MKB Marcouf – Normandie 1944

Die Marine-Küsten-Batterie Marcouf (von den Amerikanern Crisbecq genannt) lag in Sichtweite, der nur rund 2,5 Kilometer entfernten Küste und in Nachbarschaft des kleinen Ortes St. Marcouf, dem die Batterie ihren Namen verdankte.

Blick von der Batterie zur Küste, dem Landeabschnitt UTAH.

Das um 35 Meter von der Küste aus ansteigende Gelände bot einen hervorragenden Überblick auf die gesamte Bucht des Flusses Vire. Zunächst war der Standort 1941 als Heeres-Küsten-Batterie eingerichtet worden und beinhaltete 5 Ringstellungen mit 15,5 cm Geschützen. Auf Anweisung von Rommel wurde diese Batterie jedoch im Jahr 1943 um 1.300 Meter nach Fontenay verlegt, um Platz für eine Marine-Küsten-Batterie zu schaffen (MKB), welche die günstige Lage des Geländes weit besser nutzen konnte. Die neue MKB Marcouf wurde aus organisatorischen Gründen dem Heer unterstellt und übernahm aus diesem Grund die Bezeichnung der benachbarten Heeres-Batterie, nämlich 3./1261 HKAR. Der Chef des neuen Stützpunktes Nr. 135 wurde der Oberleutnant zur See Walter Ohmsen. Am D-Day, dem 06. Juni 1944 zählten die Geschütze dieser Batterie zu stärksten deutschen Kalibern, mit denen die Alliierten während ihrer Operation Neptun konfrontiert wurden.

 

Das Foto zeigt die Kasematte Nr. 2. Die starken Zerstörungen sind nicht auf die Kampfhandlungen zurückzuführen, sondern auf Sprengversuche der Amerikaner nach der Einnahme der Batterie, sowie einem schweren Unfall, beim dem Munition versehentlich detonierte und dabei viele Amerikaner tötete.
 

Hier die Kasematte kurz nach der Eroberung. Man erkennt deutlich, dass die Bunkeranlage noch vollständig intakt ist.
 

Die Kasematte Nr. 1, die ebenfalls starke Beschädigungen der Sprengversuche zeigt. Die Gravuren im Beton sollten die glatte Oberfläche des Betons aufbrechen und so die Sichterkennung erschweren.
 

Aufbau

Die Anlage war zum Zeitpunkt der Invasion noch nicht fertiggestellt. Es waren erst 2 der 4 Kasematten des Typs R 683 errichtet worden. Die Kasematte Nr. 3 befand sich gerade im Bau, die Nr. 4 war lediglich in Planung. Die Kasematten waren in Baustärke a gefertigt worden, also mit einer überdurchschnittlichen Wandstärke von 3,5 Metern. Bestück wurden die 2 fertigen Bunker mit 21-cm Langrohr-Kanonen des tschechischen Modells Skoda 39/41. Es fehlten allerdings immer noch die Stahlblenden für die Schartenöffnungen. Das Rohr der Kanone hatte eine Länge von 9,53 Metern und eine effektive Reichweite von rund 27 Kilometern. Die Schartenöffnung der Kasematte gab den Kanonen ein 120 Grad Schussfeld, wodurch praktisch die gesamte Bucht von St. Vaast-la-Hougue im Norden bis Point-du-Hoc im Süden kontrolliert werden konnte. Eine dritte Kanone war provisorisch in einer der alten Ringstellungen untergebracht, die Vierte wartete noch eingelagert auf ihren Einsatz.

Die Anlage der MKB Marcouf nach einem Lageplan, der heute im Elektrisitätsraum der B-Stelle hängt.
 

Das Foto zeigt die alte Ringstellung neben der Kasematte Nr. 2.
 

Zur schnellen Zielerfassung gab es Markierungen am betonierten Ring der Stellung, die mit bestimmten Bereichen des Strandabschnittes korrespondierten.
 

Schienen und Lore, die zum Transport der 21-cm Granaten verwendet wurden.
 

Auf dem Gelände der Batterie gab es 3 Munitionslager vom Typ R 134, die durch Schienen mit den Kasematten verbunden waren. Auf den Schienen konnten die 135 Kilo schweren 21-cm Granaten der Kanonen transportiert werden. Für die Mannschaften gab es zwei Gruppenunterstände vom Typ R 622, die je 20 Mann aufnehmen konnten und mit einer MG-Ringstellung ausgestattet waren. In einem weiteren Unterstand für 10 Mann vom Typ R 502 SK hatte man einen der beiden üblichen Räume zu einem Büro und Wasserspeicher umgerüstet. Ein Regelbau 621 SK mit zwei MG-Ständen wurde als Sanitätsstelle genutzt. Im Eingangsbereich der Anlage gab es einen Unterstand vom Typ R 501 SK für die 10-köpfige Wachmannschaft, der mit einem zusätzlichem Ausstieg und einem MG-Stand ausgestattet war. Alle Bunker waren durch 2 Meter tiefe und 1,80 Meter breite Laufgräben miteinander verbunden. Trotz der zahlreichen Unterstände, war der größte Teil Truppe in Privathäusern der Umgebung untergebracht gewesen.

