Rückgabe an Deutschland und seit dem 13. März 1972 liegt das U-Boot als Museumsschiff am Fuße des Marine-Ehrenmals in Laboe. Das U-Boot wurde hier so weit wie möglich wieder in den Originalstand versetzt. Dies war nicht immer im vollen Umfang möglich und häufig mussten Kompromisse gemacht werden. Trotzdem erhält man als Besucher einen tiefen Einblick in die damaligen Verhältnisse an Bord und lernt so Einiges über die Funktionsweise dieses faszinierenden Fahrzeugs. Ich will (und kann) in diesem Bericht keine seitenlange Abhandlung über jedes technische Detail schreiben, sondern in einem kurzen Bildbericht nur ein paar interessante Details beleuchten.

RUNDGANG AUSSEN

Das U-Boot hat eine Länge von 67,2 m, eine Höhe von 9,6 m und eine Breite von 6,2 m.

Ein wichtiges Erkennungsmerkmal diese U-Boot Typs sind die außenliegenden Brennstoffbunker, die sogenannten Satteltanks in den seitlichen Rumpfausbuchtungen.

Die Außenhaut des Rumpfes ist nur eine Blechschicht, die vor Kleinkaliberbeschuss schützte und durch seine Form eine Fahrt über Wasser ermöglichte. Wie man sieht, sind die 4 Mündungsklappen, die Öffnungen, durch welche die Torpedos das Boot verließen, zugeschweißt. Gut erkennbar ist auch das vordere Tiefenruder.

In der Außenhaut sieht man zahlreiche Löcher, die Flutschlitze. Durch diese Löcher wirkt der Wasserdruck beim Tauchen auf den Druckkörper und nicht auf die Außenhaut. Von Außen nur durch die Flutschlitze sichtbar, ist der Druckkörper eines VII-C-Bootes. Er hat eine Länge von 50 Metern und einen Durchmesser von 4,7 Meter.

Turmwappen

Das Turmwappen des U 995 waren die beiden Figuren des damals sehr beliebten Spiels „Fang den Hut“. Dieses Abzeichen, dass durch Vorschlag aus der Mannschaft gewählt wurde, sollte die Besatzung bei ihrem tristen Dienst aufheitern. Später galt es auch als Anspielung auf die inzwischen mörderisch gewordenen Jagdgesetze des U-Boot-Krieges. U-995 hieß überall bald nur noch „U-Fang-den-Hut“.

Turm

Statt des 8,8-cm-Deckgeschützes hatte Typ VII C/41 zur Abwehr bei Luftangriffen 1 × 3,7-cm-Flugabwehrkanone M42U auf dem unteren „Wintergarten“ und 2 × 2,0-cm-Zwillings-Flugabwehrkanonen auf dem oberen „Wintergarten“. Die 3,7 cm Flak ist heute eine optisch umgebaute 4-cm-Bofors-Flak. Daneben sind das Angriffssehrohr und das Luftzielsehrohr erkennbar. Das quadratische Teil ist die Funkmeß-Ortungsantenne, der Kreis der Funkpeilrahmen und dazwischen die Radar-Beobachtungsantenne.

Leider fehlt der ausfahrbaren Schnorchel vor dem Turm. Von 1943 an begann man, die Boote des Typs VII mit einer Schnorchel-Vorrichtung auszustatten. Dieser Luftmast ermöglichte den Betrieb des Diesels unter Wasser und so brauchten die U-Boote nicht aufzutauchen, um ihre Batterien aufzuladen

Heckansicht

Gut erkennbar sind hier die 2 dreiflügeligen Schrauben mit einem Durchmesser von je 1,23 m sowie die Seitenruder und die hinteren Tiefenrudern. Die Ruder waren so angeordnet, dass sie den Wasserstrom der Schrauben schon bei geringen Geschwindigkeiten nutzten und so das Boot besonders manövrierfähig machten.

RUNDGANG INNEN

Der Rundgang durch das Innere des U-Bootes beginnt für den Besucher im Heck-Torpedoraum. Das U-Boot war insgesamt in 6 durch Schotts getrennte Sektionen unterteilt. Dazu gehörten der Heck-Torpedo- und E-Maschinen-Raum, der Dieselmotorenraum, die Kombüse mit dem Unteroffiziersraum, die Zentrale mit Turm und Brücke, die Offiziersmesse mit Kommandantenkabine, Funkraum und Horchraum sowie der Bugtorpedoraum mit dem Mannschaftsquartier.

Heck-Torpedoraum

Im Heck-Torpedoraum findet man ein Torpedorohr und ein Torpedoausstoßkolben, mit dem der Torpedo durch Pressluft aus dem Rohr geschoben wurde. Dieses Rohr war zur Verteidigung gegen Geleitzugeskorten gedacht und hier wurde vor allem der Akustik-Torpedo, genannt Zaunkönig eingesetzt. Unter den Flurplatten lagerte noch ein Reservetorpedo.

