Omaha Beach – Die Spielplatte (Teil 3)

Es geht voran! Die Oberflächengestaltung der Omaha Beach–Spielplatte wurde nun abgeschlossen. Zuletzt hatte ich die Wasserfläche modelliert. Nach einigen Versuchen entschied ich mich bei der Wassergestaltung letztendlich für die „Toilettenpapier-Methode“. Dutzende entsprechende Anleitungen dieser Methode gibt es bei Youtube (Schaut mal unter den Suchbegriffen: „Toilet paper, water, diorama) Das Toilettenpapier, in drei Schichten übereinander und mit verdünntem Weißleim getränkt, dient dabei als Modelliermasse, die mit einem Pinsel zu „Wellen“ und „Wasserbewegung“ gestaltet wird. Das Ganze wird nach dem Trocknen bemalt und abschließend mit Klarlack versiegelt. Statt dem Klarlack habe ich aber transparente Fensterfarbe verwendet, weil diese keine Risse bildet und auch später leicht flexibel bleibt.

Weißleim (wasserfest), Toilettenpapier und Wasser bilden das Grundmaterial für die Wassergestaltung
Ein erster Test auf kleiner Fläche
Erster Farbtest auf kleiner Fläche
Erster, misslungener Test auf großer Fläche
Zweiter Versuch
Nach der Lackierung
Eine Hälfte mit Schaumkronen
Fertig ist das Wasser

Der nächste Schritt war nun die Bemalung. Den Vorstrand habe ich versucht in einem etwas dunklem, goldgelben Sand darzustellen. Es handelt sich ja um eine nasse Wattfläche, zu heller Sand wäre da sicher nicht die richtige Wahl gewesen. Aus diesem Grund habe ich auch auf ein Aufhellen durch Trockenbürsten verzichtet. Es folgte die Bemalung des Kiesstreifens, welchen ich in grau-braun gehalten habe. Hinter dem Kies steigt der Strand an und war an dieser Stelle mit Sicherheit durch sehr hellen Flugsand geprägt. Also habe ich hier mit einem hellen Sandbraun trockengebürstet. Soweit mir bekannt ist, gibt und gab es hier aber keine Dünen. Das Ganz geht dann in dunklere Erde über, die sich durch Pflanzenbewuchs, also Gräser und Büsche, gebildet hat. Alle Wege wurden noch einmal stark aufgehellt und abschließend alles trockengebürstet. Auch die Laufgräben und offenen Stellungen habe ich heller gehalten, da diese erst kurz vor dem D-Day ausgehoben worden waren. Schwierig war die Bemalung der Wasserfläche. Ich brauchte zwei Versuche, bis ich zufrieden war. Beim ersten Farbauftrag hatte ich versucht, große Flächen gleichzeitig und mit mehreren Abstufungen zu bemalen. Die Farbe trocknete allerdings zu schnell und so konnten ich die Übergänge der Farbstufen nicht mehr ausreichend verblenden. Im zweiten Versuch bin ich dann in kleinen Abschnitten vorgegangen und habe mehr braun eingemischt, um das „Karibik-Feeling“ abzumildern.

Meine großen Kasematten wurden außerdem mit weiteren Details, wie Tarnnetzen und Türen versehen und schließlich mit einem hellen, grau-braunen Farbanstrich versehen. Auch alle übrigen Bunker und Unterstände wurde in dieser Weise bemalt. Natürlich habe ich auch die Ruinen und die offenen Stellungen, also die Sandsäcke und Holzverkleidungen mit Farbe versehen.

Was jetzt noch fehlt, ist das „Weathering“ und einige Details der Bemalung. Sobald die Farbe getrocknet ist, kommt dann so in 1 bis 2 Wochen die Begrünung der Platte. Stay tunded!

6 Kommentare zu „Omaha Beach – Die Spielplatte (Teil 3)“

  1. Na, dass schaut doch schon sehr gut aus und kommt auch gut rüber! Ich kann mir da schon mal Anregungen holen und den einen oder anderen Tip bzw. Hilfe für mein Projekt.

    Also nur weiter so, ich bleibe dran!

    Gruss

    Heinz

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