Wartenburg 1813 – Teil 1

Die Schlacht bei Wartenberg gilt allgemein als Auslöser und Vorbereitung für den Ort Leipzig als Endscheidungsschlacht des Herbstfeldzuges des Jahres 1813. Vor der Schlacht bei Wartenburg hatte es nach Ablauf des Waffenstillstandes am 17. August, schon einige Kampfhandlungen gegeben. Unter dem Oberbefehl von Napoleon standen rund 500.000 Mann für den kommenden Feldzug bereit. Die Alliierten verfügten über eine ähnliche Anzahl an Männern, die sich auf 3 Armeen sowie einige kleine Verbände und Garnisonen verteilten. Bei den drei Streitkräften handelte es sich um die Nordarmee unter Bernadotte, dem schwedischen Kronprinzen Karl Johann, die Schlesische Armee unter dem preußischen General Gebhard Leberecht von Blücher und die böhmische Armee unter dem österreichischen Feldmarschall Karl Philipp zu Schwarzenberg. Oberbefehlshaber aller Streitkräfte war ebenfalls der Österreicher Schwarzenberg.

Yorck beobachtet die Truppen beim überqueren der Elbe (Diorama  „Ausstellung 1813“)

An dieser Stelle möchte ich auch die schöne „Ausstellung 1813“ des Förderkreises 1813 Wartenburg e.V.  in Wartenburg erwähnen. In den Räumen des Verein findet man viele Informationen, Bilder, Karten, Uniformen und andere Ausstelunngsstücke zur Schlacht von Wartenburg. Mittelpunkt der Ausstellung ist ein sehr schönes Diorama, dass die Schiffsbrücken und den Übergang der Preußen über die Elbe zeigt. Wer Wartenburg selbst besuchen möchte oder Informationen zum Dorf braucht, der sollte die Homepage des Dorfes aufrufen: https://www.wartenburg.de/

Das strategische Ziel der Alliierten war die Zusammenführung der drei Armeen und die Herbeiführung einer Entscheidungsschlacht. Für Napoleon galt es dies zu Verhindern und die drei Armeen einzeln zu schlagen. Dies führte zu den Schlachten bei Großbeeren, Dresden, Kulm, Katzbach und Dennewitz, die jedoch alle keine Entscheidung herbeiführen konnten. Erst durch die Überquerung der Schlesischen Armee bei Wartenburg konnten sich schließlich die drei Armeen der Alliierten vereinen und Napoleon mit seinen Truppen bei Leipzig zur Schlacht stellen.

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Position der unterschiedlichen Armeen vor der Schlacht bei Wartenburg.

Schlachtfeld

Das kleine Dörfchen Elster, unmittelbar am rechten Ufer der Elbe gelegen, befindet sich auf halbe Wege zwischen Annaburg und Wittenberg. An dieser Stelle gab es einst wie heute eine Fähre über die Elbe. Hier, wo auch die Schwarze Elster in die Elbe mündet, macht der Fluss eine Biegung nach Nordosten und umfließt in einem Bogen eine Halbinsel. die in großen Teilen durch einen alten toten Arm der Elbe, den sogenannten „Streng“ begrenzt wird. Hinter diesem Gewässer befindet sich ein Deich, der die Dörfer und Felder bei Hochwasser schützt. Im Norden findet man einige kleine Erhebungen, die Sandberge und den Weinberg, unterhalb davon liegt der Ort Wartenburg mit seiner Dorfkirche und dem Schloss.

Der Turm der Kirche St. Petri in Wartenburg stammt aus dem Jahr 1727.

Folgt man dem alten Elbarm und dem Deich nach Süden, gelangt man in das Dorf Bleddin, dass sich unmittelbar an die Elbe lehnt. Vor dem Deich durchziehen vor allem in der Mitte große sumpfige Flächen, Wasserarme und Gräben das Gelände. Offene und feste Gebiete findet man nur oberhalb von Wartenburg und vor Bleddin, während große Teile der Halbinsel von dichten Buschwerk und Wald sowie Pflaumenbäume bedeckt sind. Am linken Ufer, gegenüber dem Dorfe Elster führte ein Feldweg von der Fährstelle 3 Kilometer bis nach Wartenburg. Vor der Ortschaft konnte man den alten Elbarm über einen schmalen Damm überqueren. Ein weiterer Weg erstreckte sich von Wartenburg nach Bleddin und auch in das Dorf Globig, welches sich zwischen und westlich der anderen beiden Orte befand.

