Dixieland

Mit dem Begriff Dixieland bezeichnete man einst die Südstaaten der USA, also jene elf Bundesstaaten, die im Jahr 1861 Mitglieder der Konföderierten Staaten von Amerika wurden. Zu diesen Staaten gehörten South Carolina, Mississippi, Georgia, Louisiana, Florida, Alabama, Texas, Virginia, Arkansas, North Carolina und Tennessee. Es gibt einige Geschichten, die erklären, woher der Begriff Dixie stammt, wobei mir die nachfolgende Erklärung am besten gefällt. In einem Teil Louisianas wurde Französisch gesprochen und die Citizens’ Bank of Louisiana gab Zehndollarnoten heraus, die aufgrund ihrer Werthaltigkeit besonders begehrt waren. Auf der Rückseite war das französische Zahlwort dix (zehn) gedruckt. Die Noten wurden dann unter dem Begriff Dixies bekannt. Bekannt wurde Dixie aber vor allem durch den Song „I Wish I Was in Dixie“ oder „Dixie’s Land“. Das Lied wurde von dem aus Ohio stammenden Daniel Decatur Emmett in New York City, also im Norden geschrieben und 1859 veröffentlicht. Das Lied mit seiner sehr eingängigen Melodie war aber im Amerikanischen Bürgerkrieg vor allem bei den Konföderierte, also in den Südstaaten sehr belieb.

Langsam, aber beständig geht es weiter mit meiner 1/72 Armee der Konföderierten. Ich habe zuletzt meine zweite Brigade / Division begonnen und bereits zwei Infanterie-Einheiten, eine weitere Base Artillerie sowie eine Kommando-Base fertiggestellt. Bei den bemalten Figuren handelt es sich fast ausschließlich um Strelets-Figuren. Verwendet habe ich die Sets 148 Pickett’s Charge 1, 147 Confederate Troops on the March, 183 12 pdr Whitworth Rifle with Confederate Crew und 47 Confederate General Staff. Nur eine Figur, ein reitender Offizier, stammt aus der Italeri-Box Set 6014 Confederate Infantry.

Die Posen der Strelets-Infanterie-Sets sind sehr nett, allerdings gab es wohl in der Produktion einige Probleme, wodurch einige Gewehre seltsam verbogen wurden. Den Inhalt dieser Boxen würde ich deshalb nur als durchschnittlich bewerten. Die stehende Infanterie hat mir deutlich besser gefallen. Ein ähnliches Problem gibt es auch mit dem Whitworth Rifle – Geschütz der Artillerie Box, bei der das Geschützrohr leicht verbogen ist. Trotzdem finde ich das Set sehr gelungen. Die Höhestellschraube des Geschützes ist separat enthalten, wodurch das Modell sehr detailliert aussieht und es gibt eine große Anzahl an Figuren. Bei dem 12 pdr Whitworth Rifle handelte es sich um eine Seltenheit im Amerikanischem Bürgerkrieg. Es war einer der ersten Hinterlader mit sechseckigem, gezogenem Lauf eines britischen Herstellers.

An dieser Stelle möchte ich außerdem an die Publikation „Battle in the Civil War“ von Paddy Griffith erinnern. Dieses schön gemachte Softcover-Buch von 1986 bietet auf 48 Seiten einen umfassenden Überblick über den Amerikanischen Bürgerkrieg, die Armeen, Organisation, Taktik, Versorgung usw. Das Ganze ist außerdem mit unzähligen Zeichnungen von Peter Dennis bebildert. Wer möchte, kann das Buch im Shop von Perry Miniatures erwerben (vielleicht zusammen mit der nächsten Figuren-Bestellung).

Natürlich bleibe ich am Ball und demnächst geht es mit zwei Infanterie-Einheiten im Angriff, Toten und Verwundeten sowie einem Korps-General weiter.

4 Kommentare zu „Dixieland“

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