Der Unterstand der Wachmannschaft am Eingang der Anlage.
 

Ein Blick in einen der Gruppenunterstände. Im Hintergrund sind die an Ketten aufgehängten Betten zu erkennen.
 

Es gab zahlreiche Flugabwehrgeschütze und Nahverteidigungsanlagen, welche die Batterie schützen sollten.  Der Außenbereich der Batterie hatte man durch Stacheldraht, Minenfelder und 8 betonierte, sowie 9 offene MG-Stellungen gesichert. Die Straße, welche die Batterie in der Mitte teilte, wurde durch sogenannten „belgische Tore“ gesperrt und nur tagsüber geöffnet.  Auf dem Gelände befand sich ein großer Unterstand vom Typ L (Luftwaffe) 410 mit einer betonierten Flakstellung auf dem Bunkerdach, in dem eine Vierlings-Flak stand. Im Unterstand selbst waren Räume für insgesamt 15 Mann, sowie ein Munitionslager vorhanden. Weitere sechs alte französische 7,5 cm Flak vom Typ Schneider FK 231 und F 97 standen im südlichen Bereich in betonierten Stellungen und vier 2cm Flak waren auf das Gelände der Batterie verteilt. Das installierte 15-cm Leuchtprojektilgeschütz war durch Bombenangriffe beschädigt und nicht einsatzbereit.

Die Sanitätsstelle der Batterie mit zwei MG-Ringstellungen.
 

Gasschleuse und Eingangsbereich in eines Unterstandes.
 

Die stählerene Schartenplatte der Nahverteidigungsanlge eines der Unterstände.
 

Filteranlage eines Unterstandes.
 

Südlich der Straße, die von der Küste zur Batterie führte, hatte man die Befehlsstelle der Batterie gebaut. Diese Bunkerkonstruktion besaß eine gepanzerte Beobachtungskuppel und zwei zusätzliche Anbauten. Bei einem Anbau handelte es sich um einen Flakstand, im zweiten Anbau war ein Generator untergebracht. Zum Zeitpunkt der Invasion hatte man noch kein Entfernungsmessgerät installiert und somit war man gezwungen, auf ein altes, französisches Telemetriegerät der benachbarten B-Stelle der HKB Azeville zurückzugreifen. Eigene Messungen und die Erfassung von Seezielen konnte nur mit Hilfe eines Scherenfernrohrs mit Gradeinteilung vorgenommen werden. Im Norden der Batterie gab es einen betonierten Unterstand, in dem ein Lichtsprechgerät stand, dass eine Kommunikation mit dem Befehlsstand in Quinèville  ermöglichte.

Die Befehlsstelle der MKB Marcouf. Der Betonklotz über dem Observationsraum ist ein „moderner“ Anbau zur Sicherung der Aussichtsplattform.
 

Die gepanzerte Beobachtungskuppel der B-Stelle.
 

Hier ist das alte Telemetriegerät zu sehen, dass eigentlich zur B-Stelle der HKB Azeville gehörte.
 

Nur 70 Meter von der B-Stelle der MKB Marcouf entfernt, stand die B-Stelle der HKB Azeville, welche das günstige Gelände auch für ihre „blinde“ Batterie nutzte. Der Bunker der B-Stelle war vom Typ R 120 a und ebenfalls mit einer gepanzerten Beobachtungskuppel ausgestattet.

Ereignisse

Durch wiederholte Bombenangriffe war das Gelände der Batterie bereits vor der Invasion am 06. Juni 1944 stark von Bombentrichtern durchsetzt, die Geschütze waren jedoch unbeschädigt und einsatzbereit geblieben. Bis zum 4. Juni waren über dem Areal der Batterie rund 800 Tonnen an Bombenlast abgeworfen worden. In der Nacht zum 6. Juni 1944 regneten weiter 598 Tonnen auf die MKB Marcouf. Die gesamte Anlage wurde durch die heftige Bombardierung nahezu umgegraben, die meisten der MG-Stellungen und alle sechs 7,5 cm Flak wurden stark beschädigt. Doch auch diese Mal blieben die 21-cm Kanonen unversehrt.