Die Straße von der Fähre nach Wartenburg hat immer noch den gleichen Verlauf wie schon im Jahr 1813,

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Eine Karte vom Schlachtfeld bei Wartenburg.

Die Preußen, denen für diese Gegend nur recht unzureichende Karten vorlagen, wählten diesen Punkt für einen Übergang über die Elbe, da die Überquerung und der weitere Vormarsch beidseitig von Geschützen gedeckt werden konnten und die französischen Garnisonen und Festungen ausreichend weit entfernt waren, so dass von dort keine sofortige Verstärkung der Verteidiger zu warten war. Zudem bot die Halbinsel genug Platz für die Entfaltung und Formierung der Armee nach dem Übergang. Wäre man jedoch über das schwierige Gelände besser informiert gewesen, hätten die Alliierten sicher einen anderen Ort gewählt. Verantwortlich für diesen Plan war General-Major von Gneisenau, der als General-Quartiermeister im Dorf Elster die gesamte Aktion koordinierte.

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Die Fähre bei Elster.

Brückenbau

Von Mitte September, also nach der Schlacht von Dennewitz, bis zum 1. Oktober 1813 gab es bereits Versuche der preußischen Truppen der Nordarmee die Elbe an dieser Stelle zu überqueren. Der Ort Wartenburg wurde sogar zeitweise von preußischen Soldaten besetzt. Am 23. September biwakierten Männer des 2. Kurmärkischen Landwehr-Regiments in dem Ort. Am folgenden Tag wurde diese Truppe von Französischen Soldaten des 137. Linien-Regiments angriffen und aus Wartenburg vertrieben. Die Preußen kehrten auf die rechte Seite der Elbe zurück und brachen die Brücke hinter sich ab. Aus diesen Aktion verblieb noch ein befestigter Brückenkopf, den die Preußen gegenüber des Ortes Elster angelegt hatten. Dieser Brückenkopf (ein Tambour) wurde nun auch für die erste neue Brücke genutzt und bildete eine Stellung zum Schutz der Pioniere und der Truppen, welche die Elbe an diesem Punkt überquerten sollten.

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Der Brückenkopf wird von preußischen Pionieren in Stand gesetzt (Diorama  „Ausstellung 1813“).

Für diese Aufgabe wurden 100 Mann der pommerschen Grenadiere auf Booten übergesetzt, die dort zunächst die feindlichen Vorposten, württembergische leichte Infanterie, vertrieben. Anschließend wurde ein Lager errichtet und außerdem das Gelände rund um die Brückenköpfe von Buschwerk und kleinen Vieh-Ställen gesäubert. Das sollte vor allem die erneute Annäherung von feindlichen Vorposten verhindern.

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Pioniere fällen Bäume und Busche rund um den Brückenkopf (Diorama  „Ausstellung 1813“).

Schon bevor die Schlesischen Armee eintraf, begann man unter dem Kommando von Kapitain Löllhöfel und Kapitain Modrach mit dem Bau der neuen Schiffsbrücke. Zwei preußische Kompanien Pioniere hatten bereits mit den Arbeiten begonnen und als die Pontos sowie zwei Pontonier-Kompanien des russischen Korps Langeron für die zweite Brücke im Dorf Elster am 2. Oktober 1813 eintrafen, hatte man die erste Brücke bereits zur Hälfte fertiggestellt. Kurz zuvor waren die Brückenarbeiter durch die Truppen des französischen IV Korps vertrieben worden. Die Franzosen mussten sich aber aufgrund des starken Geschützfeuers vom anderen Ufer und durch Musketenfeuer vom befestigten Brückenkopf wieder zurückziehen. In der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober wurde die Schiffsbrücke schließlich von den preußischen Pionier-Kompanien vollendet und die Russen konnten unter der Leitung von Oberst-Lieutenant Iwanow und Schiskin zusätzlich ihre eigene Pontonbrücke über den Fluss legen.

