DIORAMICA 2018 – Teil 2

Nach dem ersten Teaser-Bericht zur 2. DIORAMICA, folgt nun die ausführliche Schilderung der Veranstaltung. Zunächst möchte ich mit einigen Fotos einen kleinen Rundgang durch die zahlreichen Räume unternehmen. Es beginnt mit unserer (Frank Bauer, Vasa und ich) TableTop-Präsentation „30-jähriger Krieg“. Gespielt wurde die Schlacht bei Lützen mit Field of Glory Renaissance – Regeln. Das Schlachtfeld wurde dabei optisch durch ein kleines Feldlager und eine fiktive Stadt eingerahmt. In zwei unterhaltsamen Schlachten durchbrachen die Schweden unter Führung von Gustav Adolf die Reihen des katholischen Heeres, welches von Wallenstein kommandiert wurde. An dieser Stelle viele Grüße an Roland Umhey, der die schwedischen Truppen erfolgreich in die Schlacht führte.

Gleich neben unserem Spieltisch stand ein brandneues (der Lack auf dem Fluss war noch nicht getrocknet) Großdiorama, welches den Übergang Napoleonischer Truppe über einen Nebenarm der Donau im Jahr 1809 zeigt. Bei diesem tollen Ausstellungsstück wurden die sensationellen Figuren des italienischen Modelleurs Francesco Messori (Franznap) verwendet. Es gibt wohl kaum einen Modelleur, der so filigran und detailverliebt arbeitet.

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In diesem Jahr gab es zusätzliche Räumlichkeiten, die Platz für einige weitere Großdioramen boten. Natürlich waren auch wieder Uwe Wild, Thomas Schmitt sowie Roland und Alfred Umhey mit einem gigantischen Sandkasten-Diorama am Start. In diesem Jahr wurde mit Tausenden von Figuren die Schlacht von Ulundi zelebriert, bei dem Briten und Zulus in einem gigantischen Kampf verwickelt waren.

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Gleich nebenan hatten Frank Herberger und Arndt Wolfram ihr napoleonisches Feldlager sowie ihre Dioramen zum Thema Waterloo aufgestellt. Die beiden zeigten neben ihren berühmten La Haye Sainte – Dioramen auch ein vorgehendes Karree der französischen Garde.

Daniela Ullrich, die mit ihrem Mann Patrick schon an vielen Großdioramen des Museums gearbeitet hat, überraschte in diesem Jahr mit einer eigenen Kreation in Form einer gigantischen schottischen Burganlage. Das Diorama zeigt die Burg Leoch und stellt eine Szene aus der Fernsehserie Outlander nach, in der Jamie und Claire mit Gefolgsleuten des McKenzie-Clans die Festung erreichen. Allein das Mauerwerk der Festung war ein echter Hingucker.

Selbstverständlich waren auf die restlichen Mitglieder der Kurpfälzer Figurenfreunde wieder mit von der Partie. Tom Dürrschmidt, Michel Vogt und Dirk Risser zeigten mal wieder, wo der Dioramen-Hammer hängt. Tom zeigt mit seinen Dioramen, dass man auch mit 28mm Figuren tolle Szenen gestalten kann.

Neben den Jungs war eine sensationelle Pirateninsel von Wolfgang Hartung zu sehen, die mit vielen kleinen bunten Szenen die Aufmerksamkeit auf sich lenkte.

Museum „Geschichte in Miniaturen“

Natürlich will ich euch nicht die Dioramen des Museums vorenthalten. Neben den schon bekannten Werken, die ich in meinen Berichten zur 1. Dioramica…

und zur Tactica 2018:

…vorgestellt habe, gab es eine ganze Reihe neuer Schaustücke zu bewundern.

Kreuzzüge 12. Jahrhundert

French Indian War 1760

Italien 1943

Cröbern 1813

Möckern 1813

Schäferei Auenhain 1813

Italien 1813

Festung Rosenberg

Römer in Germanien

4 Kommentare zu „DIORAMICA 2018 – Teil 2“

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