In den folgenden nächtlichen Stunden konnte die deutsche Besatzung eine ganze Reihe von Amerikanischen Fallschirmjäger des 502. PIR und einen Leutnant des 508. PIR gefangen nehmen, die sich in der Gegend verirrt hatten. Um 2.20 Uhr wurde auf Grund der Vorkommnisse die Küste in Alarmbereitschaft versetzt. Um 5.50 Uhr entdeckte Oberleutnant Ohmsen von der B-Stelle der Batterie aus die Invasionsflotte und verständigte den Seekommandanten in Cherbourg. Er erhielt Feuererlaubnis und schon 2 Minuten später schoss die MKB Marcouf die ersten Granaten ab. Um 5.55 Uhr eröffnen nun auch die Schiffe der Alliierten das Feuer und die Geschosse detonierten schon bald im Gelände der Batterie. Gegenüber der MKB Marcouf lag der Zerstörer U.S.S Corry, nördlich davon die Fitch (Zerstörer) und im Süden die Hobson (Zerstörer). Hinter der Corry, im Fire Support Area 1, befanden sich die Black Prince (Schwerer Kreuzer), die Tuscaloosa (Schwerer Kreuzer), die Quincy (Schwerer Kreuzer), die Butler (Zerstörer) und die Nevada (Schlachtschiff). Um 8 Uhr traf eine der 21cm Granaten der MKB Marcouf die Corry mittig, auf Höhe der Wasserlinie, woraufhin das Schiff auseinander brach und sank. Kurz darauf schlug eine 35,6 cm Granate des Schlachtschiffes Nevada direkt vor der Kasematte Nr. 1 ein und zerstörte dabei die Langrohrkanone. Um 9 Uhr erhielt Kasematte Nr. 2 einen Volltreffer in den Kampfraum. Alle Männer der Bedienungsmannschaft wurden getötet und das Geschütz zerstört. Mit der letzten Kanone in der Ringstellung wurde nun der Landestrand UTAH beschossen. Für die Alliierten war dieses dritte Geschütz schwer auszumachen, da es unmittelbar hinter der Kasematte Nr. 1 lag und so verdeckt wurde. Aus dem Landeabschnitt Omaha wurden nun die Schlachtschiffe Arkansas und die Texas angefordert, um die MKB Marcouf endgültig auszuschalten. Um 18.30 Uhr konnte das dritte Geschütz endlich zum Schweigen gebracht werden. Es war zwar nicht zerstört, aber durch die Erschütterungen der Granateinschläge in der Stellung versetzt und gedreht worden, so dass es nun falsch ausgerichtet war.

Der Blick von eine der Ringstellungen zum Strand.
 

Verschiedene Munitions-Fundstücke aus dem Gelände der Batterie.
 

Am Morgen des 7. Juni 1944 wurde der Beschuss auf die MKB Marcouf durch die Schiffsartillerie der Alliierten  erneut aufgenommen. Gegen 12.00 Uhr verstummte der Beschuss plötzlich. Einheiten des 22. US Infanterie Regiments griffen den Stützpunkt an und es entbrannte ein heftiges Feuergefecht an der östlichen Umzäunung der Batterie.  Zwischenzeitlich konnte das verbliebene 21-cm Geschütz wieder in Stellung gebracht werden und den Strand erneut unter Feuer nehmen. Mit Hilfe von zwei reparierten 3,7 cm Flak war es  den Deutschen Soldaten möglich, den ersten und am Nachmittag einen zweiten Angriff der Amerikaner abzuwehren. Nun eröffneten herangeführte amerikanische Feldgeschütze das Feuer auf die Batterie. Die 21-cm Kanone und die beiden 3,7 cm Flak waren mittlerweile defekt und mussten das Feuer einstellen.

Vor der B-Stelle klafft ein 6 Meter tiefer Granattricher.
 