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Die fertige preußische Schiffsbrücke (Diorama  „Ausstellung 1813“).

Die Brücke der Russen bestand aus 72 mit Leinwand bespannten Prahmen, die vermutlich mit einem Anstrich aus Teer wasserdicht gemacht worden waren. Der Bau der preußischen Brücke hatte sich als schwierig erwiesen, da es an ausreichend Material und vor allem Wagen für den Transport fehlte. Aus diesem Grund hatte man die Häuser des Dorfes Elster geplündert und Bretter, Balken und Zäune aus diesen verbaut. Außerdem wurden alle Fahrzeuge des Korps abgeladen und zum Einsatz nach Elster geschickt. Bei der preußischen Brücke handelte es sich um eine Bock-Brücke, bei der im Fluss verankerte Holzgestelle als Brückenpfeiler dienten und nur der mittlere Teil durch Booten gestützt wurde. Am Rande sei erwähnt, dass am Abend von den preußischen Soldaten Musik und Tanz am Flussufer veranstaltet wurde, um die französischen Posten von den Bauarbeiten abzulenken.

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 Das komplette Diorama  der „Ausstellung 1813“.

Am 3. Oktober um 5 Uhr in der Früh war alles bereit für die Überquerung der Elbe. Zuvor waren 3 Kompanien auf Booten und der unfertigen Brücke übergesetzt und hatte die französischen Vorposten vertrieben. Rechts und links des Dorfes hatte man Artillerie, die den Vormarsch decken sollte, vom Korps Yorck und Bülow, welches sich in der Nähe befand, in Stellung gebracht. Westlich von Elster waren dies die halbe 12-pf. Batterie Nr. 1, die halbe 12-pf. Batterie Nr. 4 und die halbe 6-pf. Batterie Nr. 19. Östlich des Dorfes war die andere Hälfte der 12-pf. Batterie Nr. 4 und die 12-pf. Batterie Nr. 2 aufgefahren. Zusätzlich wurden die Geschützstellungen mit Erdaufwürfen und Schanzkörben gesichert. Hinter dem Ort wartete die Reserve-Artillerie des Korps Yorck auf ihren Einsatz.

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Die stellung der preußischen Artillerie neben dem Dorf Elster (Diorama  „Ausstellung 1813“).

Franzosen

Das französische IV Korps unter dem Kommando von General Bertrand, dass zur Armee des Marschall Ney zählte, stand Ende September 1813 zusammen mit dem VII Korps bei Dessau, da die Nordarmee der Alliierten, die bei Roßlau eine Brücke hatte errichten lassen, Anstalten machte, hier die Elbe zu überqueren. Einige Tage später traf die Nachricht ein, dass die Schlesischen Armee bei Elster ebenfalls die Überquerung der Elbe plante. Sofort wurden die Württemberger der 38. Infanterie Division unter dem Kommando von General-Leutnant Franquemont in diese Gegend in Marsch gesetzt und nur wenig später folgte der Rest des IV Korps. General Bertrand hatte sein Hauptquartier in Wartenburg bezogen. Hier beobachtete er den Beginn der Schlacht vom Schloss aus, wechselte dann im Laufe des Tages seine Position und hielt sich schließlich am südlichen Ausgang von Wartenburg in einer kleine Kotte (Kate) auf. Die französische Division Morand hatte Wartenburg und das nördliche Gebiet bis zu den Sandbergen besetzt. Der Ort war außerdem befestigt worden und der Deich vor dem Ort diente der Infanterie und Artillerie als Brustwehr.

Diese alten Fachwerkhäuser in Wartenburg standen schon in der Zeit der Napoleonischen Kriege.