E-Maschinenraum

Hier ist der Steuerstand der E-Maschinen zu sehen. Es sind zwei BBC-Elektromotoren zu je 375 PS die eine Höchstgeschwindigkeit (getaucht) von 7,6 kn (1 Knoten = 1,852 km/h) erlaubte. Das ergab bei 4 kn (Normalfahrt) getaucht eine Fahrstrecke von 80 Seemeilen. 2 Akkubatterien mit je 62 Zellen, AfA 33 MAL 800 W, 9160Ah trieben das Boot an.

Das U-Boot hatte eine zweigeteilte Antriebsanlage. Die E-Maschinen für die Fahrt unter Wasser und die Dieselmotoren für die Überwasserfahrt.

Dieselraum

2 × GW 6-Zylinder-Dieselmotoren mit je 1400 PS sorgten im Dieslraum für einen Höchstgeschwindigkeit (aufgetaucht) von 17 Knoten. Das ergab eine Fahrstrecke von 3.250 sm (Höchstfahrt) oder 8.500 sm bei 10 kn (Marschfahrt). Jede der beiden Maschinen trieb eine der beiden Schrauben an.

Durch eine Kupplung konnten die Dieselmotoren von der Schraubenwelle getrennt werde. Dies war nötig, denn die Dieselmotoren konnten nur über Wasser verwendet werden, da man zum Betreiben viel Sauerstoff benötigte und zudem die Abgase entsorgt werden mussten. Beides war bei Unterwasserfahrt nicht gegeben. Erst der Schnorchel sorgte zumindest bei geringer Tiefe für diese Möglichkeit, was aufgrund vieler Faktoren aber sehr eingeschränkt wurde.

Dieselfahrstand auf der Steuerbordseite (grün). Links vom Maschinentelegrafen die Temperaturanzeige der einzelnen Zylinder.

Dieselfahrstand auf der Backbordseite (rot).

Kombüse

In dieser nur 2,5 Quadratmeter großen Kombüse musste der Smutje die Mahlzeiten kochen. Die Menüs waren so zusammengestellt, dass sie zugleich nahrhaft und gesund waren. Das Frühstück bestand in der Regel aus Kaffee, Buttermilchsuppe, Kekse, Schwarzbrot mit Butter oder Honig und Eiern. Zu Mittag gab es Suppe, Kartoffeln, gekochtes Fleisch mit Gemüse und Früchte. Das Abendessen beinhaltete Wurst oder Konservenfisch, Käse, Brot, Kaffee, Tee oder Schokolade.

Dieser große Topf wurde für das Kochen von Eintopf verwendet. Ein Gericht, dass vor allem der Mannschaft häufig vorgesetzt wurde. Aufgrund des geringen Platzangebotes erwies sich die Lagerung als sehr schwierig. Schinken, Würstchen und anderes konserviertes Fleisch wurde zwischen den vorderen Torpedorohren und an der Decke des Kontrollraumes aufbewahrt. In den Mannschaftsräumen wurde frisches Fleisch und andere Frischerzeugnisse aufbewahrt. Allerdings meist nur wenige Tage, da sie dann schon verbraucht waren.

Das Reserve-WC neben der Kombüse war grundsätzlich in der ersten Woche mit allen möglichen Verpflegungsrationen vollgestopft.

Unteroffiziersquartiere

Zum Leben und Schlafen gab es für die 4 Offiziere, 4 Oberbootsleute, 10 Unteroffiziere, 27–34 Mannschaftsdienstgrade an Bord nur wenig Platz. Im sogenannten U-Raum waren die Unteroffiziere untergebracht. Immer zwei Mann teilten sich eine Koje. Einer war auf Wachstation und einer hielt sich hier auf. Damit man sich im Raum bewegen konnte, wurden die Tische nur bei den Mahlzeiten hochgeklappt. Unter diesem Raum lag ein Teil der Akkumulatoren, welche die E-Maschinen antrieben.

Zentrale

Von der Zentrale aus wurde das Boot gesteuert und das Auf- und Abtauchen geregelt. Die Zentrale war auf beiden Seiten mit einem Kugelschott, also einem druckdichten Schott versehen.

Durch diese Handräder über dem Kugelschott wurden die Tauchtanks geflutet.

Der Kartentisch, von wo aus navigiert und bei Angriffen die Positionen der Feindschiffe festgehalten wurde.

Maschienentelegrafen übermitteln die gewünschte Geschwindigkeit in die Maschinenräume.

Über das Echolot wird die Meerestiefe ermittelt.

