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Willkommen in der Knochensteppe – SOBAH

Als kleines Projekt nebenbei bemale ich ab und an eine kleine Truppe für das Fantasy-Regelwerk SONG OF BLADE AND HEROES. Seit der Hersteller OTHERWORLD Miniaturen auf den Markt wirft, habe ich auch die passende Figurenschmiede für meine Fantasy-Welten gefunden. Hier also meine erste Bande…

Die Gnolle der Knochensteppe

Die Knochensteppe ist kein Ort für Schwache und Gebrechliche. In der Knochensteppe bringt jeder Tag nur Not und Tot. Die Nomadenvölker, die dieses Gebiet durchwandern, leben in ständiger Feindschaft miteinander. Sie ringen um die mageren Erträge des Bodens und die Kadaver verendeter Tiere. In diesem Land, in dieser Zeit gibt es kein Gut und Böse, kein Schwarz und Weiß…nur das Gesetz der Stärke. Die Gnolle vom Stamm der Gnack (Gnollisch für Knochenmarkschlürfer) sind stark…sie beherrschen, zusammen mit ihren wilden Hyänen, den Teil der Knochensteppe, der zwischen dem Schatten der Todesberge und den Weiten der Schädelwüste liegt. Ihr Anführer ist eine wilde Bestie mit Namen Rack. Die Gnolle seines Rudels sind gnadenlose Jäger und berüchtigt für ihre sinnlose Grausamkeit und berühmt für ihre kolossale Dummheit.

HADES – ab in die Unterwelt

Das Regelwerk „Song of Blades & Heroes“ (Ganesha Games) bietet immer eine gute Möglichkeit alte, eingestaubte Figuren hervorzukramen und zum Leben zu erwecken. Man nehme also ein paar dieser Figuren und eine passende Hintergrundgeschichte und los geht’s…

Als Idee für eine paar Szenarien soll die Welt der Griechischen Sagen herhalten. Hier gibt es fantastische Geschichten von Helden, Monster und Mythen. Zunächst habe ich mal den Hades nähere beleuchtet …

Der Hades gilt als Unterwelt der griechischen Mythen. Aus dieser Welt der Toten gibt es keine Rückkehr und den Lebenden ist der Eintritt verwehrt. Sein Herrscher ist der gleichnamige Gott Hades, der auf seinem vierspännigen Wagen durch die Welten reist. Seine Quadriga wird von vier schwarzen Pferden gezogen, die Aethon, Abaster, Nykteus und Orphnaios heißen. Ihm zur Seite sitzt seine Gemahlin Persephone.

Die Unterwelt wird neunmal vom Fluss Styx umflossen. Nur der Fährmann Charon kann die Toten über dieses giftige Gewässer geleiten, wofür er von jedem einen Obolus verlangt. Wer diesen nicht entrichten kann, muss einhundert Jahre als Schatten an den Ufern des Styx herumirren, bevor er den Fluss überqueren darf. Am anderen Ufer gelangt man zum Tor des Hades, wo der dreiköpfige Höllenhund Kerberos die Pforte bewacht. Auf seinen Köpfen winden sich giftige Schlangen und sein Schweif besteht aus einem Drachen.

Neben den Toten wird der Hades von den chtonischen Göttern bevölkert, den Dämonen und Ungeheuren. Zu ihnen zählen die Chimaira, Gorgonen und Harpyien, sowie die mächtige Hydra und die Erinyen.

Die ersten Figuren sind bemalt und ein paar neue Geländeteile stehen bereit. Das erste Szenario kann also kommen…(Fortsetzung folgt)