6 Geschütze standen auf den Sandbergen, 8 Geschütze am Deich nördlich von Wartenburg und 6 Geschütze südlich des Ortes. 2 Geschütze waren in der Näher der Schäferei und 2 am Ortsausgang hinter dem Deich in Stellung gegangen. Da viele Einheiten dieser Division, wie das 13. und das 23. Linieninfanterie-Regiment starke Verluste bei Dennewitz hatte hinnehmen müssen, erhielt die Division am 17. September das 137. Regiment als Ersatz. Am Ortsausgang, zwischen Wartenburg und Bleddin, stand die italienische Division Fontanelli und etwas versetzt dahinter in Richtung Globig die Kavallerie-Briagde Beaumont in Reserve. Die württembergische Division Franquemont, die in der Schlacht von Dennewitz auf 1.500 Mann und 6 Geschütze dezimiert und deren Infanterie-Regimenter auf 4 kombinierte Bataillone geschrumpft waren, hatte den Ort Bleddin besetzt. Insgesamt soll das IV. Korps zu diesem Zeitpunkt aus nicht mehr als 10.000 Mann bestanden haben.

In diesem Gebäude in Elster, heute ein sehr schönes Cafe, war General Yorck einquartiert gewesen.

IV Korps – Divisionsgeneral Graf Bertrand

  • Chef des Generalstabes – Divisionsgeneral Taviel
  • Chef der Artillerie – Divisionsgeneral Delor

12. Infanterie Division – Divisions-General Graf Morand           (Franzosen / 6.000 Mann)

Brigade – Brigade-General Beliar

  • 8. Leichtes Infanterie-Regiment (4 Bataillone)

Brigade – Brigade-General Toussaint

  • 13. Linieninfanterie-Regiment (4 Bataillone)

Brigade – Brigade-General Hulot

  • 23. Linieninfanterie-Regiment (3 Bataillone)
  • 137. Linieninfanterie-Regiment (3 Bataillone)

Divisions-Artillerie

  • 1. Kompanie 2. Fuß-Artillerie-Regiment
  • 3. Kompanie 2. Fuß-Artillerie-Regiment

Train:

  • 1. Kompanie 7. Train Bataillon
  • 2. Kompanie 7. Train Bataillon

15. Infanterie-Division Divisions-General Fontanelli                   (Italiener / 2.000 Mann)

Brigade – Brigade-General Saint Andrea

  • 1. Italienisches Leichtes Infanterie-Regiment (2 Bataillone)
  • 6. Italienisches Infanterie-Regiment (1. Bataillon)

Brigade – Brigade-General Martell

  • 1. Italienisches Infanterie-Regiment (1. Bataillon)
  • 4. Italienisches Infanterie-Regiment (1. Bataillon)

Brigade – Brigade-Genreal Maroni

  • Bataillon Garde von Mailand (1 Bataillon)
  • 7. Italienisches Infanterie-Regiment (1. Bataillon)

Divisions-Artillerie

  • Italienische Fuß-Batterien

Train:

  • Italienische Train-Kompanie

38. Infanterie Division – General-Leutnant Franquemont (Württemberger / 1.500 Mann)

Brigade – General-Major Stockmeyer

  • Kombiniertes Württembergisches leichtes Bataillon (9. und 10. Leichtes Regiment)
  • 1. Kombiniertes Württembergisches Linien-Bataillon (1. und 2. Linien-Regiment)

Brigade – General-Major Döring

  • 2. Kombiniertes Württembergisches Linien-Bataillon (4. und 6. Linien-Regiment)
  • 3. Kombiniertes Württembergisches Linien-Bataillon (7. Linien-Regiment)

(ehem. 24. Leichte Kavallerie-Brigade) – General-Major von Jett (100 Reiter)

  • 1. Württembergisches Chevauxlegers Regiment Prinz Adam (1 Schwadron)
  • 3. Württembergisches Chevauxlegers Regiment Herzog Ludiwg (1 Schwadron)

Divisions-Artillerie

  • Württembergische reitende Artillerie (6 Geschütze)