In der Nacht zum 08. Juni 1944 gelang es der deutsche Bestatzung die 21-cm Kanone erneut zu reparieren, so dass am Morgen der Strand wieder unter Beschuss genommen werden konnte. Im Laufe des Vormittags trafen 94 Mann, die Reste der 6. Kompanie des IR 919 in der Batterie ein, gerade noch rechtzeitig, bevor die Amerikaner das Gelände rund um die MKB Marcouf vollständig abriegelten. Um 13.30 Uhr wurde der Angriff des 1. Bataillons / 22. US Infanterie Regiments durch Jagdbomber und Artillerie vorbereitet. Nach einer 20-minütigen Bombardierung drangen die US Soldaten in den Stützpunkt ein und besetzten einen großen Teil des Areals. Nachdem der Kommandant Ohmsen und der Kommandant Treiber in ihren beiden B-Stellen beobachteten, wie die Amerikaner begannen die Bunker zu erklettern, beschlossen sie, das Areal mit eigenem Beschuss durch die benachbarte HKB Azeville einzudecken. Als die Granaten einige Minuten später im Gelände der Batterie einschlugen, flohen die Amerikaner. Doch der Beschuss traf auch eigene Soldaten. Der Unterstand R 502 SK wurde durch den Treppenabgang hindurch 3-fach an ein und derselbe Stelle getroffen. Die dritte Granate durchschlug die Betonwand und tötete alle Insassen im Gruppenraum dahinter. Um 16 Uhr setzte zwar wieder der Beschuss von See her ein, doch auf Drängen von Hauptmann Treiber wurde ein Gegenstoß der Deutschen unter seiner persönlichen Leitung unternommen. Die Männer trieben die Amerikaner bis Dodainville zurück, wo der Vormarsch der deutschen Soldaten durch das 3. Bataillon / 22. US IR aufgehalten wurde. Das 1. Bataillon / 22. US IR hatte schwere Verluste erlitten, nur rund die Hälfte der Männer konnten nach dem Rückzug gesammelt werden. Später fanden jedoch viele der vermissten Soldaten ihren Weg zurück zum 1. Bataillon.

Hier ist der Einschlag der Granaten zu sehen, die durch den Beschuss der HKB Azeville im Unterstand R 502 SK entstand.
 

Am 9. Juni 1944 gab es nur noch schwache Angriffe der Amerikaner. Zum wiederholten Male wurde die Batterie durch Schiffs- und Feldartillerie beschossen. Um 15.00 Uhr, nachdem Hauptmann Treiber über Funk die Kapitulation seiner HKB Azeville angeordnet hatte (seine bisherigen Anordnungen zur Kapitulation waren nicht befolgt worden), gab er die B-Stelle seiner Batterie auf. Er schaffte es, sich mit seinen 7 Männern bis zum Regimentsgefechtstand Ginsterhöhe durchzuschlagen.

Im Laufe des 10. Juni 1944 sammelten sich nach und nach Truppen und Panzer der Amerikaner rund um die MKB Marcouf. Es kam jedoch nicht zu nennenswerten Angriffen.

Am Nachmittag des 11. Juni 1944 erhielt Oberleutnant Ohmsen vom Seekommandanten, mit dem er immer noch im Funkkontakt stand, den Befehl sich mit seinen Männern abzusetzen. Kurz nach Mitternacht brach er mit den restlichen 78 Soldaten in Richtung Norden auf. 307 Tote bleiben zurück. Ohmsen und seine Männer schaffen es tatsächlich zu den Deutschen Linien.

Am 12. Juni 1944 stürmte das 2. Bataillon / 39. US Infanterie Regiment die MKB Marcouf, findet jedoch nur 21 Schwerverwundete Deutsche und 126 gefangene Amerikaner.

Dieses Foto zeigt die völlig zerstörte Rückseite der Kasematte 2.
 

Museum

Das Gelände der Batterie Marcouf war viele der Natur überlassen, erst zum 60. Jahrestag wurden die alten Bunker ausgegraben und unter großem Aufwand wieder hergerichtet. Heute ist ein Großteil der Anlage ein privates Museum. Die vollständig  eingerichteten Unterstände zeigen ein gutes Bild der damaligen Einrichtungen, sowie die Uniformung und Ausrüstung der Soldaten. Die B-Stelle der Batterie und die Kasematte Nr. 1 liegen außerhalb des Museums und sind frei zugänglich.

Museum: http://www.batterie-marcouf.com/index.php

Bücher

Der Buchtipp zu diesem Thema ist derselbe, wie schon in meinem Bericht zur HKB Azeville: „Die Kanonen von Saint Marcouf: Deutsche Küsten-Batterien Azeville und Crisbecq“ von Helmut Konrad von Keusgen

Link

Hier findet sich noch eine interessante Recherche, die das Feuergefecht der MKB Marcouf mit den Seeschiffen der Alliierten darlegt:
http://www.uss-corry-dd463.com/d-day_u-boat_photos/st-marcouf.htm

Im unteren Bildrand ist der kleine Ort Crisbecq zu sehen, in der Bildmitte die MKB Marcouf.

2 Kommentare zu „MKB Marcouf – Normandie 1944“

  1. Sehr gut recherchiert und als Bericht geschrieben. Solche Berichte machen das Internet so wertvoll.

    Ich war vor ca. 25 Jahren bei den Batterien Azeville und Marcouf, als sie noch von der Natur überwuchert, von Schafen bevölkert und touristisch nicht erschlossen waren. Der Bericht macht Lust, mich wieder dorthin zu begeben.

    Gruß aus Hannover

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