Der letzte Held

Kolonialzeit, Afrika, dichter Dschungel, wilde Stämme, Sklavenhändler und Helden, das sind die Schlagworte, die einen gute Abenteuergeschichte versprechen. Mit dem Roman Der letzte Held (1996) von Peter Forbath werden diese Versprechen eingelöst. Bei diesem Buch handelt es sich um eine wahre Geschichte. Der letzte Held, das ist Henry Morton Stanley. Ein amerikanische Journalist, der durch seine Suche nach dem Afrikaforscher Livingstone berühmt wurde. Er erhält den Auftrag, den in der südlichen Sudanprovinz Äquatoria eingeschlossenen Gouverneur Emin Pascha zu Hilfe zu eilen. Im Jahr 1887 bricht die Expedition von der Kongomündung in Richtung Zentralafrika auf. Die folgenden Ereignisse hat Stanley selbst in dem 2-bändigen Werk „In Darkest Africa“ festgehalten. Der Roman zeigt aber auch die vielen Schattenseiten dieser Expedition. Der letzte Held ist zwar ein Mann mit eisernem Willen, jedoch auch egoistisch und völlig skrupellos. Nebenbei erhält man einen Einblick in die unglaublichen Verhältnisse des damaligen Kongo, der durch den Belgischen König Leopold II. gnadenlos ausgebeutet wird. Das Buch ist außerdem gut geschrieben und sehr spannend, ich kann einen Kauf also uneingeschränkt empfehlen.

Die Szene, in der Stanley, auch bekannt als Bula Matari, der Steinbrecher, mit seiner Expedition die Schiffe verlässt und in den Dschungel vordringt, habe ich versucht mit den schönen Foundry Figuren der Darkest Africa – Reihe nachzustellen. Diese kleine Figurengruppe soll natürlich auch der Ausgangspunkt für ein zukünftiges Projekt sein…

2 Kommentare zu „Der letzte Held“

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