Kavallerie Division – Divisions-General Beaumont

  1. Leichte Kavallerie-Brigade – Brigade-General Wolff
  • Hessisches Chevauxlegers Regiment (2 Schwadronen)
  • Westfälisches Garde-Chevauxlegers Regiment (2 Schwadronen)
  • Französische reitende Artillerie (8 Geschütze)

Reserve Artillerie des Korps

  • 1 Fuß-Batterie
  • 1 Sappeur-Kompanie
  • Gendamerie

Wartenburg 52

Preußen

Die Schlesische Armee, die den Übergang über die Elbe bei Wartenburg durchführen sollte, stand Mitte September mit ihren Truppen bei Bautzen. In einer geheimen Operation marschierten 100.000 Mann dieser Armee am 26. September in langen Kolonnen in Richtung Elster ab. Nur ein kleines Korps von 10.000 Mann verblieb bei Bautzen, um den Abmarsch der anderen Korps zu verschleiern. Die Kämpfe bei Wartenburg wurden ausschließlich von Truppen des I. Korps des General-Lieutenants von Yorck geführt. Die Stärke der einzelnen Bataillone soll im Durchschnitt bei ca. 600 Mann und die einer Schwadron bei ca. 125 Reiter gelegen haben. Nicht alle Einheiten des I. Korps waren an den Kämpfen direkt beteiligt. Insgesamt standen 22 Bataillone, 8 Schwadronen und 28 Geschütze, also ca. 12.000 Man im Gefecht.

Plan der Schlacht.

Im Herbst 1813 sah die Organisation der I. Korps wie folgt aus:

I. Korps – General- Lieutenant von Yorck

  • Chef des Generalstabes – Oberst- Lieutenant von Zielinsky / Adjutant: Kapitain Delius
  • Oberquartiermeister – Major von Klitzing
  • Generalstab: Mayor W. von Schack, Kapitain von Dedenroth, Kapitain von Löllhöffel, Lieutenant von Wussow II
  • Adjutanten: Major Graf von Brandenburg, Major von Diedrich, Kaptain von Sulasinzky, Rittmeister F. v. Schack, Lieutenant von Below, Lieutenant von Röder
  • Stabswache: Lieutenant von Heydenaber, Lieutenant von Buddenbrock
  • Kriegskommissar: von Reiche
  • Stabsarzt des Korps: Dr. Böltzke
  • Stabsarzt des Hauptquartiers: Dr. Hohenhorst
  • Feldgeistlicher: Divisions-Prediger Schutze

1. Brigade – Oberst von Steinmetz / 4.000 Mann

  • Generalstab: Kapitian v. Kaufberg, Lieutenant von Löllhöffel
  • Adjutanten: Kapitain von Lützow, Lieutenant Graf Henckel von Donnersmark

Infanterie

Grenadier-Brigade – Major Hiller von Gärtingen:

  • ostpreußisches Grenadier Bataillon Major von Leßlie
  • Leib-Grenadier Bataillon – Major von Carlowitz
  • westpreußisches Grenadier Bataillon – Major von Schon
  • schlesisches Grenadier-Bataillon – Major von Burghof
  • ½ ostpreußisches Jäger-Bataillon – Major von Klür

Landwehr-Brigade Oberst von Losthin:

  • 5. Schlesischen Landwehr Infanterie-Regiments – Major von Malzahn
    • Landwehr-Bataillon Breslau – Major von Mumm
    • Landwehr-Bataillon Breslau – Major von Borwitz
    • Landwehr-Bataillon Schweidnitz – Major von Seidlitz
    • Landwehr-Bataillon Breslau – Major von Kosecky
  • 13. Schlesischen Landwehr Infanterie-Regiments – Major von Gädike
    • Landwehr-Bataillon Rimtsch – Major von Larisch
    • Landwehr-Bataillon Strehlen – Major von Walther und Kronegk
    • Landwehr-Bataillon Oels – Major von Rekowsky
    • Landwehr-Bataillon Ohlau – Major von Martitz

Kavallerie

  • Leibhusaren-Regiments – Major von Stößel (4 Schwadronen)