Luftzielsehrohr

Hier zu sehen ist das Luftzielsehrohr. Nicht zu verwechseln mit dem Angriffsehrohr und der Torpedovorhalterechner (TDC), welche sich im Turm befinden, wo der Kommandant während eines Angriffes seinen Platz hatte.

Das Luftzielsehrohr hatte einen schwenkbaren Kugelkopf, durch den man auch den Luftraum beobachten konnte. Es wurde auch als Ersatz für das Angriffssehrohr verwendet, diente aber in erster Linie dazu, vor dem Auftauchen den Himmel nach feindlichen Fliegern abzusuchen.

Turm

Blick von der Zentrale in den Turm. Leider kann man derzeit nicht mehr hinaufsteigen. Gut erkennbar ist aber die geschlossene Turmluke.

Tauchen

Wasserstandsanzeiger

Das Boot hatte eine Tauchtiefe, die für 120 m konstruiert war. Erreicht wurden allerdings Tiefen bis 210 m. Ein Boot mit 44 Mann Besatzung konnte maximal 72 Stunden ununterbrochen unter Wasser bleiben, bis der Erstickungstod drohte. Ein Problem war nicht nur der Sauerstoff, sondern vor allem das beim Ausatmen freiwerdende Kohlendioxid, dass gebunden werden musste.

Die Anordung dieser Flutventile wurde als Tannenbaum bezeichnet.

Tauchzellen

Um mit dem Boot zu tauchen (Fluten), wurde Wasser über Flutventile in die Tauchzellen gelassen und die Luft über die Entlüftungsventile herausgedrückt. Das Boot bekam so Untertrieb und sank. War die gewünschte Tiefe erreicht, wurden die Entlüftungsventile geschlossen. Um Aufzutauchen, wurde Pressluft aus Druckflaschen in die Tauchzellen gepumpt (Anblasen) und das Wasser über die Flutventile wieder herausgedrückt, so dass das Boot Auftrieb bekam und wieder stieg.

Regelzellen

Da es aber technisch kaum möglich war, feine Ungleichmäßigkeiten mit den großen Tauchzellen auszugleichen, gab es eine Feinjustierung über die sogenannten Regelzellen. Die Regelzellen sind kleinere Tanks im Boot, die je nach Salzdichte, Tiefe, Temperatur des umgebenden Seewassers geflutet oder gelenzt wurden. Manchmal waren nur wenige Liter mehr oder weniger Wasser in den Regelzellen auschlaggebend. So wurde beispielsweise bei jedem Torpedoabschuss das Boot um über eine Tonne leichter und drohte aufzusteigen. Durch die Torpedoregelzellen, also eine spezielle Art der Regelzelle, musste die Bootstrimmung in Sekunden wiederhergestellt werden.

Trimmzellen

Mit den zwei genannten Komponenten, den Tauchzellen und den Regelzellen wurde also die Tauchtiefe geregelt. Nun musste aber auch die Lage des Bootes im Wasser möglichst waagerecht sein. Um dies zu erreichen, wurde das Boot über die Trimmzellen ausgerichtet.

Tiefenruder

Aber auch mit Hilfe der Trimmzellen war ein U-Boot kaum exakt in der gewünschten Lage zu halten. Jeder noch so kleine Veränderung und Bewegung im Boot konnte die Lage wieder verändern. Die letzte Feinstabstimmung (Durchpendeln) erfolgte am Tiefenruderleitstand mit den am Bug und Heck des Bootes befindlichen Tiefenrudern. Deswegen musste ein U-Boot immer ein wenig Fahrt unter Wasser machen, damit die Tiefenruder auch wirken konnten.

Tiefenruderstand

Kommandantenraum

Nur der Kommandant hatte an Bord den Luxus von ein wenig Privatsphäre. Er hatte eine eigene Koje, einen Klapptisch und eine Sperrholztür oder einen Vorhang für seinen Verschlag.

Funkraum

Gegenüber dem Kommandantenraum befand sich der Funkraum. Hier findet man den Sender und Empfänger für Lang-, Kurz- und Ultrakurzwelle. Von hier aus wurde auch der Peilrahmen bedient, der zur Ermittlung des Standortes notwendig war.

Natürlich durfte auch ein Radio nicht fehlen. Hier wurden Nachrichten empfangen, es wurde aber natürlich auch zur Unterhaltung der Mannschaft eingeschaltet.

Horchraum

Hier wurde das Hydrophon bedient, ein Unterwasser-Richtmikrophon für die passive Geräuschortung. War das Boot unter Sehrohrtiefe getaucht, konnte man nur durch Rundhorchen die Position von feindlichen Schiffen anhand ihrer Schraubengeräusche bestimmen.

