Das Wüstenfort

Mein erstes 3D-Drucker-Projekt ist nun fast abgeschlossen, also höchste Zeit ein paar Bilder zu zeigen und einen kurzen Erfahrungsbericht abzugeben. Die tollen Figuren, die in den Fotos zu sehen sind, wurden übrigens alle von Björn Reichel bemalt!

Desert Fort 09

Gedruckt habe ich ein generisches Wüstenfort für meine diversen Nordafrika-Projekte. Es kann also als Basis für französische Fremdenlegionäre in der algerischen Sahara oder in Marokko, für ägyptische oder englische Garnisonstruppen am Nil und sogar für ein Lager im 2. Weltkrieg dienen. Die Druckdateien stammen 3D Print Terrain / von Najewitz-Modellbau: www.najewitz-modellbau.de

Desert Fort 06

Desert Fort 05

Das Fort besteht aus vielen kleinen Elementen, wodurch der Aufbau immer wieder geändert oder sogar erweitert werden kann. Auch im Spiel sind diese einzelnen Elemente nützlich, da man Mauerteil oder Gebäude durch vorgefertigte Ruinen oder Durchbrüche ersetzten kann. Natürlich ist man nicht auf ein Fort beschränkt, auch der Bau einer Stadtmauer ist mit diesen Elementen denkbar. Die Bauteile sind so konzipiert, dass man ein rechteckiges Fort zusammenstellen kann. Durch ein paar Umbauten, wie bei meinem Fort zu sehen, lassen sich aber auch Variationen gestalten.

Desert Fort 12

Desert Fort 10

Folgende Basiselemente sind als Datei erhältlich:

  • Mauern mit Zinnen, Laufgang, Holzbrüstung / Rückseite mit unterschiedlichen Türen und Fenstern
  • Bastion als Eckpunkte
  • Türme Eckpunkt, durchgängig oder freistehend
  • Toranlage mit / ohne Gittertor.
  • Steintreppe links / rechts
  • Kleines / großes Gebäude
  • Brunnen

Etwas problematisch bei der Bemalung ist die, durch den Druck bedingt, geriffelte Oberfläche der glatten Wände. Leider lässt sich das Material nur schlecht schleifen und durch die vielen Zinnen sowie die Holzbalken-Enden wäre dies zudem enorm aufwendig. Aus diesem Grund habe ich alle glatten Wände mit ganz leicht unverdünntem (am besten nur mit einem nassen Pinsel arbeiten und kein Wasser in den Holzleim mischen) Holzleim bestrichen und anschließend mit feinen Quarzsand bestreut. Nach dem durchhärten erhält man, zumindest aus einiger Entfernung betrachtet, die Anmutung einer verputzten Oberfläche. Bei dieser Oberflächenbehandlung sollte man nach Möglichkeit natürlich die vormodellierten feinen Risse und das freiliegende Mauerwerk aussparen. Bemalt wurde das Fort mit Baumarkt-Abtönfarben. Wichtig bei diesen vielen glatten Flächen ist natürlich ein „weathering“ und ein paar Farbvariationen

Desert Fort 08

Desert Fort 07

Das Fort ist wirklich sehr schön gestaltet, könnte aber durch einige zusätzliche Elemente noch variabler werden. Mit einer 2nd Edition der 3D Dateien könnte ich mir folgende Erweiterungen vorstellen:

  • Toranlage mit offenem Tor sowie separaten Torflügeln.
  • Bastionen durchgängig (anstatt nur Eckbastionen)
  • Mauerelemente ohne Fenster und Türen auf der Rückseite
  • Mauerecken (nach außen und innen)
  • Kleiner Mauer-Zwischenstücke
  • Falltüren für Türme
  • Grobe Holzleitern
  • Holzgeländer einzeln
  • Tränke für Kamele / Pferde
  • Stall / Unterstand für Pferde / Kamele
  • Mauergefängnis mit Gitterfenstern
  • 2-stöckiges Gebäude als Teil der Mauer oder Ecke des Forts
  • Arkaden mit Dach/Balkon für das 2-stöckige Gebäude oder für die Mauer
  • Runde bzw. halbrunde Bastionen und Türme
  • Alles mit runden (indisch) oder spitzen (arabisch) Zinnen.

Na, mal schauen was die Zukunft so bringt.

5 Kommentare zu „Das Wüstenfort“

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