Artillerie

  • 6-pf. Fuß-Batterie Nr. 2 – Leutnant von Lange

2. Brigade – General-Major Prinz Karl von Mecklenburg-Strelitz /          4.000 Mann

  • Generalstab: Major von Schütz, Lieutenant von Riesenburg
  • Adjutanten: Major von Folgersberg, Kapitain von Heinzmann

Infanterie

Brigade-Kommandeur – Oberst-Lieutenant von Lobenthal

  • 1. ostpreußischen Infanterie-Regiment – Oberst-Lieutenant von Lobenthal
    • 1. Bataillon – Major von d. Schleuse
    • 2. Bataillon – Major von Kurnatowsky
    • Füsilier-Bataillon – Major von Pentzig
  • 2. ostpreußischen Infanterie-Regiment – Oberstleutnant Sjöholm II.
    • 1. Bataillon – Major von Dessauniers
    • 2. Bataillon – Major von Krauthof
    • Füsilier-Bataillon – Major von Rummel
  • 6. Schlesisches Landwehr-Infanterie Regiment– Oberstleutnant Grumbkow
    • Landwehr-Bataillon (aus 4 versch. Bataillonen gebildet) – Major von Fischer

Kavallerie

  • Mecklenburgisch-Strelitzsches Husaren-Regiment – Oberst-Lieutenant Warburg (4 Schwadronen)

Artillerie

  • 6-pf. Fuß-Batterie Nr. 1 – Kapitain von Huet

Die alte Bockwindmühle von Elster.

7. Brigade – General-Major von Horn / 5.000 Mann

  • Generalstab: Major von Rudolphi, Lieutenant von Manstein
  • Adjutant: Kapitain Graf von Kanitz, Lieutenant von Barfuß, Lieutenant von Reibnitz

Infanterie

  • Leib-Infanterie-Regiment – Oberstleutnant von Zepelin
    • 1. Bataillon – Major von Oertzen
    • 2. Bataillon – Major von Bose
    • Füsilier-Bataillon – Major von Ledebur
  • Bataillon Thüringer – Major von Linker
  • Garde-Jäger Bataillon (2 Kompanien) – Captain von Bok
  • 4. Schlesisches Landwehr-Infanterie Regiment – Major Graf von Herzberg
    • Landwehr-Bataillon Schweidnitz – Major von Eourbiere
    • Landwehr-Bataillon Hirschberg-Bolkenhain – Major von Kottulinsky
    • Landwehr-Bataillon Löwenberg – Major Graf von Reichenbach
  • 15. Schlesisches Landwehr-Infanterie Regiment – Obert von Wollzogen
    • Landwehr-Bataillon Hirschberg – Major von Sommerfeld
    • Landwehr-Bataillon Falkenberg – Major von Pettingkofer
    • Landwehr-Bataillon Leobschütz – Major von Reibnitz
    • Landwehr-Bataillon Reitze – Major Graf von Wedell

Kavallerie

  • Brandenburgisches Husaren-Regiment– Major von Sohr (3 Schwadronen)
  • 3. Schlesische Landwehr-Kavallerie Regiment– Major von Falkenhausen (2 Schwadronen)

Artillerie

  • 6-pf. Fuß-Batterie Nr. 3 – Kapitain von Ziegler

Verwundete werden abtransportiert (Diorama  „Ausstellung 1813“).

8. Brigade – General-Major von Hünerbein / 3.000 Mann

  • Generalstab: Kapitain von Arnaud, Lieutenant von Unruh
  • Adjutanten: Lieutenant von Unruh, Lieutenant von Sellin I.