Toilette

Die einzige Toilette an Bord befand sich neben der Kommandantenkabine an Backbord. Sie durfte nur bei Marschfahrt, meist auch nicht bei Tauch- und niemals bei Schleichfahrt benutzt werden. Ab Typ VII C waren die Boote mit einer neuen Tiefsee-Hochdruck-Toilette ausgestattet worden. Dies sollte eine Benutzung in großer Tiefe bei entsprechendem Wasserdruck möglich machen. Die Toilette wurde durch eine Vielzahl von Kammern zu einer Druckschleuse transportiert, von wo aus sie mit Hilfe von Druckluft ins Meer entleert wurde. Allerdings war der Ablauf so kompliziert, dass ein Mitglied der Mannschaft speziell dafür ausgebildet worden war, die Ventile in der richtigen Reihenfolge zu bedienen. Am 14. April 1945 versenke der Kaleun des U-1206 durch die falsche Bedienung dieser Toilette sein Boot.

Offiziersraum

Hier nahmen die Offiziere ihre Mahlzeiten ein.

Gleich dahinter befanden sie die Quartiere der Offiziere.

Bugraum

Der Bugtorpedoraum mit vier Rohren und zwölf Geschossen war der zweitgrößte Bereich an Bord. Hier befanden sich auch die Quartiere für 27 Mann der Besatzung und der Raum für die Freiwachen. Nicht jeder Mann an Bord hatte seinen eigenen Schlafplatz, auch hier waren die Kojen doppelt belegt. Zu Beginn der Feindfahrt wurden unter den Flurplatten noch sechs Reserve-Torpedos gelagert. Täglich wurden die Torpedos zur Wartung aus den Rohren gezogen. Dazu mussten die Kojen hochgeklappt werden.

Über dem Schott des Bugraumes (wie auch im Hecktorpedoraum) liegt eine Ausstiegsluke, über die auch die Torpedos in den Bugraum geladen wurden.

Torpedos

Hier ist ein blauer Übungstorpedo zu sehen. An Bord gab es insgesamt 12 Torpedos (oder 26–39 Minen), in der Umgangssprache auch Aale genannt. Auf den deutschen U-Booten wurden zwei Grundtypen von Torpedos eingesetzt. Zum einen der Typ G7a, der mit einem Alkoholdampf-Motor arbeitete und der G7e, der elektrisch angetrieben wurde. Der G7a hatte eine größere Reichweite, verriet sich aber gerade Tagsüber und bei ruhigem Seegang durch eine Blasenspur. Der G7e zog keine Blasenspur, aber war in seiner Reichweite eingeschränkt. Ab Februar 1942 wurde erstmals der TV (G7e), der sogenannte „Zaunkönig“ eingesetzt. Der TV war ein Akustik-Torpedo, reagierte also auf Schraubengeräusche und lenkte sich selbstständig. Aktiviert wurde er schon nach einer Laufstrecke von 200 Meter und deshalb musste nach dem Abschuss das U-Boot sofort auf 60 Meter Tiefe gehen, um den Zaunkönig nicht mit seinen eigenen Schraubengeräuschen auf sich zu lenken.

Marine-Ehrenmal

Wer U 995 besichtigt, wird mit Sicherheit auch einen Abstecher zum eindrucksvollen Marine-Ehrenmal gleich gegenüber machen. Der 85 Meter hohe Turm des Denkmals ist das Wahrzeichen der Kieler Förde. Von der Aussichtsplattform dieses Turmes hat man einen großartigen Blick und kann auch U 995 von oben betrachten.

Ursprünglich wurde die Anlage als Gedenkstätte für die im 1. Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Kaiserlichen Marine gebaut. Nach dem 2. Weltkrieg am 30. Mai 1954 wurde es durch den Deutschen Marinebund übernommen und zur Gedenkstätte für die auf See Gebliebenen aller Nationen und zugleich zum Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren.

Neben der Gedenkhalle und dem Turm, kann der Besucher auch die Historische Halle mit zahlreichen Schiffsmodellen besichtigen.

5 Kommentare zu „U 995“

  1. Das Foto, das Du vorne am Bug aufgenommen hast, ist tatsächlich grandios. Da versteht man dann erst richtig was ein „Atlantikbug“ ist, von dem Jens immer spricht: Steil, schmal und geradezu prädestiniert durch Wellen zu schneiden, wenn Du über Wasser bist.
    Ich habe das Boot in den 90er Jahren besichtigt; und eine liebe Kollegin hatte mir vor zwei Jahren einige Bilder geschossen, weil ich Ihr gesagt hatte, keine Ahnung, wann ich mal wieder nach Kiel komme.
    Das fand ich damals mega nett, habe aber bisher versäumt, etwas dazu zu schreiben.
    Heißt jetzt; ich halte meine Bilder noch was zurück. ;-)))
    Toller Bericht Frank (kommst Du eigentlich nach Hackenheim?)

    Gruß

    Koppi

    Liken

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