Infanterie

Brigade-Kommandeur: Oberst- Lieutenant von Borke

  • Brandenburgisches Infanterie-Regiment – Oberst-Lieutenant von Borke
    • 1. Bataillon – Major von Bülow
    • 2. Bataillon – Major von Othegraben
    • Füsilier-Bataillon – Major von Krosigk
  • 12. Reserve Infanterie-Regiment – Major von Laurenz
    • 1. Bataillon – ?
    • 2. Bataillon – Major von Blücher
    • 3. Bataillon – Hauptmann von Lehwald
  • 14. Schlesisches Landwehr-Infanterie Regiment – Oberst von Gaza
    • Landwehr-Bataillon Oppeln – Major Kempky II.
    • Landwehr-Bataillon Löwenberg – Major von Thiele
    • Landwehr-Bataillon Löwenberg – Major von Briren
    • Landwehr-Bataillon Ratibor – Major von Pfug

Kavallerie

  • Brandenburgisches Husaren-Regiment– Major von Knoblauch (2 Schwadronen)
  • 3. Schlesische Landwehr-Kavallerie Regiment– Major von Kalinowsky (2 Schwadronen)

Artillerie

  • 6-pf. Fuß-Batterie Nr. 15 – Leutnant von Anders

Das Dorf Elster (Diorama  „Ausstellung 1813“).

Reserve-Kavallerie – Oberst Freiherr von Wahlen-Jürgaß

  • Generalstab: Rittmeister Freiherr von Kanitz, Lieutenant von Bliesen
  • Adjutanten: Major von Paulsdorf, Lieutenant von Below, Graf Reuß LXIII, Graf Ingenheim

1. Brigade – Oberst Graf Henckel von Donnersmark

  • Litauisches Dragoner-Regiment – Oberst-Lieutenant von Below (5 Schwadronen)
  • Westpreußisches Dragoner Regiment – Oberst-Lieutenant von Wuthenow 4 Schwadronen)

2. Brigade – Oberst-Lieutenant von Katzeler

  • Brandenburgisches Ulanen-Regiment – Major von Stutterheim (4 Schwadronen)
  • Ostpreußisches National-Kavallerie Regiment – Major Graf von Lehndorff (5 Schwadronen)

3. Brigade – Major von Bieberstein

  • 5. Schlesisches Landwehr-Kavallerie Regiment – Major von Ozerowsky (4 Schwadronen)
  • 10. Schlesisches Landwehr-Kavallerie Regiment – Major von Sohr (4 Schwadronen)
  • 1. Neumärkisches Landwehr-Kavallerie Regiment – Major von Sydow (4 Schwadronen)

Artillerie

  • Reitende Batterie Nr. 1 – Kapitain von Zinken
  • Reitende Batterie Nr. 2 – Leutnant von Borowsky

Reserve-Artillerie – Oberst-Lieutenant von Schmidt

  • Adjutanten: Lieutenant Erhard, Lieutenant von Peuker
  • Stabsoffiziere der Artillerie: Major von Rentzell, Major von Grundmann, Major von Fiebig
  • Ingenieurs: Major Markoff, Lieutenant von Hülsen

Batterien

  • Fuß-Batterie Nr. 1 – Lieutenant von Witte
  • Fuß-Batterie Nr. 2 – Lieutenant von Simon
  • Fuß-Batterie Nr. 12 – Lieutenant von Bully
  • Fuß-Batterie Nr. 24 – Lieutenant von Varenkampf
  • Fuß-Batterie Nr. 1 – Prem.- Lieutenant von Oppen
  • Reitende Batterie Nr. 3 – Lieutenant von Fischer
  • Reitende Batterie Nr. 12 – Kapitain von Pfeil

Park

  • Park-Kolonne Nr. 1 – Kapitain von Lange
  • Park-Kolonne Nr. 3 – Lieutenant von Golson
  • Park-Kolonne Nr. 5 – Lieutenant von Post
  • Park-Kolonne Nr. 11 – ?
  • Park-Kolonne Nr. 13 – Lieutenant von Schlief
  • Handwerks-Kolonne Nr. 2 – ?

Pioniere

  • Feld-Pionier Kompanie Nr. 1 – Lieutenant von Lieber
  • Feld-Pionier Kompanie Nr. 2 – Kapitain von Modrach

Schlesische Landwehr sammelt sich nach der Überquerung der Brücken (Diorama  „Ausstellung 1813“).

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